Mütter und Väter der Welt

Archive for the ‘Spirituelles’ Category

Aktionstage Hexenkräuter und Heilgewächse am 10. und 11. August 2019 im Wendland

Rundlingsmuseum Wendlandhof Lübeln Nr. 2, 29482 Küsten

Tel.: 05841/962932 info@rundlingsmuseum.de

Die Hexen- und Kräutertage in Lübeln werden zu o.g. Daten eine der bedeutendsten und besucherstärksten Veranstaltungen des Rundlingsmuseums in Lübeln/im Wendland sein. Unter der Leitung von Marianne Kollhoff plant das Museum Lübeln Vorträge, Kräuterführungen, Märchen, Sagen u.a. anzubieten.

Ich bin gefragt worden, ob ich daran teilnehmen und einen Vortrag je Tag halten möchte. Ich freue mich sehr darauf und gebe hier vorab meine Themen bekannt:

Am Samstag, den 10.8. ist ein Vortrag von mir unter dem Titel geplant:

Warum Rückreisen in vergangene Leben so wichtig für uns sind!

Am Sonntag, den 11.8. biete ich den Vortrag an:

Was macht einen echten Schamanen/eine echte Schamanin aus? Wie werden sie initiiert? Was ist der Unterschied zwischen Schamanen und Lichtarbeitern?

Ich freue mich, Sie bei beiden Vorträgen begrüßen zu dürfen. Vorher und nachher biete ich schamanische Einzelsitzungen an. Auch meine Bücher werden vorgestellt. Ich bitte um Anruf 05821/992511 oder eine Anfrage über eine E-mail an: webmaster@muetter-und-vaeter-der-welt.de oder verlaglila@gmail.com oder informieren Sie sich im Museum.

Die genauen Uhrzeiten für meine Vorträge werden ab den 22.6. hier eingestellt.

Ich freue mich auf Ihren Besuch! 

Werbeanzeigen

Dieses Thema ist mir als spirituelle Lehrerin sehr wichtig zu benennen!

Die meisten Menschen glauben, dass wir nacheinander inkarnieren; dass wir soundsoviele Jahre in den geistigen Welten benötigen, um uns von unserem Vorleben zu erholen und dass wir dann – mit Hilfe unserer geistigen LehrerInnen – eine neue Erdreise antreten, damit unsere Seele weiter wachsen kann. Das ist nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig.

Da unsere Welt sowohl geistig wie auch stofflich ist, ist es für die Entwicklung unserer Urseele wichtig, beide Seiten kennenzulernen und in der geistigen Welt als auch in der stofflichen Welt agieren zu dürfen. Es muss für uns als Seele erst eine getrennte Sichtweise über diese Welten erworben werden, um sie dann später aufzuheben und erfolgreich miteinander verweben zu können. Dazu gehört, dass wir in vielfältiger Form in den verschiedensten Bewusstseinsräumen vorhanden sind. Wenn wir inkarnieren – egal ob auf der Erde oder als himmlische Wesenheit –  dann wird aus unserer Urseele eine Kopie gezogen (wir emanieren quasi aus ihr) und entschieden, wohin die Reise dieser Seelenkopie gehen soll, damit sie das Maximum ihrer seelischen Reife entwickelt. Es können aber auch mehrere Kopien zur selben Zeit – oder etwas zeitversetzt – gezogen werden, damit die Seele in den verschiedensten Gegenden der Erde oder auch in anderen Bewusstseinsräumen ihre Erfahrungen gleichzeitig machen kann. Somit kann man sich sogar als Seele sogar selbst begegnen.

