Mütter und Väter der Welt

Archive for the ‘Tierversuche’ Category

Am Donnerstag, den 27.4. waren Sie in „Die große Show der Naturwunder“ mit Frank Elstner und Ranga Yogeshwar als Prominente zu sehen, die den Waldarbeitern dabei half eine Buche zu fällen.

Ich möchte Sie mit diesem Blog nicht platt machen, obwohl ich schon wütend bin, denn jede Baumfällung tötet auch mich! Ich will auch höflich bleiben, denn schließlich haben Sie unseren Justizminister an Ihrer Seite, der mir meine Worte falsch auslegen könnte (das sage ich mit einem Augenzwinkern!) Ich möchte Ihnen aber gerne als spirituelle Lehrerin eine andere Sichtweise über die Welt mitgeben, als es die Schlaumänner gerne tun, die uns Frauen immer wieder gern ihr Wissen über die Welt überstülpen und uns damit sprach- und machtlos machen, ein Gegenmodell zu dem ihrigen zu entwickeln und dieses auch zu verteidigen und installieren zu können. Als sprach- und machtlos habe ich auch Sie gesehen. Ich glaube, Sie hätten die Buche viel lieber erhalten.

Ich spreche auch hier wieder in der Folge von der Inquisition gegen die Bäume!!!

So wie ich auch von der Inquisition der Tiere spreche, wenn ich über ihre Tötungen im Off – in den Ställen – schreibe, weil der Mensch auch damit infiltiert wurde, dass er Tiere zum Überleben unbedingt essen muss!

Früher gab es nicht so viel Brachland wie heute. Es gab noch viel Wald, viel, viel Urwald. Für die Menschen waren die Bäume noch heilig. Viele konnten sich mit ihnen verbinden, sich mit ihnen unterhalten, sie sprechen hören. Es war den Pflanzen damals noch leichter, die Luft und das Wasser zu reinigen. Sie hatten damit noch nicht so viel zu tun wie heute. Sie mussten das erst noch erlernen. Heute sind sie damit überfordert. Sie müssen unfreiwillig das von uns Menschen gemachte Gift in ihren Körpern genau so speichern, wie es unsere Körper speichern müssen. Es sind gerade die großen und alten Bäume, die das tun können. Aber sie werden trotz ihrer großen Lebensleistung gefällt, weil es Geld bringt. Viel Geld. Viel viel Geld bringt!

Wir SchamanInnen, die Botschafterinnen des Himmels, wir wissen, dass Bäume Lebewesen sind. Wir lieben sie wie unsere Schwestern und Brüder, oder noch besser gesagt, wie unsere Kinder! (Und für unsere Kinder würden wir alles tun!) Wir können mehr über sie erzählen, als es die sogenannten ausgeschriebenen Förster können, die eigentlich die Heger und damit Bewahrer unserer Wälder sein sollten und doch nicht einmal mehr ihr Ableben bedauern. Sie fällen sie kaltherzig, wie die Schlachter in den Ställen die Tiere kaltherzig schlachten. Sie sehen über ihren Tod hinweg, und sie stellen diejenigen, denen es einen tiefen Schreck versetzt, gerne als „Umwelthetzer“ dar. Sehen Sie, wie gefühllos und blauäugig alle geworden sind?

Sie hatten in der Sendung noch ein schlechtes Gewissen. Aber die Männer haben Ihnen das schon ausgetrieben. Sie haben Sie an die Säge gelassen, und Ihnen vermittelt, dass Sie so zu ihrer Gesellschaft gehören. Doch sie haben Sie damit nicht stark gemacht. Sie haben Sie geschwächt. Sie hatten keine Argumente gegen sie, weil uns die Argumente schon von Kindesbeinen ausgetrieben wurden. Uns wurde ein anthropozentrisches Weltbild von den Männern vermittelt, dass uns sprachlos gemacht hat. Noch schlimmer: Wir haben ihre Sprache angenommen und reden mittlerweile genauso gefühllos wie sie.

