Mütter und Väter der Welt

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Werbung für Website Hier & Jetzt Internet.doc

Dies ist der Werbungstext für den nächsten Vortrag und das Seminar in HH-Ottensen

Das Abenteuer beginnt ‒ es geht um eine
„Kampagne für Mutter Erde“

Die Autorin und Verlegerin vom „Verlag LILA Das göttliche Spiel“, Heilpraktikerin und kosmisch initiierte Schamanin Christel Spiess aus Bad Bevensen, ist von ihren kosmischen LehrerInnen ausgebildet worden, die

„www.muetter-und-vaeter-der-welt.de ‒ Heilungs- und Ideenschmiede
für unsere jetzige Neue Zeit“ voranzubringen.

In ihrem Vortrag im Buchladen „Hier & Jetzt“ in Hamburg-Ottensen, geht es um eine zukünftige Heilung der Erde, in der die Mythen um König Arthus, der heilige Gral, Shambhalla mit den Hütern der Erde sowie der Maja Kalender eine Wiederkehr in der Erinnerung spirituell geschulter Menschen spielen sollen. Und das ist das Neue: Diese „Kampagne“ sollen wir nicht allein bewerkstelligen, sondern mit Hilfe unserer himmlischen Lehrer, die wir mit ihrem hohen Wissen als unsere kosmischen ProfessorInnen durch Rückbindungstechniken zu kontaktieren lernen. Sie warten schon lange darauf, dass wir durch sie noch ganz anders und wieder mutiger werden ‒ und dass wir es damit zu einer leisen, aber doch effektiven spirituell/sozialen und spirituell/ökologischen Revolution kommen lassen können, die wir benötigen, um vielleicht doch noch das „Goldene Zeitalter“ einzuleiten, von dem schon so viel gesprochen und geschrieben wurde.
Das nachfolgende Seminar behandelt die Themen:

„Unser persönliches Seelenalter und unser Archetyp ‒ was bedeuten beide für unser persönliches Abenteuer, das sich aus der „Kampagne für Mutter Erde“ ergeben wird?“
Weitere geplante Seminare behandeln Themen wie: „Einweihung in den Ort der Hüter der Erde und in die Bedeutung der fünf Perlen von Shambhalla“, „Der wahre heilige Gral“, „Wie stelle ich ein kosmisches Handy zu den himmlischen LehrerInnen her?“ „Männer und Frauen ‒ ist eine Heilung zwischen ihnen überhaupt noch möglich?“ „Umkehr und Einkehr in unserer beschleunigten Zeit ‒ sich die Dramen der Welt genau ansehen (z.B. Transplantationen, Arbeitswelt, Gesundheit, Ernährung)!“, „KITA’s ‒ der staatlich perfekt geplante und organisierte Kinderklau“, „Inkarnationserfahrungen einbringen“. Kriegsveteranen, Börsenmakler, alleinstehende und alleinerziehende Frauen und Männer, kranke und behinderte Menschen. Sie sollen zukünftig auch zu Wort kommen, um ihre Geschichte zu erzählen, und um uns zu einer Veränderung unserer Werteansichten zu inspirieren.

Vortrag: Buchhandlung Hier & Jetzt, 12.9.’18, 19,30 Uhr (ca. 1 ½ Std.), Beitrag 15,–Euro
Seminar: 15.9.’18, Treffen in der Buchhandlung Hier & Jetzt um 9,45. Wir gehen dann zusammen zum Seminarraum Am Felde, ca. 5 Gehminuten, Seminarzeit von 10,00‒16,00 Uhr (Pausen inbegriffen),
Beitrag 80,– Euro

Bitte zu allen Seminaren eine Decke und einen Quarzkristall mitbringen ‒ und einen Schal oder eine Augenbinde, um die Augen für die Sichtungen abdecken zu können.
Die weiteren Vortrags- und Seminartermine werden angekündigt
unter Info http://www.hierundjetzt.de

Verlagswebsite: https://verlagliladasgoettlichespiel.wordpress.com
Blog: https://muetterundvaeter.wordpress.com ‒ Info für Einzelsitzungen in
Bad Bevensen:Tel. 05821/992511
Anmeldung nur in der Hier & Jetzt Buchhandlung, Erzbergerstraße 10, 22765 HH-Ottensen, Tel.: 040/39 57 84. Bücher vom Verlag zu diesen Themen, liegen im Buchladen aus oder können dort oder über die Verlagswebsite bestellt werden.