Unsere Urseele hat immer einen Anteil daran, wenn wir sterben. Unsere Seelenkopie wird von ihr geschluckt (mit unserer Urseele ist auch immer unsere Seelennabelschnur verbunden!) Nur durch „das Geschlucktwerden“ erhält sie alles von uns jemals Gelebte; die Farben und Formen des gelebten Lebens sowie unsere Eigenschaften und unser ehemaliges Aussehen. Nur dadurch kommt es dazu, dass wir mit jeder erneuten Seelenkopie unserer Urseele (ihrer Matrix) auch die Eigenschaften und das Aussehen und auch die Erinnerungen aus allen unseren gehabten Vorleben mitnehmen und dass wir diese – egal, wie unsere neue Seelenvermischung durch unsere erneuten Eltern auch aussehen mag – demnach dann auch in unserer Morphogenetik wiedererkennen können. D.h., einer alt gewordenen Seele mit vielen und vielfältigen gehabten Inkarnationen in der Geschichte der Erde und ihren Kulturen, kann man demnach immer auch viele ihrer vergangenen Leben ansehen.

Dazu mehr in meinem Buch „Die Himmelssurferin“. Klicke dafür rechts oben unter „Mein Verlag“

Umschlag Die wahre Frau Holle

Wer ist sie eigentlich, die Frau Holle aus unseren gesammelten Märchen der Gebrüder Grimm aus Kassel? Eine Fantasiegestalt oder eine reale Gerechtigkeitskönigin aus der geistigen Welt, die darüber entscheidet, wann Gold oder Pech auf uns herniederregnen sollen? Mit meinen Fähigkeiten die geistige Welt zu bereisen, habe ich diese Gerechtigkeitskönigin im geistigen Gralsburgensystem aufsuchen und sie mehrmals besuchen dürfen – und ihr damit ihren realen Stellenwert in unserer Welt zurückgeben können.

Bitte gehen Sie für nähere Informationen auf meine Verlags-Homesite.

https://verlagliladasgoettlichespiel.wordpress.com

Weihnachten, das Fest der Liebe, wird wieder zur Supermordszeit!

Für das sogenannte Fest der Liebe werden alljährlich Tiere gemästet und getötet.

Für das sogenannte Fest der Liebe werden sie zumeist in Ställen gehalten und bekommen nie das Licht der Sonne zu Gesicht.
Für das sogenannte Fest der Liebe stehen auf den Tischen der Menschen Tierleichen bereit, die einmal wunderhübsche Geschöpfe Gottes, mit einer großen eingekörperten Seele, gewesen waren, die ihr Leben vorzeitig beenden mussten.
Für das sogenannte Fest der Liebe halten die Menschen Traditionen hoch, die einer aufgeklärten Gesellschaft, als die wir uns wähnen, nicht mehr angemessen sind. Dasselbe gilt für die Tannenbäume, die für kindisches weihnachtliches Getue „geschlagen“ werden (auch so ein Wort wie „schlachten“-), die eigentlich schöne superalte Bäume werden könnten. Warum schmücken wir sie nicht in unseren Gärten oder direkt im Wald und besingen sie dort? Das wäre für die Bäume einmal eine andere Erfahrung mit den Menschen, die fast nur noch zum Töten (der Bäume und der Tiere) in den Wald gehen.
Obwohl der westliche Mensch satt und oft überernährt ist, müssen die sogenannten Weihnachtsgänse weiterhin mit ihrem Leben für seine Anmaßung und Dummheit bezahlen?
Warum beweinen wir den Holocaust der Nazizeit und begehen ihn in unseren Ställen und Schlachthöfen noch immer täglich?
Warum sagt der westliche Mensch, dass er aufgeklärt und christlich ist, wenn er sich gerade mit der Tierhaltung unaufgeklärt,  unchristlich und unheiligst verhält?
Warum das alles nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern ganzjährig?
(60 Milliarden Tiere sollen bereits jedes Jahr für die Ernährung getötet werden.)
Warum töten die Menschen noch immer für eine Ernährung, die Krebs und neuronale Erkrankung wie MS, Alzheimer und bestimmte Demenzformen auslösen kann (die durchaus infektiöse BSEartige-Formen annehmen können, wie Wissenschaftler vermuten!)

