Mütter und Väter der Welt

Archive for the ‘Mutter Erde’ Category

Alles, was wir in der letzten Zeit in der Politik beobachten können, ist, dass die Parteien ausgedient haben. Wir brauchen Bewegungen, die ganz neu zu denken lernen und die wieder diejenigen als mit ihnen kompatibel wertschätzen, die rebellische Andersdenker sind. Wir brauchen gerade diejenigen Menschen, die in Nischen abgestellt wurden. Kleine Veränderungen von Politikern gemacht, die letztenendes nur ihr eigenes Wohl im Auge haben, darf es nicht mehr geben. Frau Merkel hat zwar den Frauen und Männern gezeigt, dass man als Frau auch regieren kann. Aber sie hat nicht zur Verbesserung unseres Landes beigetragen, indem sie sich um die Nöte ihrer Bürger kümmerte. Sie war eine gute Playerin auf der Weltbühne. Da aber die Sorgen der Menschen wachsen, der Mittelstand immer mehr wegbricht und die Armen immer ärmer werden, weil die Gesetze zunehmend stringenter für sie wurden – ist es nun Zeit, sich wieder mehr mit Deutschland zu beschäftigen. Da muss man nicht AfD gewählt haben, um das zu erkennen. Christian Lindner hat erkannt, dass ein „weiter so regieren“ nicht mehr geht, die Jusos werden evtl. die GroKo boykottieren. Eigentlich ist es eine spannende Zeit, denn wir sollen und müssen in eine Neue Zeit gehen und das heißt: „schmerzliche Veränderungen sind angesagt“. Ich wünsche mir, dass für die kommende Zeit nicht nur dreidimensionale Themen diskutiert werden, sondern dass der Mensch sich wieder als spirituelles Wesen erkennt, dass auf die Erde gekommen ist, um zu lernen und Liebe zu bringen und nicht Hass, Schnelllebigkeit, Hast, Mobbing und Werte wie „nur das Geld zählt“. Dann kann es auch losgehen mit dem schon so oft vorhergesagten „Goldenen Zeitalter“. Dann kann auch unsere Mutter Erde wieder gesunden. Astrologisch sorgt gerade der Saturn im Steinbock dafür, dass sich alte Werte ganz genau angeschaut werden müssen – ob sie weiterleben dürfen oder sterben sollen.

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Schon lange überlege ich, wie ich diesen Blog über den „Naturvandalismus (meine Wortschöpfung!) in unserer ehemals so schönen Gemeinde“ schreiben und gestalten soll. Soll ich anklagen oder nicht doch besser Verbesserungsvorschläge unterbreiten?

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich beides tun muss.

Hier nun zuerst zu meiner Anklage:

Seit nunmehr fast 16 Jahren wohne ich in B’B‘. Ich war hierher gekommen, um Natur um mich zu haben. Ich habe damals noch Seminare im Wald veranstaltet, in denen ich lehrte, mit ihm – mit jedem Baum, mit jeder Pflanze und jedem Tier in ihm – in Verbindung zu gehen. Wir sprachen noch mit den Schmetterlingen und Faltern, den Käfern und den Ameisen und brachten ihnen Geschenke. Sie umschwirrten uns beim Tanzen und zu den Klängen unserer Harfenspielerin. Ich lehrte, wie man mit einem Baum sprechen und ihn hören kann, und ich trieb mit meinem Urwissen über diese alte Fähigkeit in manchen meiner Seminarteilnehmer noch die Tränen in ihre Augen und machte ihr Herz ganz und gar für die Natur auf. Sie sahen, dass ihnen die Bäume nicht nur Sauerstoff geben (wie es zumeist profan gelehrt wird), sondern, dass „alles Eins ist“; wir die Menschen, die Bäume, die Pflanzen und Tiere. Sie lernten, dass die Grenzen zwischen ihnen und der Natur aufgehoben werden können, wenn sie das nur wollen!

Und dass die Natur heilig ist!

Heute mag ich noch nicht einmal mehr in den Wald gehen, um nicht seiner stetigen Zerstörung durch unsere Bauämter und Besitzer zusehen zu müssen. Jeder Baum, der gefällt wird, jede Pflanze und jedes Tier, die dadurch verstoßen oder getötet werden, treffen mich tief in meinem Herzen, sodass ich deswegen sogar nachts im Schlaf auffahre und verbittert darüber bin, dass man als Bürger so wenig machen kann und gezwungen ist, der Naturzerstörung zusehen zu müssen…

Das möchte ich mit diesem Blog ändern! Darum schreibe ich ihn!