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Am Donnerstag, den 27.4. waren Sie in „Die große Show der Naturwunder“ mit Frank Elstner und Ranga Yogeshwar als Prominente zu sehen, die den Waldarbeitern dabei half eine Buche zu fällen.

Ich möchte Sie mit diesem Blog nicht platt machen, obwohl ich schon wütend bin, denn jede Baumfällung tötet auch mich! Ich will auch höflich bleiben, denn schließlich haben Sie unseren Justizminister an Ihrer Seite, der mir meine Worte falsch auslegen könnte (das sage ich mit einem Augenzwinkern!) Ich möchte Ihnen aber gerne als spirituelle Lehrerin eine andere Sichtweise über die Welt mitgeben, als es die Schlaumänner gerne tun, die uns Frauen immer wieder gern ihr Wissen über die Welt überstülpen und uns damit sprach- und machtlos machen, ein Gegenmodell zu dem ihrigen zu entwickeln und dieses auch zu verteidigen und installieren zu können. Als sprach- und machtlos habe ich auch Sie gesehen. Ich glaube, Sie hätten die Buche viel lieber erhalten.

Ich spreche auch hier wieder in der Folge von der Inquisition gegen die Bäume!!!

So wie ich auch von der Inquisition der Tiere spreche, wenn ich über ihre Tötungen im Off – in den Ställen – schreibe, weil der Mensch auch damit infiltiert wurde, dass er Tiere zum Überleben unbedingt essen muss!

Früher gab es nicht so viel Brachland wie heute. Es gab noch viel Wald, viel, viel Urwald. Für die Menschen waren die Bäume noch heilig. Viele konnten sich mit ihnen verbinden, sich mit ihnen unterhalten, sie sprechen hören. Es war den Pflanzen damals noch leichter, die Luft und das Wasser zu reinigen. Sie hatten damit noch nicht so viel zu tun wie heute. Sie mussten das erst noch erlernen. Heute sind sie damit überfordert. Sie müssen unfreiwillig das von uns Menschen gemachte Gift in ihren Körpern genau so speichern, wie es unsere Körper speichern müssen. Es sind gerade die großen und alten Bäume, die das tun können. Aber sie werden trotz ihrer großen Lebensleistung gefällt, weil es Geld bringt. Viel Geld. Viel viel Geld bringt!

Wir SchamanInnen, die Botschafterinnen des Himmels, wir wissen, dass Bäume Lebewesen sind. Wir lieben sie wie unsere Schwestern und Brüder, oder noch besser gesagt, wie unsere Kinder! (Und für unsere Kinder würden wir alles tun!) Wir können mehr über sie erzählen, als es die sogenannten ausgeschriebenen Förster können, die eigentlich die Heger und damit Bewahrer unserer Wälder sein sollten und doch nicht einmal mehr ihr Ableben bedauern. Sie fällen sie kaltherzig, wie die Schlachter in den Ställen die Tiere kaltherzig schlachten. Sie sehen über ihren Tod hinweg, und sie stellen diejenigen, denen es einen tiefen Schreck versetzt, gerne als „Umwelthetzer“ dar. Sehen Sie, wie gefühllos und blauäugig alle geworden sind?

Sie hatten in der Sendung noch ein schlechtes Gewissen. Aber die Männer haben Ihnen das schon ausgetrieben. Sie haben Sie an die Säge gelassen, und Ihnen vermittelt, dass Sie so zu ihrer Gesellschaft gehören. Doch sie haben Sie damit nicht stark gemacht. Sie haben Sie geschwächt. Sie hatten keine Argumente gegen sie, weil uns die Argumente schon von Kindesbeinen ausgetrieben wurden. Uns wurde ein anthropozentrisches Weltbild von den Männern vermittelt, dass uns sprachlos gemacht hat. Noch schlimmer: Wir haben ihre Sprache angenommen und reden mittlerweile genauso gefühllos wie sie.