  
Auch dieses Jahr geschieht wieder ein Weihnachtsmassenmord an den Gänsen. Da schreien ihre Seelen und keiner hört sie, weil das Schlachten im Abseits  im Off – geschieht, damit es keiner mitbekommen soll und man sich nicht dagegen wehrt. Selbst die Tierschützer werden mundtot gemacht? Und Vegetarier/Veganer sowieso.


* Warum ändern die Kirchen dieses Verhalten bei ihren Kirchgängern nicht, wenn sie sich als christlich bezeichen? Hätte ihr Jesus das zugelassen? Diesen Mordsspaß zu einem Fest zu Ehren seiner ehemaligen Geburt? Und was machen die Priester/Innen in diesen Kirchen. Sie predigen von „Gottes Schöpfung“ und gehen nach Hause und essen Tierleichen. 

 
 
Schlagwörter:

Dem Bürger werden immer mehr Steuern abgeknöpft. 735 Milliarden sollen es in diesem Jahr werden. Sie schauen stolz in die Fernsehkameras, als hätten Sie es selbst verdient. Ich aber sehe dieses Geld mit ganz anderen Augen an. Geld ist an sich nicht schlecht. Es ist ein Tauschmedium. Aber an ihrem so stolz eingenommenen Überschuss kleben Schweiß und Blut und der Tod von unzählig vielen Tieren und ein Überdruck an die Bevölkerung, die immer mehr neben sich steht und zu einer neurotischen und unspirituellen Bevölkerung degradiert wird, weil sie kaum einmal zu sich kommt (es sei denn, die Menschen sind reich und können andere für sich arbeiten und sich ihre Freizeit schön gestalten lassen). Dafür nur einige Beispiele.

Ihr Geld stammt nicht nur aus Berufen, die sozial und kreativ sind, sondern aus:

den Ställen, in denen die Tiere dazu verurteilt sind, nicht einmal im Leben die Sonne und frische Wiesen sehen zu dürfen …

Es stammt auch aus:

den Tötungsmaschinierien, die einzig und allein dazu dienen, diejenige Bevölkerung zu ernähren (die sowieso schon zu viel isst, um überhaupt noch mit dem Stress ihres Lebens fertig zu werden und mit zu hohem Gewicht und unförmigen Körper herumläuft), die glaubt, dass sie Fleisch essen muss, um gesund zu bleiben und nicht weiß, dass unser Metabolismus nie dafür angelegt wurde, um die Giftstoffe des für uns fremden Blutes zu eliminieren: Nervenkrankheiten wie Multiple Sklerose u.a. sind die Folge, für die dann wiederum ein unheiliges Krankensystem herhalten muss.

Es stammt von den Kindern, die frühzeitig dazu verurteilt werden, in KITA’s zu gehen, damit ihre Mütter arbeiten können („arbeiten müssen“ wäre eigentlich das richtige Wort). Unsere Kinder müssen heutzutage schon frühzeitig ihr Nervensystem in den KITA’s auf die Dinge lenken, die ihnen nicht guttun. Sie haben kaum noch Zeit, um zu träumen und mit der Natur eins sein zu können. Sie haben überlastete Mütter und Väter, die keine Kraft mehr haben ihnen zuzuhören. Sie müssen sich in diesen KITA’s ganz und gar auf die Erwachsenenwelt einstellen und können auf diese Weise nicht zu eigenständig denkenden und fühlenden Menschen heranwachsen, die zu Freidenkern und Systemrebellen werden, durch die eine Evolution in der nächsten Generation doch erst gewährleistet wird. (Früher konnten wir auf der Straße spielen und uns von den Gedanken der Erwachsenen da distanzieren, wo es angebracht war.)