Für mich hat sich die Grenze zwischen Baum, Pflanz und Tier aufgehoben.

Jeder Baum ist ICH!

Jeder Baum ist wertvoll und verdient es erhalten und gepflegt zu werden. Jeder Baum ist heilig und sollte untouchable sein.

Ich hörte von den Bäumen, dass sie hier zu kalt stehen, weil sie aus Afrika stammen. Ich hörte, wie sehr sie Angst vor den Männern haben, die sie für den Tod kennzeichnen, um sie dann irgendwann früh am Morgen – damit es keiner merkt und dagegen aufbegehrt – mit ihren immer aggressiver gewordenen Geräten zu holen. Ich lernte, wie sie weinen und wie sie die Fähigkeit erlangten, ein Bauminternet zu gründen, um sich damit sogar mit ihren Geschwistern in Australien und Amerika unterhalten zu können. Ich lernte von den Pflanzen, was es bedeutet, wenn sie von den Planierraupen niedergemacht werden, und dass es darum kein Zufall ist, dass die Blaubeeren keine Früchte mehr tragen. (Viele von ihnen haben sich von dem Schock der schon vor Jahrzehnten vorgenommenen Waldzerstörung nie mehr erholen können.) Ich lernte noch so vieles andere mehr: Dass die Bäume Angst um die Vögel in ihren Blättern und Braumkronen haben, weil mittlerweile das ganze Jahr hindurch gefällt wird und dass sie ihnen gerne ein schönes Zuhause gewähren und sich mit ihnen über ihre Brut freuen…

Mit jedem Baum, mit jeder Pflanze, die zerstört wird, geht auch unsere Lebensfreude dahin. Und Lebensfreude gibt es angesichts unseres von der Politik induzierten Arbeitsdrucks sowieso nicht mehr! Die meisten Bürger sind ausgelaugt und haben sich auf ihre kleine Familienwelt zurückgezogen. So sehen sie kaum noch einen Baum, dem sie beistehen müssten. „Da lässt sich sowieso nichts dran ändern, die Gemeinde macht doch was sie will“, wird zumeist gegenargumentiert und resigniert geäußert. Wenn ich von einer Inquisition gegen die Bäume spreche, dann werde ich groß angesehen, denn so hat man das noch nicht gesehen.

Aber es ist nicht nur der Wald, der ausgebeutet und unachtsam vandalisiert wird. Auch unser Kurpark und an unseren Straßen und in den Gärten werden die Bäume gefällt, zerstümmelt oder ihrer Morphogenetik beraubt, so dass der Ort immer mehr verstädtert. Da werden Birken, die stolz nach oben ragen, so gestutzt, dass sie als Birken nur noch darum zu erkennen sind, weil sie weiße Borken tragen; da werden Bäume geköpft und damit so krank gemacht, um dann irgendwann an Pilzbefall zu sterben, bzw. doch gefällt zu werden. Da werden noch junge Bäume auf einer Höhe von einem Meter abgesägt und bleiben so stehen. Im Kurpark gibt es bestimmte alte Kulturpflanzen auch nicht mehr, von den vielen Weinbergschnecken nicht zu reden, die es vor sechzehn Jahren noch gab. Die schwarze Wildrose, die Levkoje, die Kaiserkrone, sie wurden von Hartz IV Zuarbeitern in Unkenntnis (oder aus Angst etwas falsch zu machen!) ausgerissen. Selbst gelernte Gärtner, die für die Stadt arbeiten, sind unachtsam. Es gibt auch kaum noch Teigrallen, die ganz besonders sensible und ängstliche Tiere sind, weil man auf sie bei der Umgestaltung des Kurparks – für die wieder viele Bäume nutzlos herhalten mussten – keine Rücksicht nahm. Kaninchen werden aus ihrem Bau vertrieben, weil man ihre Bauten zuplaniert, um mehr Parkplätze zu bekommen. (Ich habe morgens um sechs Uhr dreißig gegenüber vom Hotel Berlin mitangesehen , wie sie sich mutig an den Bagger stellten, der ihren Bau zerstörte, um zu verstehen, was mit ihnen passiert. Ich habe da aber auch gesehen, dass derjenige, der diese Zerstörung veranstaltete, nichts mitbekam. Er hatte ja seinen Hörschutz und Kopfschutz an und vor allen Dingen: Einen Auftrag!) Ich habe „Im Hagen“ gesehen, wie ein Hartz IV Zuarbeiter aus Wut über seine zu machende Arbeit die Birken anfackelte (kann man übrigens noch sehen, die Birken sind dort schwarz!) Als ich deswegen die Gemeinde anrief, bekam ich nur den lakonischen Satz: „Das kann ja nicht sein. Nein, das glaube ich nicht!“ zu hören. Ansonsten versuchte man mich nett abzuwimmeln. Wenn ich den Arbeiter selbst angesprochen hätte, dann hätte ich befürchten müssen, auch angefackelt zu werden!

