Mütter und Väter der Welt

Diese Blogseite soll für meinen Verlag LILA Das göttliche Spiel

http://www.verlag-lila-das-goettliche-spiel

als Schulungsseite zur Verbesserung für die Welt funguieren. In der Folge behandel‘ ich Themen, die es mir Wert erscheinen, genannt zu werden, um die Welt zu einem besseren Platz zu machen. Dabei kommen ökologische, soziologische und politische Themen zu Wort, die immer auch einer spirituellen Bearbeitung unterliegen, wie sie auch in meinen Büchern für meinen Verlag zu finden sind.

Unter den Titeln Eine himmlische Universität und Zuerst war die „Mutter der Welt“ da, kann man die Grundideen zu dieser Ideenschmiede nachlesen. Bitte scrollen Sie einfach nach unten (braucht aber wegen der Menge der Beiträge Zeit; klicken Sie lieber rechts die untereinander aufgelistete Rubrik „Aktuelle Beiträge“ an – so lassen sich die gewünschten Beiträge leichter einzeln aufrufen).

Diese Blogseite unterliegt einer stetigen Veränderung.

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Eine Vorhersage:

Om wird das letzte Wort Gottes sein

Om wird das letzte Wort der Menschheit sein –

es ist schon viel zu viel geredet worden

über Tausende von Jahren

Om leitet die Stille im Herzen ein

die Gegenwart des Absoluten

die alles andere verstummen lässt.

Alles, was wir in der letzten Zeit in der Politik beobachten können, ist, dass die Parteien ausgedient haben. Wir brauchen Bewegungen, die ganz neu zu denken lernen und die wieder diejenigen als mit ihnen kompatibel wertschätzen, die rebellische Andersdenker sind. Wir brauchen gerade diejenigen Menschen, die in Nischen abgestellt wurden. Kleine Veränderungen von Politikern gemacht, die letztenendes nur ihr eigenes Wohl im Auge haben, darf es nicht mehr geben. Frau Merkel hat zwar den Frauen und Männern gezeigt, dass man als Frau auch regieren kann. Aber sie hat nicht zur Verbesserung unseres Landes beigetragen, indem sie sich um die Nöte ihrer Bürger kümmerte. Sie war eine gute Playerin auf der Weltbühne. Da aber die Sorgen der Menschen wachsen, der Mittelstand immer mehr wegbricht und die Armen immer ärmer werden, weil die Gesetze zunehmend stringenter für sie wurden – ist es nun Zeit, sich wieder mehr mit Deutschland zu beschäftigen. Da muss man nicht AfD gewählt haben, um das zu erkennen. Christian Lindner hat erkannt, dass ein „weiter so regieren“ nicht mehr geht, die Jusos werden evtl. die GroKo boykottieren. Eigentlich ist es eine spannende Zeit, denn wir sollen und müssen in eine Neue Zeit gehen und das heißt: „schmerzliche Veränderungen sind angesagt“. Ich wünsche mir, dass für die kommende Zeit nicht nur dreidimensionale Themen diskutiert werden, sondern dass der Mensch sich wieder als spirituelles Wesen erkennt, dass auf die Erde gekommen ist, um zu lernen und Liebe zu bringen und nicht Hass, Schnelllebigkeit, Hast, Mobbing und Werte wie „nur das Geld zählt“. Dann kann es auch losgehen mit dem schon so oft vorhergesagten „Goldenen Zeitalter“. Dann kann auch unsere Mutter Erde wieder gesunden. Astrologisch sorgt gerade der Saturn im Steinbock dafür, dass sich alte Werte ganz genau angeschaut werden müssen – ob sie weiterleben dürfen oder sterben sollen.