Ihr Finanzüberschuss stammt auch aus unseren Wäldern, in denen mittlerweile noch gesunde und junge Bäume getötet werden (alte gibt es ja bereits kaum noch), weil sie Geld – viel Geld – bringen  …

Es stammt auch aus unseren Militärschmieden, in denen Männer nicht gerade zu „Vätern der Welt“ erzogen werden …

Es stammt aus Verkäufen von Kriegsmaterial …

Meine Liste ließe sich erweitern. Ich will hier nur einige unheilige und unseelige Punkte benennen. Sie sollen eine Anregung dafür sein, sie selbst zu erweitern und an einer Verbesserung der Welt mitzuarbeiten und alle Dinge unter einem anderen Licht zu betrachten, als sie uns vorgegeben werden! Dafür ist meine Ideenschmiede für die Neue Zeit ja da!

 

Schon lange überlege ich, wie ich diesen Blog über den „Naturvandalismus (meine Wortschöpfung!) in unserer ehemals so schönen Gemeinde“ schreiben und gestalten soll. Soll ich anklagen oder nicht doch besser Verbesserungsvorschläge unterbreiten?

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich beides tun muss.

Hier nun zuerst zu meiner Anklage:

Seit nunmehr fast 16 Jahren wohne ich in B’B‘. Ich war hierher gekommen, um Natur um mich zu haben. Ich habe damals noch Seminare im Wald veranstaltet, in denen ich lehrte, mit ihm – mit jedem Baum, mit jeder Pflanze und jedem Tier in ihm – in Verbindung zu gehen. Wir sprachen noch mit den Schmetterlingen und Faltern, den Käfern und den Ameisen und brachten ihnen Geschenke. Sie umschwirrten uns beim Tanzen und zu den Klängen unserer Harfenspielerin. Ich lehrte, wie man mit einem Baum sprechen und ihn hören kann, und ich trieb mit meinem Urwissen über diese alte Fähigkeit in manchen meiner Seminarteilnehmer noch die Tränen in ihre Augen und machte ihr Herz ganz und gar für die Natur auf. Sie sahen, dass ihnen die Bäume nicht nur Sauerstoff geben (wie es zumeist profan gelehrt wird), sondern, dass „alles Eins ist“; wir die Menschen, die Bäume, die Pflanzen und Tiere. Sie lernten, dass die Grenzen zwischen ihnen und der Natur aufgehoben werden können, wenn sie das nur wollen!

Und dass die Natur heilig ist!

Heute mag ich noch nicht einmal mehr in den Wald gehen, um nicht seiner stetigen Zerstörung durch unsere Bauämter und Besitzer zusehen zu müssen. Jeder Baum, der gefällt wird, jede Pflanze und jedes Tier, die dadurch verstoßen oder getötet werden, treffen mich tief in meinem Herzen, sodass ich deswegen sogar nachts im Schlaf auffahre und verbittert darüber bin, dass man als Bürger so wenig machen kann und gezwungen ist, der Naturzerstörung zusehen zu müssen…

Das möchte ich mit diesem Blog ändern! Darum schreibe ich ihn!

Für mich hat sich die Grenze zwischen Baum, Pflanz und Tier aufgehoben.

Jeder Baum ist ICH!

Jeder Baum ist wertvoll und verdient es erhalten und gepflegt zu werden. Jeder Baum ist heilig und sollte untouchable sein.