Da es so viel Vorbild von den Gemeinden gibt, glauben viele, dass das, was diese machen, schon richtig ist. Sie machen es nach. Ich sehe immer wieder Menschen, die sich gerade ein Grundstück mit Haus gekauft haben. Sie haben noch keine Vorhänge aufgehängt, schon kommen die Männer mit ihrem Fällgerät und nehmen die über hundert oder zweihundert Jahre alten Bäume aus ihrem Garten weg, weil sie ihnen lästig sind mit ihren Blättern, die man ja aufzufegen hat, oder weil sie ihnen die Sonne wegnehmen. Sie köpfen die Bäume nun genauso, und sie haben auch den Kiefern den Kampf angesagt. Sie regen sich sogar über die Rehe auf, die in ihren Garten kommen. Tiere, die ganz und gar zu ihrer Freude da sein und von denen sie viel lernen könnten. Das anthropozentrische und kapitalistische Weltbild hat wirklich kranke Züge angenommen. Aber in einer kranken Welt können wir nicht existieren. Ich würde den Hausbesitzern gerne zurufen: „Ihr besitzt nichts! Das ist nur eine sozial induzierte Illusion. Auch Ihr müsst nackt sterben! Was hinterlasst Ihr eigentlich den nächsten Generationen?“

Der Gemeinde rufe ich zu: „Ich weiss, der Kurpark ist für Euch eine Geld- und Arbeitsstellenerhaltungsmaschine geworden. Aber bald gibt es dort nichts mehr zum Ausbeuten! Seht Euch doch mal diesen totgeschnippelten Baum neben dem neuen Kurhaus an?* Er steht doch nur für ein Beispiel von vielen! Er ist eigentlich als ein Mahnmahl für die neue und immer schlimmer werdende Denkweise über die Ausbeutung und Zerstörung der Natur zu betrachten. Und dafür, was der Mensch sich so traut!

Natürlich kann man mir entgegensetzten: Es ist ja überall so. Nicht nur in Bad Bevensen!

Ja, das stimmt. Aber das macht es nur schlimmer!

Nun zu meinen angekündigten Verbesserungsvorschlägen:

Ich würde gern sehen, dass sich die Menschen einer weiteren Zerstörung unserer Stadt entgegenstellen und sich an einer neuen Sichtweise und an einem Neuaufbau der Natur beteiligen. (Ich bin nicht naiv. Ich kenne die Welt und die Argumente, die man mir entgegenbringen wird!) Der Kurpark, unsere Wälder, sie könnten doch in der Zukunft als ein positives Beispiel herhalten. Die Gemeinde könnte wieder schön und zu einer vorbildlichen Gemeinde werden, in der es noch alte hohe Bäume und Kulturpflanzen gibt, die man sonst kaum noch sieht. Anstatt Klettergerüste im Wald aufzubauen, könnten Menschen, die sich mit der Seele des Waldes unterhalten können, ihr Wissen darüber vermitteln, wie sich die Bäume untereinander kümmern, wenn ein Baum krank ist oder nicht genug Nährstoffe bekommt. Es könnte zu einem Overcross von Wissenschaft und spiritueller Einstellung zur Natur kommen. Das ist doch eine Chance! Oder? Übrigens auch für DIE GRÜNEN, die sich auch zurückgezogen und vielleicht sogar auch resigniert haben und das Gekreische der Sägen auch nicht mehr hören können!

* Nachtrag: Der Baum neben dem Kurhaus ist nun auch weg, wahrscheinlich damit keiner mehr die gärtnerische Glanzleistung sehen muss (oder sehen soll). Der war nun selbst den Gärtnern zu hässlich geworden.

Wer weint eigentlich um ihn?!!! Gibts da doch noch jemanden außer mir?

Man kann es mit der Angst bekommen, wenn man Ihnen beim Regieren zusieht; wie Sie sich abschotten und um sich schlagen. Doch so werden Sie die Welt nicht retten – im Gegenteil! Sie werden unsere Welt – und wir haben nur die eine, mittlerweile schon reichlich, kaputte!!! –  aus den Angeln heben. Gerade haben Sie das Budget für das Militär erhöht, anstatt das Geld in eine Erhaltung der Welt zu stecken.