Ich kenne Sie als starke Frau mit einem großen Charisma. Und darum hoffe ich, dass Sie in der Zukunft Ihre Stärke auch den Bäumen schenken werden. Dass Sie mit Ihrer für die Sendung gemachten Erfahrung – und Ihrem nicht zugelassenen Schmerz – die Bäume bewahren und für unsere Schöpfung und unsere Mutter Erde eintreten werden.

Wir Frauen sind doch die Schwestern der Go(e)ttinnen im Himmel. Wir sind schließlich aus ihnen emaniert. Wir sind auch dazu da, die Männer von ihrem Siegerwillen – ihrem „komme was wolle Siegerwillen“ – herunterzubringen.

Ich möchte Sie einladen, mit mir in meinen – mittlerweile auch kaputt gemachten Wald – zu gehen, um dort von mir mit meinen Druidenmethoden zu lernen, wie man die Bäume sprechen hören kann. Ich bin sicher, dass Sie das so tief beeindrucken wird, dass Sie nie mehr einen Baum fällen werden – und schon gar nicht für das bisschen „Noch-mehr-Berühmtheit!“, das Sie dafür erreichen. Aber Sie könnten Ihre Berühmtheit in der Zukunft dafür einsetzen, die anderen Bäume zu schützen. Sie könnten an die Öffentlichkeit gehen und den Menschen erzählen, wie es einem die Tränen in die Augen treiben kann, wenn man die Bäume als das erkennt, was Sie immer waren: Unsere Brüder und Schwestern, die unsere Gesundheit bewahren und uns Freude bringen wollen. Ja, mit jedem Baum der gefällt wird, mit jeder Pflanze die herausgerissen wird und mit jedem Strauch, der bis zur Unkenntlichkeit seiner Morphogenetik heruntergeschnitten wird, wird auch uns die Freude am Leben genommen.

Lernen Sie nicht von den Männern, die mittlerweile einen Waldvandalismus (meine Wortschöpfung, die sich aus dem „richtigen Hinsehen“ ergeben hat!) betreiben, dass man nicht mal mehr in ihn hineingehen mag, weil man es nicht mehr im Herzen erträgt, seiner Zerstörung zuzusehen. Lernen Sie von den Frauen und Männern, denen die Natur noch heilig ist und die ein anderes – ein Herzenswissen – haben.

Lernen Sie von denen, die die  Schöpfung bewahren wollen; auch für unsere Kinder, die bald keine alten Bäume mehr sehen werden.

Neulich habe ich auf einer Fällzange folgende Aufschrift gelesen: Wir fällen Sie alle! Ja, ja, sie kriegen sie noch alle. Die Vorhersehung des Häuptlings von Seattle, 1854 vor dem Kongress der USA vorgetragen, wird sich noch erfüllen. Schon Kleinstkindern sehen heutzutage in ihren Kinderbüchern als Beispiel für einen Wald die übriggebliebenen Stümpfe gefällter Bäume aufgezeichnet. In Zeitschriften über die Natur sieht man mittlerweile ganz unverblümt die Männer mit Sägen in den Wald(-kampf) ziehen. Sie sprechen lieber über einen Krieg im Wald – über den „Krieg der Bäume“ untereinander, wenn sich die Sorten nicht vertragen – als über das Symbioseverhalten der Bäume mit den Tieren und den anderen Pflanzen (welches häufiger vorkommt!)

Ich würde mich freuen, Sie kennenzulernen.

Bitte lesen Sie dazu auch meine Blogs: „Nicht nur für Kinder – Ich war einmal ein ganz kleiner Baum“ und „Erst wenn der letzte Baum gerodet…“ und „Kaum schlüpfen die Vögel…“

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Die Kirchenväter wollen, dass ihre Kirchen wieder voller werden. Wie schafft man das? Wen – welche Klientel – spricht man dafür an? Sie kommen da bereits auf grandiose Ideen. Verkaufen sie sich dabei aber nicht unter ihrem eigenen Wert?