Ich kenne Sie als starke Frau mit einem großen Charisma. Und darum hoffe ich, dass Sie in der Zukunft Ihre Stärke auch den Bäumen schenken werden. Dass Sie mit Ihrer für die Sendung gemachten Erfahrung – und Ihrem nicht zugelassenen Schmerz – die Bäume bewahren und für unsere Schöpfung und unsere Mutter Erde eintreten werden.

Wir Frauen sind doch die Schwestern der Go(e)ttinnen im Himmel. Wir sind schließlich aus ihnen emaniert. Wir sind auch dazu da, die Männer von ihrem Siegerwillen – ihrem „komme was wolle Siegerwillen“ – herunterzubringen.

Ich möchte Sie einladen, mit mir in meinen – mittlerweile auch kaputt gemachten Wald – zu gehen, um dort von mir mit meinen Druidenmethoden zu lernen, wie man die Bäume sprechen hören kann. Ich bin sicher, dass Sie das so tief beeindrucken wird, dass Sie nie mehr einen Baum fällen werden – und schon gar nicht für das bisschen „Noch-mehr-Berühmtheit!“, das Sie dafür erreichen. Aber Sie könnten Ihre Berühmtheit in der Zukunft dafür einsetzen, die anderen Bäume zu schützen. Sie könnten an die Öffentlichkeit gehen und den Menschen erzählen, wie es einem die Tränen in die Augen treiben kann, wenn man die Bäume als das erkennt, was Sie immer waren: Unsere Brüder und Schwestern, die unsere Gesundheit bewahren und uns Freude bringen wollen. Ja, mit jedem Baum der gefällt wird, mit jeder Pflanze die herausgerissen wird und mit jedem Strauch, der bis zur Unkenntlichkeit seiner Morphogenetik heruntergeschnitten wird, wird auch uns die Freude am Leben genommen.

Lernen Sie nicht von den Männern, die mittlerweile einen Waldvandalismus (meine Wortschöpfung, die sich aus dem „richtigen Hinsehen“ ergeben hat!) betreiben, dass man nicht mal mehr in ihn hineingehen mag, weil man es nicht mehr im Herzen erträgt, seiner Zerstörung zuzusehen. Lernen Sie von den Frauen und Männern, denen die Natur noch heilig ist und die ein anderes – ein Herzenswissen – haben.

Lernen Sie von denen, die die  Schöpfung bewahren wollen; auch für unsere Kinder, die bald keine alten Bäume mehr sehen werden.

Neulich habe ich auf einer Fällzange folgende Aufschrift gelesen: Wir fällen Sie alle! Ja, ja, sie kriegen sie noch alle. Die Vorhersehung des Häuptlings von Seattle, 1854 vor dem Kongress der USA vorgetragen, wird sich noch erfüllen. Schon Kleinstkindern sehen heutzutage in ihren Kinderbüchern als Beispiel für einen Wald die übriggebliebenen Stümpfe gefällter Bäume aufgezeichnet. In Zeitschriften über die Natur sieht man mittlerweile ganz unverblümt die Männer mit Sägen in den Wald(-kampf) ziehen. Sie sprechen lieber über einen Krieg im Wald – über den „Krieg der Bäume“ untereinander, wenn sich die Sorten nicht vertragen – als über das Symbioseverhalten der Bäume mit den Tieren und den anderen Pflanzen (welches häufiger vorkommt!)

Ich würde mich freuen, Sie kennenzulernen.

Bitte lesen Sie dazu auch meine Blogs: „Nicht nur für Kinder – Ich war einmal ein ganz kleiner Baum“ und „Erst wenn der letzte Baum gerodet…“ und „Kaum schlüpfen die Vögel…“

Wenn der Mensch das erste Mal auf die Erde kommt, dann befindet er sich in seiner seelischen Entwicklung in einem Babystadium. Wie ein Baby muss er sich auf die Bedingungen der Erde einlassen und ist ganz und gar von seinen Verwandten abhängig, die ihm das Überleben sichern müssen.