Sie sind noch ganz und gar die Alte Zeit!

Die Neue Welt, die wir kreieren sollen, die sieht anders aus. Sicher, es wird dauern, auch sie hinzubekommen. Die vornehmliche Aufgabe unserer Neuen Zeit wird nicht sein, eine noch höhere Mauer gegen andere zu bauen, sondern sich global in Think-Tanks zu überlegen, wie man unsere Erdbevölkerung minimiert. Weniger Menschen auf der Erde würde bedeuten, wieder mehr Natur zur Verfügung zu haben, weniger Gifte auf die Erde zu bringen und vor allen Dingen freundlichere und zufriedene Menschen zu haben.

Um eine Neue Zeit einleiten zu können, ist es wichtig, dass man seine eigenen Kränkungen hintanstellt und mit Hilfe von Therapeuten bearbeitet. Man merkt Ihnen Ihren Hass aufs Establishment an! Sie teilen diesen Hass mit allen Menschen, die das Gefühl hatten, nie groß genug gewesen zu sein.

Ein großer Mensch ist bescheiden und schlägt nicht wild um sich.

Wollen Sie es wirklich zu einem Atomkrieg kommen lassen? Müssen wir wieder neue Kriege durchleben, bevor der Mensch wieder mal aufwacht? Wir haben doch bereits Menschen genug, die sich eine neue Welt vorstellen und an ihr arbeiten. Warum lernen Sie nicht von denen? Warum hören Sie denen nicht zu? Warum umgeben Sie sich mit Männern und Frauen, die das Feuer des Hasses, das in Ihrem Herzen loht, noch mehr zu schüren bereit stehen?

Schade, dass Sie nichts von den Seelenaltern verstehen. Ihre Seele ist noch zu jung an Erderfahrungen, um daraus die Rechtfertigung zu ziehen, andere regieren zu können, aber alt genug, um Macht und immer Recht haben zu wollen – das teilen sie leider mit anderen Machthabern.

Dazu mein Kapitel:

„Entsteht der Wunsch zu mobben – jemanden weghaben zu wollen – aus sprituellem Neid? Und was haben die Seelenalter damit zu tun?“

Weihnachten, das Fest der Liebe, wird wieder zur Supermordszeit!

Für das sogenannte Fest der Liebe werden alljährlich Tiere gemästet und getötet.

Für das sogenannte Fest der Liebe werden sie zumeist in Ställen gehalten und bekommen nie das Licht der Sonne zu Gesicht.
Für das sogenannte Fest der Liebe stehen auf den Tischen der Menschen Tierleichen bereit, die einmal wunderhübsche Geschöpfe Gottes, mit einer großen eingekörperten Seele, gewesen waren, die ihr Leben vorzeitig beenden mussten.
Für das sogenannte Fest der Liebe halten die Menschen Traditionen hoch, die einer aufgeklärten Gesellschaft, als die wir uns wähnen, nicht mehr angemessen sind. Dasselbe gilt für die Tannenbäume, die für kindisches weihnachtliches Getue „geschlagen“ werden (auch so ein Wort wie „schlachten“-), die eigentlich schöne superalte Bäume werden könnten. Warum schmücken wir sie nicht in unseren Gärten oder direkt im Wald und besingen sie dort? Das wäre für die Bäume einmal eine andere Erfahrung mit den Menschen, die fast nur noch zum Töten (der Bäume und der Tiere) in den Wald gehen.
Obwohl der westliche Mensch satt und oft überernährt ist, müssen die sogenannten Weihnachtsgänse weiterhin mit ihrem Leben für seine Anmaßung und Dummheit bezahlen?
Warum beweinen wir den Holocaust der Nazizeit und begehen ihn in unseren Ställen und Schlachthöfen noch immer täglich?
Warum sagt der westliche Mensch, dass er aufgeklärt und christlich ist, wenn er sich gerade mit der Tierhaltung unaufgeklärt,  unchristlich und unheiligst verhält?
Warum das alles nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern ganzjährig?
(60 Milliarden Tiere sollen bereits jedes Jahr für die Ernährung getötet werden.)
Warum töten die Menschen noch immer für eine Ernährung, die Krebs und neuronale Erkrankung wie MS, Alzheimer und bestimmte Demenzformen auslösen kann (die durchaus infektiöse BSEartige-Formen annehmen können, wie Wissenschaftler vermuten!)