Umschlag Die wahre Frau Holle

Wer ist sie eigentlich, die Frau Holle aus unseren gesammelten Märchen der Gebrüder Grimm aus Kassel? Eine Fantasiegestalt oder eine reale Gerechtigkeitskönigin aus der geistigen Welt, die darüber entscheidet, wann Gold oder Pech auf uns herniederregnen sollen? Mit meinen Fähigkeiten die geistige Welt zu bereisen, habe ich diese Gerechtigkeitskönigin im geistigen Gralsburgensystem aufsuchen und sie mehrmals besuchen dürfen – und ihr damit ihren realen Stellenwert in unserer Welt zurückgeben können.

Bitte gehen Sie für nähere Informationen auf meine Verlags-Homesite.

https://verlagliladasgoettlichespiel.wordpress.com

Viele Menschen können zu Recht das Luthergetöse nicht mehr hören. Es ist omnipräsent. Es ist doch wichtig, selbst zu denken und sich nicht in vorgegebene und kanalisierte  Bahnen einzwängen und drängen zu lassen. Wir brauchen viele neue Paradigmenwechsel, keine Rückwärtsgewandheit. Luther, das war vor 500 Jahren. Seitdem ist viel passiert. Doch die Kirchen scheinen das noch nicht gemerkt zu haben.

Eine  der wichtigsten Entwicklungen – außer der Zeit des Humanismus und der Zeit der Aufklärung – war die „New Age“ Bewegung. Sie war die erste Bewegung, die eine Begegnung und Konfrontation von Naturwissenschaft und Mystik gewagt hatte. Es waren die großen Denker der Physik, die mit ihren Forschungen an eine Grenze stießen und Materie und Nichtmaterie nicht mehr zu unterscheiden in der Lage gewesen waren und sich deshalb mit den alten mystischen Gesetzen auseinanderzusetzen begannen. Auch sie sahen eine verborgene Ordnung des Lebens, für die es eine Schöpfung geben musste. Viele von ihnen begannen Gott als Urschöpfer, als einen Superdesigner zu verstehen, der eine implizite Ordnung  (lt. David Bohm) geschaffen hatte. Sie versuchten eine Synthese zwischen ihrer Wissenschaft und uralter Mystik herzustellen. Ihnen ist es zu verdanken, dass sich auch viele andere Menschen der New Age Bewegung mit der Teilchenphysik und der Astrophysik zu beschäftigen begannen.

Wir brauchen viele Paradigmenwechsel, und da ist es nicht hilfreich, einen Kirchenvater gebetsmühlenartig zu zitieren, der zwar zu seiner Zeit – vor allen Dingen wg. der vorgeschriebenen Ablasszahlungen der katholischen Kirche und seiner Bibelübersetzung fürs „gemeine Volk“ – seine Berechtigung hatte, doch aber auch ein Kirchenchauvinist blieb, Frauen nur gering schätzte und selbst die sogenannte Hexenverfolgung für gut hielt und Frauen in Klöstern nicht zur Hilfe kam, die sich nicht den Männergesetzen unterstellen wollten und deswegen Angst um ihr Überleben haben mussten.

Wir brauchen ein neues unabhängiges Denken!

Sätze wie „Esoterik ist quatsch“, „Spiritualität ja, aber keine Esoterik“ (wieso eigentlich wurde das Wort „Esoterik“ eigentlich zu so einem Schimpfwort erhoben? Und was macht da den Unterschied?) „Deinen Yoga-Quatsch kann Du allein machen. Na ja, wenn es Deinem Körper gut tut, dann will ich mal ein Auge zudrücken“, sind da nicht hilfreich. Gerade letztgenannter Satz wird von denen erhoben, die nicht wissen, dass Yoga im Ursprung gar kein Körper-(Hatha-)Yoga, sondern immer ein spiritueller Yoga gewesen war. Er beinhaltete eine Rückbindungsphilosophie zum Himmel, die mit Körperübungen, wie heute im Westen vornehmlich ausgeführt, nie etwas zu tun hatte.