Von Inkarnation zu Inkarnation aber wächst die Seele. Sie wird von einer:

Baby- zu einer Kind-, einer Jugend-, einer Erwachsenen-, einer Reifen und einer Alten- und Alten Weisen Seele.

Diese sieben Seelenalterentwicklungszyklen verlaufen in ihrer Länge analog zu den Entwicklungszyklen, die wir innerhalb eines Lebens zu durchlaufen haben. So ist z.B.der Entwicklungszyklus einer Babyseele sehr viel kürzer als der einer Erwachsenenseele und beinhaltet deshalb auch nur einige Inkarnationen.

Es ist für eine Gesellschaft maßgeblich, ob sie viele Seelen in jüngeren Seelenaltern beheimatet oder ob sich in ihr bereits viele Alte und Alte Weisen Seelen befinden. Dementsprechend verläuft ihre friedliche oder kriegerische Entwicklung. Eine Gesellschaft mit vielen jungen Seelen wird noch Kriege führen wollen und sich mit Verteilungskrisen herumschlagen, weil in ihr viele Seelen leben, denen es noch nicht möglich ist, friedlich und gleichberechtigt und gleichwertig miteinander zu leben und sich dafür nachhaltige Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Eine Gesellschaft mit vielen Alten und Alten Weisen Seelen hat die Chance eine Gesellschaft zu sein, die in friedlicher Kooperation leben kann und jeden akzeptiert. Es ist eine Gesellschaft, in der „die Friedenspfeife“geraucht wird und Kriege nicht mehr ausgeführt werden wollen. Dafür ist es aber wichtig, dass wir nicht mehr erneut Babyseelen auf die Erde ziehen und es zu einer Geburtenreglung kommt. (Zu der es ohnehin kommen muss, weil wir nicht schon bald 8-10 Milliarden Menschen ernähren und gut durchbringen können – dafür sind weder wir, noch ist unsere Mutter Erde dafür ausgerüstet, die sich einmal dafür zur Verfügung gestellt hat, unsere Seelen auf ihr wachsen und zu einer alten Weisen Seele werden zu lassen.)

Wie man sieht: Unser Weg dorthin ist noch weit. Wir haben nur etwa 4 Prozent Alte Weise Seelen und sie findet man nicht unbedingt an den Schaltstellen in unserer Politik, weil sie diese – nicht zu unrecht – für ein schmutziges Geschäft halten. Sie findet man eher in sozialen, psychologischen Nischenberufen und in spirituellen und künstlerischen Nischen vor. Und doch gibt es Politiker, die das Beste wollen und sich in einem höheren und sehr hohen Seelenalter befinden, wie Angela Merkel, die eine Reife Seele mit Übergang zu einer Alten Seele ist, wie Barack Obama, der eine Alte Weise Seele ist, wie Kofi Annan und Michail Gorbatschow, die eine Alte Weise Seele sind, um hier nur ein paar Namen zu nennen.

Hätten wir diese Seelen nicht, dann sähe es mit unserer Welt noch schlimmer aus. Gefährlich für uns ist, dass an den Schaltstellen der Politik noch junge Seelen sitzen, die sich – wie Jugendliche eben –  (mit Rebellentum und oft ohne Verantwortung!) verhalten oder wie die Erwachsenenseele  (mit Macht und Egoisimus!) um jeden Preis hervortun wollen und neidisch auf die weiter entwickelten Menschen sind.

Deshalb sind wir auch wieder in Gefahr, in einen nächsten Weltkrieg zu geraten. Und leider müssen dann auch die Alten und Alten Weisen Seelen, die innerhalb der menschlichen Entwicklung schon viele Kulturen und Kulturuntergänge miterlebt und sie auch einmal mitinitiiert hatten, diese wieder miterleben und mit den jüngeren Seelen durchmachen. Was darauf hinausläuft, dass ihre Seelenentwicklung vor ihrem eigenen ultimativen Erd-Aufstieg verzögert und verlängert wird. Darin liegt eine große Tragik, denn für die Vorbereitung auf unseren Aufstieg benötigen wir Ruhe, Geborgenheit, Schönheit und Natur und Zeit des Nachdenkens, des Philosophierens und einer Rückbindung zu den himmlischen Welten, aus denen wir herausgeflossen waren und zu denen wir wieder zurückgehen. Und hier liegt auch der Clue, dass alle Mobbingveranstaltungen – ausgeführt von den jüngeren Seelen – aus spirituellem Neid geschehen. Die meisten Menschen denken, dass jemand neidisch auf jemand anderes ist, weil er mehr besitzt, schöner ist, jünger oder auch gebildeter und weil er sich schön zurechtmacht und kultiviert ist. Doch das ist nur Vordergründig so. Noch nie habe ich eine junge neidische Seele sagen hören:

„Weißt Du, ich bin neidisch auf Dich, weil Deine Seele so wunderbar alt und weise geworden ist, und ich respektiere Dich dafür, weil Du bereits so oft auf der Erde warst und dafür alle möglichen Kulturen durchlaufen hast, in denen Du mal Täter, mal Opfer, mal Liebende(r), mal Vater, mal Mutter, mal Kulturbereiter aber auch Kulturuntergangsbereiter gewesen bist und so viel schon lernen durftest, was ich jetzt noch alles zu lernen habe.

Ich begegne Dir gerne als Schüler oder Schülerin, denn ich benötige Menschen wie Dich unbedingt. Ich verehre Dich als eine besonders tapfere Seele für alle Deine gehabten Bemühungen, und ich versuche mich auf diese Weise von meinem Neid zu befreien.“

Da wird eher auf diese Menschen schräg geguckt oder sie werden weggemobbt, weil man sie nicht ertragen kann. Denn eine Alte und Alte Weise Seele ist immer eine feingeistige und feinstofflich gewordene Seele mit einem himmelsadeligen Verhalten. Sie ist ein Freigeist und ein Andersdenker und in ihrer Liebe für die Welt. So viel zum Trost für die Alten und Alten Weisen Seelen, aber auch den inkarnierten EngelInnen, denen es genauso geht, weil sie alle diese genannten Eigenschaften bereits in sich haben; weil sie in ihren himmlischen Regionen usus sind und sie sich in dieser Welt deshalb zu Recht genau so fremd fühlen. Mehr dazu in meinem neuen Buch „Die Himmelssurferin“ auf meiner Verlagsseite: http://www.verlag-lila-das-goettliche-spiel.de.

Die Kirchenväter wollen, dass ihre Kirchen wieder voller werden. Wie schafft man das? Wen – welche Klientel – spricht man dafür an? Sie kommen da bereits auf grandiose Ideen. Verkaufen sie sich dabei aber nicht unter ihrem eigenen Wert?

Nachdem man Rocker auf ihren Motorrädern in die Kirchen gelockt hat, heißt das neueste Angebot:

Gottesdienst für Katz und Hund und Teddybär…

Seit fast einem Jahrzehnt ist es bereits gang und gäbe, Rocker in die Gotteshäuser zu locken. Dafür tauschen Pfarrer sogar ihre Talare mit dem Lederdress ihrer neu ins Visier genommenen Klientel. So kommt es heute nicht nur im Berliner Dom zu einem regelmäßigen Motorbiker-Gottesdienst, sondern auch in anderen Gotteshäusern. Mittlerweile dürfen viele Rockbands in den Kirchen spielen, um junge Klientel anzulocken, die anderweitig nie in die Kirchen kämen.
 
Nun gibt es auch einen Gottesdienst für Katz und Hund und Teddybär.
Die Idee war, mit diesem Gottesdienst dem heiligen Franziskus aus Assisi nachzufolgen, der vor ungef. 800 Jahren lebte. Er predigte nicht nur vor den Menschen, sondern auch vor den Tieren.
 