  
Auch dieses Jahr geschieht wieder ein Weihnachtsmassenmord an den Gänsen. Da schreien ihre Seelen und keiner hört sie, weil das Schlachten im Abseits  im Off – geschieht, damit es keiner mitbekommen soll und man sich nicht dagegen wehrt. Selbst die Tierschützer werden mundtot gemacht? Und Vegetarier/Veganer sowieso.


* Warum ändern die Kirchen dieses Verhalten bei ihren Kirchgängern nicht, wenn sie sich als christlich bezeichen? Hätte ihr Jesus das zugelassen? Diesen Mordsspaß zu einem Fest zu Ehren seiner ehemaligen Geburt? Und was machen die Priester/Innen in diesen Kirchen. Sie predigen von „Gottes Schöpfung“ und gehen nach Hause und essen Tierleichen. 


 
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Die Menschheit ist laut geworden. Sehr laut!

Wenn man zu früherer Zeit noch Wunderkerzen anzündete, um das Neue Jahr zu begrüßen, so wurden diese Lichtkerzen aber über die Jahrzehnte hinweg immer mehr zu Kriegsböllern.
Kriegsböller schreibe ich darum, weil die heutigen Feuerwerke mit ihrer Lautstärke und ihrem Klang nicht nur Kriegsmunition nachahmen, sondern weil sie auch zu Kriegsmaschinerien gegen unsere Vogelwelt geworden sind.

Wenn Sylvester naht und die ersten Böller gezündet werden, dann gibt es kaum noch einen Abend oder eine Nacht, in denen diese gefährlichen Flugkörper nicht gezündet werden. Nicht nur unsere Hunde und Katzen, auch wir Menschen müssen, auf der Straße ungeschützt, Angst vor ihnen haben. Es ist aber insbesondere die Vogelwelt, um die ich mich sorge.

Wir greifen mit den Böllern in ihre „Wohnhäuser“ ein. Nicht nur, dass der Mensch ihnen schon zur Genüge durch regelmäßige Baumfällungen ihre schönsten und sichersten Wohnungen wegnimmt (es sind zumeist die großen alten Bäume, die der Mensch gerne fällt, denn sie werfen bei Verkauf insbesondere viel Geld ab oder sie machen zu viel Laub und halten das Sonnenlicht davon ab ins Zimmer zu kommen), er dringt auch ungefragt in der Sylvesterzeit in ihr Haus – in ihre Vogelwelt – ein, um dort Feuerwerksmunition abzuschießen. Er erfreut sich auch noch daran,  und er begründet sein Verhalten damit, dass er das nur macht, um das kommende Jahr zu begrüßen – ja, dass ihm das zusteht, weil man das ja immer schon so machte und dass man sich deshalb auch bitte nicht so anstellen möge, den Vögeln passiert schon nichts! Was frage ich, wäre, wenn jemand in das Haus dieser Menschen ungefragt hineinkommen würde, um zu seiner Freude über das kommende Neue Jahr Raketen abzuschießen – ohne Rücksicht darauf, was diejenigen gerade machen? Ob sie schlafen wollen, oder sich nur ausruhen? Ob sie gerade in Trauer leben oder die Kinder krank sind oder ob sie mit ihrer Familie leise feiern oder vielleicht sogar ein Gebet für das kommende Jahr sprechen möchten …

Warum, frage ich mich, können die Menschen nicht leise werden? Wenn acht Milliarden Menschen immer lauter werden, was bedeutet das für die uns umgebende Natur mit ihren Lebewesen? Was bedeutet es für unsere Vögel, wenn ihnen die Feuerwerkskörper brennend gefährlich nahe kommen und wenn sie ihnen wie Maschinengewehrsalven nahe rücken und ihre kleinen Ohren betäuben und sie manchmal auch für immer taub machen? Wenn sie das Licht der Raketen blenden? Oder wenn die Raketen sie verletzen? Sie können dann nicht in ein Krankenhaus fahren wie der Mensch und um Hilfe bitten. Was bedeutet es für einen Vogelverband, wenn welche aus ihren Reihen getötet werden? Die Vögel werden doch so schon immer weniger!

Manche Vögel fliegen vor Panik direkt in die Feuerwerkskörper hinein, weil sie sich vor ihnen retten wollen. Sie wissen dann nicht, wo es besser für sie auszuhalten ist: auf dem Baum oder in der Luft. Sie wollen nur weg von dem Getöse, dem Feuer – dem Krieg gegen sie. Und unter ihnen lachen die Menschen vor Freude über das Sylvesterfest und sehen nicht, was sie anrichten. Sie sind zu von der Natur ganz und gar abgetrennte Wesen geworden.