Ich hörte von den Bäumen, dass sie hier zu kalt stehen, weil sie aus Afrika stammen. Ich hörte, wie sehr sie Angst vor den Männern haben, die sie für den Tod kennzeichnen, um sie dann irgendwann früh am Morgen – damit es keiner merkt und dagegen aufbegehrt – mit ihren immer aggressiver gewordenen Geräten zu holen. Ich lernte, wie sie weinen und wie sie die Fähigkeit erlangten, ein Bauminternet zu gründen, um sich damit sogar mit ihren Geschwistern in Australien und Amerika unterhalten zu können. Ich lernte von den Pflanzen, was es bedeutet, wenn sie von den Planierraupen niedergemacht werden, und dass es darum kein Zufall ist, dass die Blaubeeren keine Früchte mehr tragen. (Viele von ihnen haben sich von dem Schock der schon vor Jahrzehnten vorgenommenen Waldzerstörung nie mehr erholen können.) Ich lernte noch so vieles andere mehr: Dass die Bäume Angst um die Vögel in ihren Blättern und Braumkronen haben, weil mittlerweile das ganze Jahr hindurch gefällt wird und dass sie ihnen gerne ein schönes Zuhause gewähren und sich mit ihnen über ihre Brut freuen…

Mit jedem Baum, mit jeder Pflanze, die zerstört wird, geht auch unsere Lebensfreude dahin. Und Lebensfreude gibt es angesichts unseres von der Politik induzierten Arbeitsdrucks sowieso nicht mehr! Die meisten Bürger sind ausgelaugt und haben sich auf ihre kleine Familienwelt zurückgezogen. So sehen sie kaum noch einen Baum, dem sie beistehen müssten. „Da lässt sich sowieso nichts dran ändern, die Gemeinde macht doch was sie will“, wird zumeist gegenargumentiert und resigniert geäußert. Wenn ich von einer Inquisition gegen die Bäume spreche, dann werde ich groß angesehen, denn so hat man das noch nicht gesehen.

Aber es ist nicht nur der Wald, der ausgebeutet und unachtsam vandalisiert wird. Auch unser Kurpark und an unseren Straßen und in den Gärten werden die Bäume gefällt, zerstümmelt oder ihrer Morphogenetik beraubt, so dass der Ort immer mehr verstädtert. Da werden Birken, die stolz nach oben ragen, so gestutzt, dass sie als Birken nur noch darum zu erkennen sind, weil sie weiße Borken tragen; da werden Bäume geköpft und damit so krank gemacht, um dann irgendwann an Pilzbefall zu sterben, bzw. doch gefällt zu werden. Da werden noch junge Bäume auf einer Höhe von einem Meter abgesägt und bleiben so stehen. Im Kurpark gibt es bestimmte alte Kulturpflanzen auch nicht mehr, von den vielen Weinbergschnecken nicht zu reden, die es vor sechzehn Jahren noch gab. Die schwarze Wildrose, die Levkoje, die Kaiserkrone, sie wurden von Hartz IV Zuarbeitern in Unkenntnis (oder aus Angst etwas falsch zu machen!) ausgerissen. Selbst gelernte Gärtner, die für die Stadt arbeiten, sind unachtsam. Es gibt auch kaum noch Teigrallen, die ganz besonders sensible und ängstliche Tiere sind, weil man auf sie bei der Umgestaltung des Kurparks – für die wieder viele Bäume nutzlos herhalten mussten – keine Rücksicht nahm. Kaninchen werden aus ihrem Bau vertrieben, weil man ihre Bauten zuplaniert, um mehr Parkplätze zu bekommen. (Ich habe morgens um sechs Uhr dreißig gegenüber vom Hotel Berlin mitangesehen , wie sie sich mutig an den Bagger stellten, der ihren Bau zerstörte, um zu verstehen, was mit ihnen passiert. Ich habe da aber auch gesehen, dass derjenige, der diese Zerstörung veranstaltete, nichts mitbekam. Er hatte ja seinen Hörschutz und Kopfschutz an und vor allen Dingen: Einen Auftrag!) Ich habe „Im Hagen“ gesehen, wie ein Hartz IV Zuarbeiter aus Wut über seine zu machende Arbeit die Birken anfackelte (kann man übrigens noch sehen, die Birken sind dort schwarz!) Als ich deswegen die Gemeinde anrief, bekam ich nur den lakonischen Satz: „Das kann ja nicht sein. Nein, das glaube ich nicht!“ zu hören. Ansonsten versuchte man mich nett abzuwimmeln. Wenn ich den Arbeiter selbst angesprochen hätte, dann hätte ich befürchten müssen, auch angefackelt zu werden!