Neben den immer weniger gewordenen Hauptgottesdienstgängern, hat sich also eine neue Klientel entwickelt. Und das ist nicht schlecht, denn auf diese Weise können wenigstens noch ein paar neue zukünftige Gemeindemitglieder und Kirchengänger beworben werden. Verkaufen sich die PriesterInnen damit aber nicht unter ihrem Wert? Wird ihre neue Klientel später auch zu mündigen und verantwortungsvollen Bürgern und Gemeindemitgliedern? Oder öffnet die Kirche ihre Tore nur für diejenigen Menschen, die auf narzisstische Weise ihre eigenen Lebensumstände bestätigt haben wollen und ihr dann doch wieder den Rücken zukehren? Bleibt nicht der Rocker trotzdem ein Rocker und lebt sein Gedankengut unverhohlen aus und verbreitet mit seinem chauvinistischen Gehabe und seiner dunklen Montur weiterhin Angst?  Wird er darin noch unterstützt? Werden die Besitzer von Haustieren nun zu Vegetariern, weil ihnen die Kirchenmänner (und auch die Kirchenfrauen) nun auch von der Liebe zu allen Tieren und nicht nur zu ihren Haustieren predigen? Werden sie von den Kirchenvätern nun zu Rebellen gegen Schlachthöfe und zu Tierversuchsgegnern erzogen? Gehen sie mit ihnen gemeinsam gegen diese vor? Wird ihnen insgesamt eine neue Sichtweise über die Welt gepredigt? Sind unsere Kirchenoberhäupter überhaupt dazu fähig? Sprechen Sie nicht weiter große Worte über die Schöpfung und gehen nach Hause und essen ihren Schweinebraten? Unterstützen sie nicht weiterhin ein anthropozentrisches Weltbild?
 
Natürlich gibt es Prediger, die Jesus in seiner Liebe nachfolgen und auch sich selbst immer wieder überprüfen?
Doch die meisten von ihnen haben uralte aufoktroyierte Glaubensstrukturen gerne angenommen und beten sie unermüdlich vor sich her. Sie sind nicht fähig eine „echte Religio“ – eine Rückbindung zum Himmel -, durch bestimmte Rückbindungstechniken zu pflegen -, durch die sie zu individuellen Sehern und Erforschern  der geistigen Welten werden könnten. Sie haben sich seit der Inquisitionszeit selbst den Grundstein dafür – durch das Töten der damalig lebenden Alten und Weisen Seelen (Natur-Priesterinnen und -Priester) selbst entzogen. Sie ziehen aus Angst ihre Schäfchen zu verlieren, auch gerne über die sogenannte esoterische Szene her (klauen aber besonders gern ihr Wissen für ihre Seminare, weil sie anders die Menschen nicht mehr erreichen können! Auch in biblischen TV-Sendungen kann man dieses Verhalten ausmachen!) Sie wollen nicht sehen, dass es gerade in dieser Szene Alte und Weise Seelen gibt, die sich durch Religotechniken  ein anderes Weltbild – aus der kosmischen Bewusstseinsuni heraus – erarbeitet haben und dieses auch durch Opferungen zu leben bereit sind; im Tierschutz, im Umweltschutz, gegen den Klimawandel, für eine Heilung durch ein „Zurück zur Natur“ u.v.a.m. Sie sehen nicht, dass diese Lichtarbeiter sind und ihnen als Beispiel gelten sollten.
Die Astrophysik und die Quantenphysik, sie machen ihre Fortschritte in Meilenstiefeln. Doch die Kirchen predigen noch immer die alten Worte aus der Bibel, ohne diese Fortschritte mit einzubeziehen. Dabei – und das prophezeie ich gerne – werden die neuen Priesterinnen für die Neue Zeit diejenigen PhysikerInnen und MystikerInnen werden, die fähig sind, die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit den Erkenntnissen aus der alten und neuen Mystik zu vereinbaren. Unsere Kirchenväter nehmen auch kaum mal  die Worte von ehemaligen MystikerInnen zu Hand, um über ehemalige weibliche Erklärugsmodelle für die Welt zu referieren. Nur wenige kennen Marguerite Porete, Mechthild von Gandersheim oder Theresa von Avila…
Frauen haben als Wissensgeberin für sie nie eine große Rolle gespielt.
Die heute lebenden MystikerInnen – die zum Teil auch schon in der Inquisitionszeit ihr Leben für ihr Gedankengut lassen mussten -, sie werden immer noch von den PriesterInnen unserer Kirchen weggebissen, weil sie Angst haben, durch sie neu werden zu müssen. Sie werden von ihnen als Feind/in empfunden, denn sie sind „Freigeister“. Sie müssen sie wegmobben, denn nähmen sie ihr neues Denken in ihr Visier, dann müssten sie ja ihr ganzes Leben umkrempeln. Damit käme ihr Wohlstand und ihr Ansehen in Gefahr. Denn was wäre denn, wenn sie von der Kanzel gegen Tierversuche und Tiertötungen zum Essen predigen würden. Würden ihnen die Menschen dann nicht weglaufen? Würden sie dann nicht von den Kichenobersten gerügt und von der Kanzel oder sogar ganz aus der Kirche verwiesen werden? Ständen Sie dann ohne Geld da?
Die Kirche wird sterben, auch wenn sie Rocker aufnimmt und Haus- und Plüschtiere segnet; wenn sie nicht bereit ist, die Errungenschaften der Naturwissenschaften in ihr Gedankengut mitaufzunehmen und ihren Glauben daran zu messen und upzudaten und wenn ihre Vertreter sich nicht mit den Techniken zur echten Rückbindung zum Himmel auseinandersetzen.
Es ist sicherlich nicht falsch, sich selbst anzubieten, um eine neue Klientel zu bekommen. Es ist aber falsch sich anzubiedern. Und ich fragte ja zu Anfang dieses Blogs bereits 2x, ob die Kirche sich nicht unter Wert verkauft? Unter Wert verkaufen kann sie sich aber nur, wenn sie bereit ist, sich selbst weiterzuentwickeln und wenn sie das Wissen aus der heutigen spirituellen Szene und der Naturwissenschaften annimmt. Wenn sie diejenigen zu Wort kommen lässt, die sich ein neues Gedankengut für die Neue Zeit erarbeitet haben. Das hat sie bis jetzt nicht, und deswegen kann sie auch nicht die Alten und Weisen Seelen unter uns ansprechen, die seit Jahrtausenden durch ihre vielzähligen und vielfältigen Inkarnationserfahrungen in den verschiedensten Ländern der Erde ihren eigenen Weg zu Gott – zur Schöpfung gefunden haben. Für sie (für uns) laufen ihre Worte ins Leere und werden zu wissenschaftlich nicht haltbaren und spirituell leeren Worthülsen.
Bitte klicken Sie rechts auch folgenden Blog zu diesem Thema an: „Religio – Die Heilung von Religionsfanatismus“