Bitte bedenken Sie, welche Panik Sie hätten, wenn man Sie in Ihrem Haus ohne Vorwarnung abschießen würde und wenn die Munition so laut wäre, dass sie Sie für immer taub machen kann. Und ob es wirklich nötig ist, jedes Neue Jahr laut und kriegerisch gegen die Tierwelt zu beginnen; und ob es nicht besser wäre, den Übergang in das Neue Jahr in sich einkehrend zu verbringen und mit sich ganz allein auszumachen, was man im nächsten Jahr alles besser machen könnte. Dazu ist der Übergang von Sylvester zum Neuen Jahr ja eigentlich gedacht gewesen.

Da wird uns im Fernsehen das Feuerwerk in Sydney gezeigt, das Feuerwerk in Tokio, das Feuerwerk in Rom, in Berlin … und keiner denkt darüber nach, wie es den Vögeln in diesen Städten zu Sylvester geht, wohin sie überhaupt noch sollen, wenn der Mensch sich schon das ganze Jahr überbordend breit macht und immer lauter wird und den Vögeln kaum noch Platz und Zeit zum Überleben und zum Nisten gibt.

Ich war zur Zeit der letzten Fußballweltmeisterschaft in einem kleinen Ort bei Stuttgart. Als die Männer nach dem Gewinn der Deutschen Mannschaft ihre Böller abknallten und laut hupend durch die Straßen fuhren, fand ich nur eine Stunde später einen wunderschönen großen Buntspecht tot vor dem Rathaus liegen. Gestorben vor Angst! Damit ist doch alles gesagt!

Bitte denken Sie daran, wenn Sie die nächsten Böller kaufen, welches Kriegsspielzeug Sie in Ihrer Hand halten. Spenden Sie lieber das Geld in Ihrem Umkreis. Geben Sie es Ihrer Nachbarin oder Ihrem Nachbarn, die es nötig haben, von denen Sie wissen, dass sie nur eine kleine Rente haben und damit kaum etwas für sich und ihr(e) Kind(er). Schenken Sie es einer alleinerziehenden Mutter, die nicht weiß, wie sie jeden Tag bestehen soll. Wäre die Freude, die Sie zurückbekommen würden, nicht viel größer als die Freude, die Sie am vergänglichen Licht und Krach der Raketen haben? Werden Sie zu einer „Mutter und einem Vater der Welt“!

Ein reifer, erwachsener und spiritueller Mensch braucht solche Munition nicht, um sich für das nächste Jahr anzufeuern. Er geht in die Stille. Und genau so ein Mensch sollte ein Vorbild für die jüngeren Generationen sein, damit auch sie verstehen und lernen, wohin uns unser anthropozentrisches Weltbild – ein den Menschen in den Vordergrund stellendes Weltbild – bereits gebracht hat. Aus diesem Artikel ergibt sich auch, dass wir, um die Welt zu verbessern, unbedingt wieder weniger Menschen zu werden haben. Ohne eine Reduzierung der menschlichen Überpopulation wird sich eine Erneuerung unserer Mutter Erde nicht mehr machen lassen. Dazu mehr in meinem Blog: „Der Mensch muss weg“


 

 

Die Kirchenväter wollen, dass ihre Kirchen wieder voller werden. Wie schafft man das? Wen – welche Klientel – spricht man dafür an? Sie kommen da bereits auf grandiose Ideen. Verkaufen sie sich dabei aber nicht unter ihrem eigenen Wert?

Nachdem man Rocker auf ihren Motorrädern in die Kirchen gelockt hat, heißt das neueste Angebot:

Gottesdienst für Katz und Hund und Teddybär…

Seit fast einem Jahrzehnt ist es bereits gang und gäbe, Rocker in die Gotteshäuser zu locken. Dafür tauschen Pfarrer sogar ihre Talare mit dem Lederdress ihrer neu ins Visier genommenen Klientel. So kommt es heute nicht nur im Berliner Dom zu einem regelmäßigen Motorbiker-Gottesdienst, sondern auch in anderen Gotteshäusern. Mittlerweile dürfen viele Rockbands in den Kirchen spielen, um junge Klientel anzulocken, die anderweitig nie in die Kirchen kämen.
 
Nun gibt es auch einen Gottesdienst für Katz und Hund und Teddybär.
Die Idee war, mit diesem Gottesdienst dem heiligen Franziskus aus Assisi nachzufolgen, der vor ungef. 800 Jahren lebte. Er predigte nicht nur vor den Menschen, sondern auch vor den Tieren.
 