Da es so viel Vorbild von den Gemeinden gibt, glauben viele, dass das, was diese machen, schon richtig ist. Sie machen es nach. Ich sehe immer wieder Menschen, die sich gerade ein Grundstück mit Haus gekauft haben. Sie haben noch keine Vorhänge aufgehängt, schon kommen die Männer mit ihrem Fällgerät und nehmen die über hundert oder zweihundert Jahre alten Bäume aus ihrem Garten weg, weil sie ihnen lästig sind mit ihren Blättern, die man ja aufzufegen hat, oder weil sie ihnen die Sonne wegnehmen. Sie köpfen die Bäume nun genauso, und sie haben auch den Kiefern den Kampf angesagt. Sie regen sich sogar über die Rehe auf, die in ihren Garten kommen. Tiere, die ganz und gar zu ihrer Freude da sein und von denen sie viel lernen könnten. Das anthropozentrische und kapitalistische Weltbild hat wirklich kranke Züge angenommen. Aber in einer kranken Welt können wir nicht existieren. Ich würde den Hausbesitzern gerne zurufen: „Ihr besitzt nichts! Das ist nur eine sozial induzierte Illusion. Auch Ihr müsst nackt sterben! Was hinterlasst Ihr eigentlich den nächsten Generationen?“

Der Gemeinde rufe ich zu: „Ich weiss, der Kurpark ist für Euch eine Geld- und Arbeitsstellenerhaltungsmaschine geworden. Aber bald gibt es dort nichts mehr zum Ausbeuten! Seht Euch doch mal diesen totgeschnippelten Baum neben dem neuen Kurhaus an?* Er steht doch nur für ein Beispiel von vielen! Er ist eigentlich als ein Mahnmahl für die neue und immer schlimmer werdende Denkweise über die Ausbeutung und Zerstörung der Natur zu betrachten. Und dafür, was der Mensch sich so traut!

Natürlich kann man mir entgegensetzten: Es ist ja überall so. Nicht nur in Bad Bevensen!

Ja, das stimmt. Aber das macht es nur schlimmer!

Nun zu meinen angekündigten Verbesserungsvorschlägen:

Ich würde gern sehen, dass sich die Menschen einer weiteren Zerstörung unserer Stadt entgegenstellen und sich an einer neuen Sichtweise und an einem Neuaufbau der Natur beteiligen. (Ich bin nicht naiv. Ich kenne die Welt und die Argumente, die man mir entgegenbringen wird!) Der Kurpark, unsere Wälder, sie könnten doch in der Zukunft als ein positives Beispiel herhalten. Die Gemeinde könnte wieder schön und zu einer vorbildlichen Gemeinde werden, in der es noch alte hohe Bäume und Kulturpflanzen gibt, die man sonst kaum noch sieht. Anstatt Klettergerüste im Wald aufzubauen, könnten Menschen, die sich mit der Seele des Waldes unterhalten können, ihr Wissen darüber vermitteln, wie sich die Bäume untereinander kümmern, wenn ein Baum krank ist oder nicht genug Nährstoffe bekommt. Es könnte zu einem Overcross von Wissenschaft und spiritueller Einstellung zur Natur kommen. Das ist doch eine Chance! Oder? Übrigens auch für DIE GRÜNEN, die sich auch zurückgezogen und vielleicht sogar auch resigniert haben und das Gekreische der Sägen auch nicht mehr hören können!

* Nachtrag: Der Baum neben dem Kurhaus ist nun auch weg, wahrscheinlich damit keiner mehr die gärtnerische Glanzleistung sehen muss (oder sehen soll). Der war nun selbst den Gärtnern zu hässlich geworden.

Wer weint eigentlich um ihn?!!! Gibts da doch noch jemanden außer mir?