Nachdem man Rocker auf ihren Motorrädern in die Kirchen gelockt hat, heißt das neueste Angebot:

Gottesdienst für Katz und Hund und Teddybär…

Seit fast einem Jahrzehnt ist es bereits gang und gäbe, Rocker in die Gotteshäuser zu locken. Dafür tauschen Pfarrer sogar ihre Talare mit dem Lederdress ihrer neu ins Visier genommenen Klientel. So kommt es heute nicht nur im Berliner Dom zu einem regelmäßigen Motorbiker-Gottesdienst, sondern auch in anderen Gotteshäusern. Mittlerweile dürfen viele Rockbands in den Kirchen spielen, um junge Klientel anzulocken, die anderweitig nie in die Kirchen kämen.
 
Nun gibt es auch einen Gottesdienst für Katz und Hund und Teddybär.
Die Idee war, mit diesem Gottesdienst dem heiligen Franziskus aus Assisi nachzufolgen, der vor ungef. 800 Jahren lebte. Er predigte nicht nur vor den Menschen, sondern auch vor den Tieren.
 
Neben den immer weniger gewordenen Hauptgottesdienstgängern, hat sich also eine neue Klientel entwickelt. Und das ist nicht schlecht, denn auf diese Weise können wenigstens noch ein paar neue zukünftige Gemeindemitglieder und Kirchengänger beworben werden. Verkaufen sich die PriesterInnen damit aber nicht unter ihrem Wert? Wird ihre neue Klientel später auch zu mündigen und verantwortungsvollen Bürgern und Gemeindemitgliedern? Oder öffnet die Kirche ihre Tore nur für diejenigen Menschen, die auf narzisstische Weise ihre eigenen Lebensumstände bestätigt haben wollen und ihr dann doch wieder den Rücken zukehren? Bleibt nicht der Rocker trotzdem ein Rocker und lebt sein Gedankengut unverhohlen aus und verbreitet mit seinem chauvinistischen Gehabe und seiner dunklen Montur weiterhin Angst?  Wird er darin noch unterstützt? Werden die Besitzer von Haustieren nun zu Vegetariern, weil ihnen die Kirchenmänner (und auch die Kirchenfrauen) nun auch von der Liebe zu allen Tieren und nicht nur zu ihren Haustieren predigen? Werden sie von den Kirchenvätern nun zu Rebellen gegen Schlachthöfe und zu Tierversuchsgegnern erzogen? Gehen sie mit ihnen gemeinsam gegen diese vor? Wird ihnen insgesamt eine neue Sichtweise über die Welt gepredigt? Sind unsere Kirchenoberhäupter überhaupt dazu fähig? Sprechen Sie nicht weiter große Worte über die Schöpfung und gehen nach Hause und essen ihren Schweinebraten? Unterstützen sie nicht weiterhin ein anthropozentrisches Weltbild?
 