In uns gibt es das Urwissen über die Welt. Wir können es uns nur erarbeiten, wenn wir uns nicht in alte Denkweisen pressen lassen. Kirchengeschichtlich war Luther interessant und für seine Zeit wichtig, das waren aber auch Kant und Hegel auf weltlich philosophischer  Ebene gewesen. Heutzutage aber gibt es so vieles mehr, was wir wissen und lernen wollen, da dürfen wir uns die Rückwärtsgewandheit der Kirchen nicht völlig überstülpen lassen – gerade auch darum, weil es so aussieht, dass Kirche und Politik (wie früher schon!) ein großes Interesse daran haben, dass alle im Gleichschritt denken.

Ich habe in allen meinen Büchern – wie z.B. in meinen Büchern „In der wahren Gralsburg“  und „Die Himmelssurferin“ stetig meine These wiederholt, dass die Ausführung einer Religiotechnik – einer Rückbindungstechnik zum Himmel – der einzige Weg ist, um dem Aufbau der geistigen Welt näher zu kommen und dass es dafür notwendig ist, sich erneut alter schamanischer Techniken bedienen zu lernen, die gerade in der Zeit Luthers verlorengingen, weil man die weisen Frauen und Männer dieser Zeit, die diese Religio noch auszuführen imstande gewesen waren, auf die eine oder andere Weise perfide hingerichtet hatte.

 

 

Dem Bürger werden immer mehr Steuern abgeknöpft. 735 Milliarden sollen es in diesem Jahr werden. Sie schauen stolz in die Fernsehkameras, als hätten Sie es selbst verdient. Ich aber sehe dieses Geld mit ganz anderen Augen an. Geld ist an sich nicht schlecht. Es ist ein Tauschmedium. Aber an ihrem so stolz eingenommenen Überschuss kleben Schweiß und Blut und der Tod von unzählig vielen Tieren und ein Überdruck an die Bevölkerung, die immer mehr neben sich steht und zu einer neurotischen und unspirituellen Bevölkerung degradiert wird, weil sie kaum einmal zu sich kommt (es sei denn, die Menschen sind reich und können andere für sich arbeiten und sich ihre Freizeit schön gestalten lassen). Dafür nur einige Beispiele.

Ihr Geld stammt nicht nur aus Berufen, die sozial und kreativ sind, sondern aus:

den Ställen, in denen die Tiere dazu verurteilt sind, nicht einmal im Leben die Sonne und frische Wiesen sehen zu dürfen …

Es stammt auch aus:

den Tötungsmaschinierien, die einzig und allein dazu dienen, diejenige Bevölkerung zu ernähren (die sowieso schon zu viel isst, um überhaupt noch mit dem Stress ihres Lebens fertig zu werden und mit zu hohem Gewicht und unförmigen Körper herumläuft), die glaubt, dass sie Fleisch essen muss, um gesund zu bleiben und nicht weiß, dass unser Metabolismus nie dafür angelegt wurde, um die Giftstoffe des für uns fremden Blutes zu eliminieren: Nervenkrankheiten wie Multiple Sklerose u.a. sind die Folge, für die dann wiederum ein unheiliges Krankensystem herhalten muss.

Es stammt von den Kindern, die frühzeitig dazu verurteilt werden, in KITA’s zu gehen, damit ihre Mütter arbeiten können („arbeiten müssen“ wäre eigentlich das richtige Wort). Unsere Kinder müssen heutzutage schon frühzeitig ihr Nervensystem in den KITA’s auf die Dinge lenken, die ihnen nicht guttun. Sie haben kaum noch Zeit, um zu träumen und mit der Natur eins sein zu können. Sie haben überlastete Mütter und Väter, die keine Kraft mehr haben ihnen zuzuhören. Sie müssen sich in diesen KITA’s ganz und gar auf die Erwachsenenwelt einstellen und können auf diese Weise nicht zu eigenständig denkenden und fühlenden Menschen heranwachsen, die zu Freidenkern und Systemrebellen werden, durch die eine Evolution in der nächsten Generation doch erst gewährleistet wird. (Früher konnten wir auf der Straße spielen und uns von den Gedanken der Erwachsenen da distanzieren, wo es angebracht war.)