 

Die „Väter der Welt“ sind gerade dabei, sich genauso zu strukturieren, wie die „Mütter der Welt“. Wir werden sehen: Bald brauchen wir keine Parteien mehr, wir brauchen „Mütter und Väter der Welt“, Alte Weise Seelen, die ihr inneres Wissen durch viele Inkarnationen hindurch errungen haben.

Auch die „Väter der Welt“ haben sich wie die „Mütter der Welt“ in die Nischen begeben. Auch sie sind von ihrem Leben zu gefordert und überfordert, so dass sie sich zumeist verkriechen, um sich wenigstens noch ein wenig in ihrer Freizeit erneuern zu können.

Und doch machen auch diese „Väter der Welt“ wie die „Mütter der Welt“ immer weiter; trotz gesundheiltlicher Einschränkungen. Nicht umsonst leiden sie so häufig unter Herz- und Gefäßerkrankungen. Ich möchte wieder das Lachen von Männern hören. Das Lachen von Männern und Frauen gemeinsam! Ich setze meine Hoffnung auf diejenigen Männer, die Frauen für ihr Frausein schätzen und sie lieben und schützen. Und die dasselbe mit der Natur machen. Sie brauche ich für meine „Ideenschmiede für die Neue Zeit“. Eines Tages werden wir am ovalen Tisch – dem ovalen Tisch aus der Arthus-Sage gleich -sitzen und mit unseren himmlischen Lehrern zusammen eine neue Welt heranbilden. Das ist der Wille unserer geistigen LehrerInnen für die Neue Zeit, dem wir uns nicht verschließen können.