Natürlich gibt es Prediger, die Jesus in seiner Liebe nachfolgen und auch sich selbst immer wieder überprüfen?
Doch die meisten von ihnen haben uralte aufoktroyierte Glaubensstrukturen gerne angenommen und beten sie unermüdlich vor sich her. Sie sind nicht fähig eine „echte Religio“ – eine Rückbindung zum Himmel -, durch bestimmte Rückbindungstechniken zu pflegen -, durch die sie zu individuellen Sehern und Erforschern  der geistigen Welten werden könnten. Sie haben sich seit der Inquisitionszeit selbst den Grundstein dafür – durch das Töten der damalig lebenden Alten und Weisen Seelen (Natur-Priesterinnen und -Priester) selbst entzogen. Sie ziehen aus Angst ihre Schäfchen zu verlieren, auch gerne über die sogenannte esoterische Szene her (klauen aber besonders gern ihr Wissen für ihre Seminare, weil sie anders die Menschen nicht mehr erreichen können! Auch in biblischen TV-Sendungen kann man dieses Verhalten ausmachen!) Sie wollen nicht sehen, dass es gerade in dieser Szene Alte und Weise Seelen gibt, die sich durch Religotechniken  ein anderes Weltbild – aus der kosmischen Bewusstseinsuni heraus – erarbeitet haben und dieses auch durch Opferungen zu leben bereit sind; im Tierschutz, im Umweltschutz, gegen den Klimawandel, für eine Heilung durch ein „Zurück zur Natur“ u.v.a.m. Sie sehen nicht, dass diese Lichtarbeiter sind und ihnen als Beispiel gelten sollten.
Die Astrophysik und die Quantenphysik, sie machen ihre Fortschritte in Meilenstiefeln. Doch die Kirchen predigen noch immer die alten Worte aus der Bibel, ohne diese Fortschritte mit einzubeziehen. Dabei – und das prophezeie ich gerne – werden die neuen Priesterinnen für die Neue Zeit diejenigen PhysikerInnen und MystikerInnen werden, die fähig sind, die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit den Erkenntnissen aus der alten und neuen Mystik zu vereinbaren. Unsere Kirchenväter nehmen auch kaum mal  die Worte von ehemaligen MystikerInnen zu Hand, um über ehemalige weibliche Erklärugsmodelle für die Welt zu referieren. Nur wenige kennen Marguerite Porete, Mechthild von Gandersheim oder Theresa von Avila…
Frauen haben als Wissensgeberin für sie nie eine große Rolle gespielt.
Die heute lebenden MystikerInnen – die zum Teil auch schon in der Inquisitionszeit ihr Leben für ihr Gedankengut lassen mussten -, sie werden immer noch von den PriesterInnen unserer Kirchen weggebissen, weil sie Angst haben, durch sie neu werden zu müssen. Sie werden von ihnen als Feind/in empfunden, denn sie sind „Freigeister“. Sie müssen sie wegmobben, denn nähmen sie ihr neues Denken in ihr Visier, dann müssten sie ja ihr ganzes Leben umkrempeln. Damit käme ihr Wohlstand und ihr Ansehen in Gefahr. Denn was wäre denn, wenn sie von der Kanzel gegen Tierversuche und Tiertötungen zum Essen predigen würden. Würden ihnen die Menschen dann nicht weglaufen? Würden sie dann nicht von den Kichenobersten gerügt und von der Kanzel oder sogar ganz aus der Kirche verwiesen werden? Ständen Sie dann ohne Geld da?
Die Kirche wird sterben, auch wenn sie Rocker aufnimmt und Haus- und Plüschtiere segnet; wenn sie nicht bereit ist, die Errungenschaften der Naturwissenschaften in ihr Gedankengut mitaufzunehmen und ihren Glauben daran zu messen und upzudaten und wenn ihre Vertreter sich nicht mit den Techniken zur echten Rückbindung zum Himmel auseinandersetzen.
Es ist sicherlich nicht falsch, sich selbst anzubieten, um eine neue Klientel zu bekommen. Es ist aber falsch sich anzubiedern. Und ich fragte ja zu Anfang dieses Blogs bereits 2x, ob die Kirche sich nicht unter Wert verkauft? Unter Wert verkaufen kann sie sich aber nur, wenn sie bereit ist, sich selbst weiterzuentwickeln und wenn sie das Wissen aus der heutigen spirituellen Szene und der Naturwissenschaften annimmt. Wenn sie diejenigen zu Wort kommen lässt, die sich ein neues Gedankengut für die Neue Zeit erarbeitet haben. Das hat sie bis jetzt nicht, und deswegen kann sie auch nicht die Alten und Weisen Seelen unter uns ansprechen, die seit Jahrtausenden durch ihre vielzähligen und vielfältigen Inkarnationserfahrungen in den verschiedensten Ländern der Erde ihren eigenen Weg zu Gott – zur Schöpfung gefunden haben. Für sie (für uns) laufen ihre Worte ins Leere und werden zu wissenschaftlich nicht haltbaren und spirituell leeren Worthülsen.
Bitte klicken Sie rechts auch folgenden Blog zu diesem Thema an: „Religio – Die Heilung von Religionsfanatismus“

 


Ingeborg Christel Spiess

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