Ihr Finanzüberschuss stammt auch aus unseren Wäldern, in denen mittlerweile noch gesunde und junge Bäume getötet werden (alte gibt es ja bereits kaum noch), weil sie Geld – viel Geld – bringen  …

Es stammt auch aus unseren Militärschmieden, in denen Männer nicht gerade zu „Vätern der Welt“ erzogen werden …

Es stammt aus Verkäufen von Kriegsmaterial …

Meine Liste ließe sich erweitern. Ich will hier nur einige unheilige und unseelige Punkte benennen. Sie sollen eine Anregung dafür sein, sie selbst zu erweitern und an einer Verbesserung der Welt mitzuarbeiten und alle Dinge unter einem anderen Licht zu betrachten, als sie uns vorgegeben werden! Dafür ist meine Ideenschmiede für die Neue Zeit ja da!

 

Schon lange überlege ich, wie ich diesen Blog über den „Naturvandalismus (meine Wortschöpfung!) in unserer ehemals so schönen Gemeinde“ schreiben und gestalten soll. Soll ich anklagen oder nicht doch besser Verbesserungsvorschläge unterbreiten?

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich beides tun muss.

Hier nun zuerst zu meiner Anklage:

Seit nunmehr fast 16 Jahren wohne ich in B’B‘. Ich war hierher gekommen, um Natur um mich zu haben. Ich habe damals noch Seminare im Wald veranstaltet, in denen ich lehrte, mit ihm – mit jedem Baum, mit jeder Pflanze und jedem Tier in ihm – in Verbindung zu gehen. Wir sprachen noch mit den Schmetterlingen und Faltern, den Käfern und den Ameisen und brachten ihnen Geschenke. Sie umschwirrten uns beim Tanzen und zu den Klängen unserer Harfenspielerin. Ich lehrte, wie man mit einem Baum sprechen und ihn hören kann, und ich trieb mit meinem Urwissen über diese alte Fähigkeit in manchen meiner Seminarteilnehmer noch die Tränen in ihre Augen und machte ihr Herz ganz und gar für die Natur auf. Sie sahen, dass ihnen die Bäume nicht nur Sauerstoff geben (wie es zumeist profan gelehrt wird), sondern, dass „alles Eins ist“; wir die Menschen, die Bäume, die Pflanzen und Tiere. Sie lernten, dass die Grenzen zwischen ihnen und der Natur aufgehoben werden können, wenn sie das nur wollen!

Und dass die Natur heilig ist!

Heute mag ich noch nicht einmal mehr in den Wald gehen, um nicht seiner stetigen Zerstörung durch unsere Bauämter und Besitzer zusehen zu müssen. Jeder Baum, der gefällt wird, jede Pflanze und jedes Tier, die dadurch verstoßen oder getötet werden, treffen mich tief in meinem Herzen, sodass ich deswegen sogar nachts im Schlaf auffahre und verbittert darüber bin, dass man als Bürger so wenig machen kann und gezwungen ist, der Naturzerstörung zusehen zu müssen…

Das möchte ich mit diesem Blog ändern! Darum schreibe ich ihn!

Für mich hat sich die Grenze zwischen Baum, Pflanz und Tier aufgehoben.

Jeder Baum ist ICH!

Jeder Baum ist wertvoll und verdient es erhalten und gepflegt zu werden. Jeder Baum ist heilig und sollte untouchable sein.