Neben den immer weniger gewordenen Hauptgottesdienstgängern, hat sich also eine neue Klientel entwickelt. Und das ist nicht schlecht, denn auf diese Weise können wenigstens noch ein paar neue zukünftige Gemeindemitglieder und Kirchengänger beworben werden. Verkaufen sich die PriesterInnen damit aber nicht unter ihrem Wert? Wird ihre neue Klientel später auch zu mündigen und verantwortungsvollen Bürgern und Gemeindemitgliedern? Oder öffnet die Kirche ihre Tore nur für diejenigen Menschen, die auf narzisstische Weise ihre eigenen Lebensumstände bestätigt haben wollen und ihr dann doch wieder den Rücken zukehren? Bleibt nicht der Rocker trotzdem ein Rocker und lebt sein Gedankengut unverhohlen aus und verbreitet mit seinem chauvinistischen Gehabe und seiner dunklen Montur weiterhin Angst?  Wird er darin noch unterstützt? Werden die Besitzer von Haustieren nun zu Vegetariern, weil ihnen die Kirchenmänner (und auch die Kirchenfrauen) nun auch von der Liebe zu allen Tieren und nicht nur zu ihren Haustieren predigen? Werden sie von den Kirchenvätern nun zu Rebellen gegen Schlachthöfe und zu Tierversuchsgegnern erzogen? Gehen sie mit ihnen gemeinsam gegen diese vor? Wird ihnen insgesamt eine neue Sichtweise über die Welt gepredigt? Sind unsere Kirchenoberhäupter überhaupt dazu fähig? Sprechen Sie nicht weiter große Worte über die Schöpfung und gehen nach Hause und essen ihren Schweinebraten? Unterstützen sie nicht weiterhin ein anthropozentrisches Weltbild?
 
Natürlich gibt es Prediger, die Jesus in seiner Liebe nachfolgen und auch sich selbst immer wieder überprüfen?
Doch die meisten von ihnen haben uralte aufoktroyierte Glaubensstrukturen gerne angenommen und beten sie unermüdlich vor sich her. Sie sind nicht fähig eine „echte Religio“ – eine Rückbindung zum Himmel -, durch bestimmte Rückbindungstechniken zu pflegen -, durch die sie zu individuellen Sehern und Erforschern  der geistigen Welten werden könnten. Sie haben sich seit der Inquisitionszeit selbst den Grundstein dafür – durch das Töten der damalig lebenden Alten und Weisen Seelen (Natur-Priesterinnen und -Priester) selbst entzogen. Sie ziehen aus Angst ihre Schäfchen zu verlieren, auch gerne über die sogenannte esoterische Szene her (klauen aber besonders gern ihr Wissen für ihre Seminare, weil sie anders die Menschen nicht mehr erreichen können! Auch in biblischen TV-Sendungen kann man dieses Verhalten ausmachen!) Sie wollen nicht sehen, dass es gerade in dieser Szene Alte und Weise Seelen gibt, die sich durch Religotechniken  ein anderes Weltbild – aus der kosmischen Bewusstseinsuni heraus – erarbeitet haben und dieses auch durch Opferungen zu leben bereit sind; im Tierschutz, im Umweltschutz, gegen den Klimawandel, für eine Heilung durch ein „Zurück zur Natur“ u.v.a.m. Sie sehen nicht, dass diese Lichtarbeiter sind und ihnen als Beispiel gelten sollten.
Die Astrophysik und die Quantenphysik, sie machen ihre Fortschritte in Meilenstiefeln. Doch die Kirchen predigen noch immer die alten Worte aus der Bibel, ohne diese Fortschritte mit einzubeziehen. Dabei – und das prophezeie ich gerne – werden die neuen Priesterinnen für die Neue Zeit diejenigen PhysikerInnen und MystikerInnen werden, die fähig sind, die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit den Erkenntnissen aus der alten und neuen Mystik zu vereinbaren. Unsere Kirchenväter nehmen auch kaum mal  die Worte von ehemaligen MystikerInnen zu Hand, um über ehemalige weibliche Erklärugsmodelle für die Welt zu referieren. Nur wenige kennen Marguerite Porete, Mechthild von Gandersheim oder Theresa von Avila…
Frauen haben als Wissensgeberin für sie nie eine große Rolle gespielt.
Die heute lebenden MystikerInnen – die zum Teil auch schon in der Inquisitionszeit ihr Leben für ihr Gedankengut lassen mussten -, sie werden immer noch von den PriesterInnen unserer Kirchen weggebissen, weil sie Angst haben, durch sie neu werden zu müssen. Sie werden von ihnen als Feind/in empfunden, denn sie sind „Freigeister“. Sie müssen sie wegmobben, denn nähmen sie ihr neues Denken in ihr Visier, dann müssten sie ja ihr ganzes Leben umkrempeln. Damit käme ihr Wohlstand und ihr Ansehen in Gefahr. Denn was wäre denn, wenn sie von der Kanzel gegen Tierversuche und Tiertötungen zum Essen predigen würden. Würden ihnen die Menschen dann nicht weglaufen? Würden sie dann nicht von den Kichenobersten gerügt und von der Kanzel oder sogar ganz aus der Kirche verwiesen werden? Ständen Sie dann ohne Geld da?
Die Kirche wird sterben, auch wenn sie Rocker aufnimmt und Haus- und Plüschtiere segnet; wenn sie nicht bereit ist, die Errungenschaften der Naturwissenschaften in ihr Gedankengut mitaufzunehmen und ihren Glauben daran zu messen und upzudaten und wenn ihre Vertreter sich nicht mit den Techniken zur echten Rückbindung zum Himmel auseinandersetzen.
Es ist sicherlich nicht falsch, sich selbst anzubieten, um eine neue Klientel zu bekommen. Es ist aber falsch sich anzubiedern. Und ich fragte ja zu Anfang dieses Blogs bereits 2x, ob die Kirche sich nicht unter Wert verkauft? Unter Wert verkaufen kann sie sich aber nur, wenn sie bereit ist, sich selbst weiterzuentwickeln und wenn sie das Wissen aus der heutigen spirituellen Szene und der Naturwissenschaften annimmt. Wenn sie diejenigen zu Wort kommen lässt, die sich ein neues Gedankengut für die Neue Zeit erarbeitet haben. Das hat sie bis jetzt nicht, und deswegen kann sie auch nicht die Alten und Weisen Seelen unter uns ansprechen, die seit Jahrtausenden durch ihre vielzähligen und vielfältigen Inkarnationserfahrungen in den verschiedensten Ländern der Erde ihren eigenen Weg zu Gott – zur Schöpfung gefunden haben. Für sie (für uns) laufen ihre Worte ins Leere und werden zu wissenschaftlich nicht haltbaren und spirituell leeren Worthülsen.
Bitte klicken Sie rechts auch folgenden Blog zu diesem Thema an: „Religio – Die Heilung von Religionsfanatismus“