Am Donnerstag, den 27.4. waren Sie in „Die große Show der Naturwunder“ mit Frank Elstner und Ranga Yogeshwar als Prominente zu sehen, die den Waldarbeitern dabei half eine Buche zu fällen.

Ich möchte Sie mit diesem Blog nicht platt machen, obwohl ich schon wütend bin, denn jede Baumfällung tötet auch mich! Ich will auch höflich bleiben, denn schließlich haben Sie unseren Justizminister an Ihrer Seite, der mir meine Worte falsch auslegen könnte (das sage ich mit einem Augenzwinkern!) Ich möchte Ihnen aber gerne als spirituelle Lehrerin eine andere Sichtweise über die Welt mitgeben, als es die Schlaumänner gerne tun, die uns Frauen immer wieder gern ihr Wissen über die Welt überstülpen und uns damit sprach- und machtlos machen, ein Gegenmodell zu dem ihrigen zu entwickeln und dieses auch zu verteidigen und installieren zu können. Als sprach- und machtlos habe ich auch Sie gesehen. Ich glaube, Sie hätten die Buche viel lieber erhalten.

Ich spreche auch hier wieder in der Folge von der Inquisition gegen die Bäume!!!

So wie ich auch von der Inquisition der Tiere spreche, wenn ich über ihre Tötungen im Off – in den Ställen – schreibe, weil der Mensch auch damit infiltiert wurde, dass er Tiere zum Überleben unbedingt essen muss!

Früher gab es nicht so viel Brachland wie heute. Es gab noch viel Wald, viel, viel Urwald. Für die Menschen waren die Bäume noch heilig. Viele konnten sich mit ihnen verbinden, sich mit ihnen unterhalten, sie sprechen hören. Es war den Pflanzen damals noch leichter, die Luft und das Wasser zu reinigen. Sie hatten damit noch nicht so viel zu tun wie heute. Sie mussten das erst noch erlernen. Heute sind sie damit überfordert. Sie müssen unfreiwillig das von uns Menschen gemachte Gift in ihren Körpern genau so speichern, wie es unsere Körper speichern müssen. Es sind gerade die großen und alten Bäume, die das tun können. Aber sie werden trotz ihrer großen Lebensleistung gefällt, weil es Geld bringt. Viel Geld. Viel viel Geld bringt!

Wir SchamanInnen, die Botschafterinnen des Himmels, wir wissen, dass Bäume Lebewesen sind. Wir lieben sie wie unsere Schwestern und Brüder, oder noch besser gesagt, wie unsere Kinder! (Und für unsere Kinder würden wir alles tun!) Wir können mehr über sie erzählen, als es die sogenannten ausgeschriebenen Förster können, die eigentlich die Heger und damit Bewahrer unserer Wälder sein sollten und doch nicht einmal mehr ihr Ableben bedauern. Sie fällen sie kaltherzig, wie die Schlachter in den Ställen die Tiere kaltherzig schlachten. Sie sehen über ihren Tod hinweg, und sie stellen diejenigen, denen es einen tiefen Schreck versetzt, gerne als „Umwelthetzer“ dar. Sehen Sie, wie gefühllos und blauäugig alle geworden sind?

Sie hatten in der Sendung noch ein schlechtes Gewissen. Aber die Männer haben Ihnen das schon ausgetrieben. Sie haben Sie an die Säge gelassen, und Ihnen vermittelt, dass Sie so zu ihrer Gesellschaft gehören. Doch sie haben Sie damit nicht stark gemacht. Sie haben Sie geschwächt. Sie hatten keine Argumente gegen sie, weil uns die Argumente schon von Kindesbeinen ausgetrieben wurden. Uns wurde ein anthropozentrisches Weltbild von den Männern vermittelt, dass uns sprachlos gemacht hat. Noch schlimmer: Wir haben ihre Sprache angenommen und reden mittlerweile genauso gefühllos wie sie.