Ich hörte von den Bäumen, dass sie hier zu kalt stehen, weil sie aus Afrika stammen. Ich hörte, wie sehr sie Angst vor den Männern haben, die sie für den Tod kennzeichnen, um sie dann irgendwann früh am Morgen – damit es keiner merkt und dagegen aufbegehrt – mit ihren immer aggressiver gewordenen Geräten zu holen. Ich lernte, wie sie weinen und wie sie die Fähigkeit erlangten, ein Bauminternet zu gründen, um sich damit sogar mit ihren Geschwistern in Australien und Amerika unterhalten zu können. Ich lernte von den Pflanzen, was es bedeutet, wenn sie von den Planierraupen niedergemacht werden, und dass es darum kein Zufall ist, dass die Blaubeeren keine Früchte mehr tragen. (Viele von ihnen haben sich von dem Schock der schon vor Jahrzehnten vorgenommenen Waldzerstörung nie mehr erholen können.) Ich lernte noch so vieles andere mehr: Dass die Bäume Angst um die Vögel in ihren Blättern und Braumkronen haben, weil mittlerweile das ganze Jahr hindurch gefällt wird und dass sie ihnen gerne ein schönes Zuhause gewähren und sich mit ihnen über ihre Brut freuen…

Mit jedem Baum, mit jeder Pflanze, die zerstört wird, geht auch unsere Lebensfreude dahin. Und Lebensfreude gibt es angesichts unseres von der Politik induzierten Arbeitsdrucks sowieso nicht mehr! Die meisten Bürger sind ausgelaugt und haben sich auf ihre kleine Familienwelt zurückgezogen. So sehen sie kaum noch einen Baum, dem sie beistehen müssten. „Da lässt sich sowieso nichts dran ändern, die Gemeinde macht doch was sie will“, wird zumeist gegenargumentiert und resigniert geäußert. Wenn ich von einer Inquisition gegen die Bäume spreche, dann werde ich groß angesehen, denn so hat man das noch nicht gesehen.

Aber es ist nicht nur der Wald, der ausgebeutet und unachtsam vandalisiert wird. Auch unser Kurpark und an unseren Straßen und in den Gärten werden die Bäume gefällt, zerstümmelt oder ihrer Morphogenetik beraubt, so dass der Ort immer mehr verstädtert. Da werden Birken, die stolz nach oben ragen, so gestutzt, dass sie als Birken nur noch darum zu erkennen sind, weil sie weiße Borken tragen; da werden Bäume geköpft und damit so krank gemacht, um dann irgendwann an Pilzbefall zu sterben, bzw. doch gefällt zu werden. Da werden noch junge Bäume auf einer Höhe von einem Meter abgesägt und bleiben so stehen. Im Kurpark gibt es bestimmte alte Kulturpflanzen auch nicht mehr, von den vielen Weinbergschnecken nicht zu reden, die es vor sechzehn Jahren noch gab. Die schwarze Wildrose, die Levkoje, die Kaiserkrone, sie wurden von Hartz IV Zuarbeitern in Unkenntnis (oder aus Angst etwas falsch zu machen!) ausgerissen. Selbst gelernte Gärtner, die für die Stadt arbeiten, sind unachtsam. Es gibt auch kaum noch Teigrallen, die ganz besonders sensible und ängstliche Tiere sind, weil man auf sie bei der Umgestaltung des Kurparks – für die wieder viele Bäume nutzlos herhalten mussten – keine Rücksicht nahm. Kaninchen werden aus ihrem Bau vertrieben, weil man ihre Bauten zuplaniert, um mehr Parkplätze zu bekommen. (Ich habe morgens um sechs Uhr dreißig gegenüber vom Hotel Berlin mitangesehen , wie sie sich mutig an den Bagger stellten, der ihren Bau zerstörte, um zu verstehen, was mit ihnen passiert. Ich habe da aber auch gesehen, dass derjenige, der diese Zerstörung veranstaltete, nichts mitbekam. Er hatte ja seinen Hörschutz und Kopfschutz an und vor allen Dingen: Einen Auftrag!) Ich habe „Im Hagen“ gesehen, wie ein Hartz IV Zuarbeiter aus Wut über seine zu machende Arbeit die Birken anfackelte (kann man übrigens noch sehen, die Birken sind dort schwarz!) Als ich deswegen die Gemeinde anrief, bekam ich nur den lakonischen Satz: „Das kann ja nicht sein. Nein, das glaube ich nicht!“ zu hören. Ansonsten versuchte man mich nett abzuwimmeln. Wenn ich den Arbeiter selbst angesprochen hätte, dann hätte ich befürchten müssen, auch angefackelt zu werden!