 

Die „Väter der Welt“ sind gerade dabei, sich genauso zu strukturieren, wie die „Mütter der Welt“. Wir werden sehen: Bald brauchen wir keine Parteien mehr, wir brauchen „Mütter und Väter der Welt“, Alte Weise Seelen, die ihr inneres Wissen durch viele Inkarnationen hindurch errungen haben.

Auch die „Väter der Welt“ haben sich wie die „Mütter der Welt“ in die Nischen begeben. Auch sie sind von ihrem Leben zu gefordert und überfordert, so dass sie sich zumeist verkriechen, um sich wenigstens noch ein wenig in ihrer Freizeit erneuern zu können.

Und doch machen auch diese „Väter der Welt“ wie die „Mütter der Welt“ immer weiter; trotz gesundheiltlicher Einschränkungen. Nicht umsonst leiden sie so häufig unter Herz- und Gefäßerkrankungen. Ich möchte wieder das Lachen von Männern hören. Das Lachen von Männern und Frauen gemeinsam! Ich setze meine Hoffnung auf diejenigen Männer, die Frauen für ihr Frausein schätzen und sie lieben und schützen. Und die dasselbe mit der Natur machen. Sie brauche ich für meine „Ideenschmiede für die Neue Zeit“. Eines Tages werden wir am ovalen Tisch – dem ovalen Tisch aus der Arthus-Sage gleich -sitzen und mit unseren himmlischen Lehrern zusammen eine neue Welt heranbilden. Das ist der Wille unserer geistigen LehrerInnen für die Neue Zeit, dem wir uns nicht verschließen können.

Liebe Blog-LeserInnen: Bitte klicken Sie rechts meinen Beitrag „Eine himmlische Universität“ an, wenn Sie noch mehr darüber erfahren wollen, was der Urgrund meiner Ideenschmiede gewesen war – sowie meinen Beitrag „Zuerst war die „Mutter der Welt“ da“.

 


Ingeborg Christel Spiess

Ingeborg Christel Spiess

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