Liebe Blog-LeserInnen: Bitte klicken Sie rechts meinen Beitrag „Eine himmlische Universität“ an, wenn Sie noch mehr darüber erfahren wollen, was der Urgrund meiner Ideenschmiede gewesen war – sowie meinen Beitrag „Zuerst war die „Mutter der Welt“ da“.

 

pentēkostē  „der fünfzigste Tag“ wird als Gleichnis von Jesus Kreuzigung bis zu seinem Aufstieg zu Pfingsten benutzt. Damit kommt noch das Wissen alter Naturreligionen – von allen anderen Interpretationen der Kirchen und Philosophien abgesehen – zum Ausdruck. Nämlich: dass eine Seele, die ihren Leib verlassen hat, um etwa 50 Tage in der Zwischenwelt braucht, bis sie ihren weiteren Aufstieg zur höheren geistigen Welt vornehmen kann (im tibetischen Totenbuch, das die Zeit in diesem Zwischenraum begleitet, werden für das Reich des Bardo 49 Tage angesetzt). Diese Zwischenwelt ist als ein sehr nötiger Schonraum zu bezeichnen, damit sich die Seele an ihren körperlichen Tod gewöhnen und ihr Leben repetieren und sich mit denjenigen anderen Seelen treffen kann, mit denen sie noch einen Abschied vollziehen möchte. Erst dann kann sie sich an ihren weiteren Aufstieg wagen.

 

 

Das Wort Religion stammt vom Wort Religio (Rückbindung) ab – und doch haben beide nicht mehr viel miteinander zutun.

Religo – eine Rückbindung zur geistigen Welt – beherrschten die Menschen noch zu früher Zeit. Insbesondere die Frauen, die Heilerinnen und Priesterinnen gewesen waren, hatten damals noch die Fähigkeit, sich in der Rückbindung zu üben. Die Kirchen hatten diese Frauen – aber auch die Männer, die als Heiler und Priester mit ihnen lebten und sich genauso gut in der Religio auskannten – durch die Zeiten der Inquisition hindurch ausgemerzt. Danach taten die Menschen in den Zeiten des Humanismus sowie in den Zeiten der Aufklärung ihr Übriges, um die Rückbindung zur geistigen Welt zu verhindern, die man nur durch bestimmte geistige Techniken erreichen kann.  Nach den Zeiten der Aufklärung trat unsere Industrialisierung und damit vermehrt aufkommende kapitalistische Einstellung zur Welt noch einmal die Rückbindungsmöglichkeit zur geistigen Welt mit Füßen und versuchte sie ganz in Vergessenheit zu bringen und diejenigen handvoll Menschen, die diese Fähigkeit noch hatten, bloßzustellen und mit einer dreidimensionalen Sichtweise über die Welt zuzudeckeln. Heutzutage wissen die meisten Menschen darum nicht mehr, dass es überhaupt so etwas wie eine Religio gibt und dass man durch bestimmte erlernbare Techniken zu den verschiedensten Dimensionen des Himmels kommen und die in ihnen lebenden LehrerInnen zu vielen Themen des Lebens befragen kann.

Unsere Religionen können nur geheilt werden, wenn alle Menschen es lernen würden, sich zum Himmel  zurückzubinden und wenn sie dadurch verstehen würden, wie der Himmel wirklich aufgebaut ist.

Dann käme es nicht mehr dazu, dass einige Menschen sagen, dass sie von diesen oder jenen Wesen im Himmel aufgesucht wurden und „dass das irgendwie komisch war“. Dann würden auch Kinder nicht schon früh in die Religionen ihrer Eltern gedrängt, und ihnen ein Glauben aufoktroyiert werden, den sie nie mehr ablegen können.

Nicht alles an den Religionen – von dem, was von ihnen übriggeblieben ist – ist schlecht. Aber gerade durch eine Religio könnten auch endlich die religionsfanatischen Menschen demütig gegenüber dem Himmel werden und sich nicht als Gotteskämpfer missbrauchen lassen.

Mehr zu diesem Thema in meinem neuen Buch „Die Himmelssurferin“ das im März 2016 erscheint. Mehr dazu unter meiner Verlagsseite: http://www.verlag-lila-das-goettliche-spiel.de

 Gralsburg

 

 


Ingeborg Christel Spiess

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