Da es so viel Vorbild von den Gemeinden gibt, glauben viele, dass das, was diese machen, schon richtig ist. Sie machen es nach. Ich sehe immer wieder Menschen, die sich gerade ein Grundstück mit Haus gekauft haben. Sie haben noch keine Vorhänge aufgehängt, schon kommen die Männer mit ihrem Fällgerät und nehmen die über hundert oder zweihundert Jahre alten Bäume aus ihrem Garten weg, weil sie ihnen lästig sind mit ihren Blättern, die man ja aufzufegen hat, oder weil sie ihnen die Sonne wegnehmen. Sie köpfen die Bäume nun genauso, und sie haben auch den Kiefern den Kampf angesagt. Sie regen sich sogar über die Rehe auf, die in ihren Garten kommen. Tiere, die ganz und gar zu ihrer Freude da sein und von denen sie viel lernen könnten. Das anthropozentrische und kapitalistische Weltbild hat wirklich kranke Züge angenommen. Aber in einer kranken Welt können wir nicht existieren. Ich würde den Hausbesitzern gerne zurufen: „Ihr besitzt nichts! Das ist nur eine sozial induzierte Illusion. Auch Ihr müsst nackt sterben! Was hinterlasst Ihr eigentlich den nächsten Generationen?“

Der Gemeinde rufe ich zu: „Ich weiss, der Kurpark ist für Euch eine Geld- und Arbeitsstellenerhaltungsmaschine geworden. Aber bald gibt es dort nichts mehr zum Ausbeuten! Seht Euch doch mal diesen totgeschnippelten Baum neben dem neuen Kurhaus an?* Er steht doch nur für ein Beispiel von vielen! Er ist eigentlich als ein Mahnmahl für die neue und immer schlimmer werdende Denkweise über die Ausbeutung und Zerstörung der Natur zu betrachten. Und dafür, was der Mensch sich so traut!

Natürlich kann man mir entgegensetzten: Es ist ja überall so. Nicht nur in Bad Bevensen!

Ja, das stimmt. Aber das macht es nur schlimmer!

Nun zu meinen angekündigten Verbesserungsvorschlägen:

Ich würde gern sehen, dass sich die Menschen einer weiteren Zerstörung unserer Stadt entgegenstellen und sich an einer neuen Sichtweise und an einem Neuaufbau der Natur beteiligen. (Ich bin nicht naiv. Ich kenne die Welt und die Argumente, die man mir entgegenbringen wird!) Der Kurpark, unsere Wälder, sie könnten doch in der Zukunft als ein positives Beispiel herhalten. Die Gemeinde könnte wieder schön und zu einer vorbildlichen Gemeinde werden, in der es noch alte hohe Bäume und Kulturpflanzen gibt, die man sonst kaum noch sieht. Anstatt Klettergerüste im Wald aufzubauen, könnten Menschen, die sich mit der Seele des Waldes unterhalten können, ihr Wissen darüber vermitteln, wie sich die Bäume untereinander kümmern, wenn ein Baum krank ist oder nicht genug Nährstoffe bekommt. Es könnte zu einem Overcross von Wissenschaft und spiritueller Einstellung zur Natur kommen. Das ist doch eine Chance! Oder? Übrigens auch für DIE GRÜNEN, die sich auch zurückgezogen und vielleicht sogar auch resigniert haben und das Gekreische der Sägen auch nicht mehr hören können!

* Nachtrag: Der Baum neben dem Kurhaus ist nun auch weg, wahrscheinlich damit keiner mehr die gärtnerische Glanzleistung sehen muss (oder sehen soll). Der war nun selbst den Gärtnern zu hässlich geworden.

Wer weint eigentlich um ihn?!!! Gibts da doch noch jemanden außer mir?

Ingeborg Christel Spiess

Ingeborg Christel Spiess

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