Ich kenne Sie als starke Frau mit einem großen Charisma. Und darum hoffe ich, dass Sie in der Zukunft Ihre Stärke auch den Bäumen schenken werden. Dass Sie mit Ihrer für die Sendung gemachten Erfahrung – und Ihrem nicht zugelassenen Schmerz – die Bäume bewahren und für unsere Schöpfung und unsere Mutter Erde eintreten werden.

Wir Frauen sind doch die Schwestern der Go(e)ttinnen im Himmel. Wir sind schließlich aus ihnen emaniert. Wir sind auch dazu da, die Männer von ihrem Siegerwillen – ihrem „komme was wolle Siegerwillen“ – herunterzubringen.

Ich möchte Sie einladen, mit mir in meinen – mittlerweile auch kaputt gemachten Wald – zu gehen, um dort von mir mit meinen Druidenmethoden zu lernen, wie man die Bäume sprechen hören kann. Ich bin sicher, dass Sie das so tief beeindrucken wird, dass Sie nie mehr einen Baum fällen werden – und schon gar nicht für das bisschen „Noch-mehr-Berühmtheit!“, das Sie dafür erreichen. Aber Sie könnten Ihre Berühmtheit in der Zukunft dafür einsetzen, die anderen Bäume zu schützen. Sie könnten an die Öffentlichkeit gehen und den Menschen erzählen, wie es einem die Tränen in die Augen treiben kann, wenn man die Bäume als das erkennt, was Sie immer waren: Unsere Brüder und Schwestern, die unsere Gesundheit bewahren und uns Freude bringen wollen. Ja, mit jedem Baum der gefällt wird, mit jeder Pflanze die herausgerissen wird und mit jedem Strauch, der bis zur Unkenntlichkeit seiner Morphogenetik heruntergeschnitten wird, wird auch uns die Freude am Leben genommen.

Lernen Sie nicht von den Männern, die mittlerweile einen Waldvandalismus (meine Wortschöpfung, die sich aus dem „richtigen Hinsehen“ ergeben hat!) betreiben, dass man nicht mal mehr in ihn hineingehen mag, weil man es nicht mehr im Herzen erträgt, seiner Zerstörung zuzusehen. Lernen Sie von den Frauen und Männern, denen die Natur noch heilig ist und die ein anderes – ein Herzenswissen – haben.

Lernen Sie von denen, die die  Schöpfung bewahren wollen; auch für unsere Kinder, die bald keine alten Bäume mehr sehen werden.

Neulich habe ich auf einer Fällzange folgende Aufschrift gelesen: Wir fällen Sie alle! Ja, ja, sie kriegen sie noch alle. Die Vorhersehung des Häuptlings von Seattle, 1854 vor dem Kongress der USA vorgetragen, wird sich noch erfüllen. Schon Kleinstkindern sehen heutzutage in ihren Kinderbüchern als Beispiel für einen Wald die übriggebliebenen Stümpfe gefällter Bäume aufgezeichnet. In Zeitschriften über die Natur sieht man mittlerweile ganz unverblümt die Männer mit Sägen in den Wald(-kampf) ziehen. Sie sprechen lieber über einen Krieg im Wald – über den „Krieg der Bäume“ untereinander, wenn sich die Sorten nicht vertragen – als über das Symbioseverhalten der Bäume mit den Tieren und den anderen Pflanzen (welches häufiger vorkommt!)

Ich würde mich freuen, Sie kennenzulernen.

Bitte lesen Sie dazu auch meine Blogs: „Nicht nur für Kinder – Ich war einmal ein ganz kleiner Baum“ und „Erst wenn der letzte Baum gerodet…“ und „Kaum schlüpfen die Vögel…“


Ingeborg Christel Spiess

Blog Einträge

Juni 2019
M D M D F S S
« Mai    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Aktuelle Beiträge

Werbeanzeigen