Mütter und Väter der Welt

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Dem Bürger werden immer mehr Steuern abgeknöpft. 735 Milliarden sollen es in diesem Jahr werden. Sie schauen stolz in die Fernsehkameras, als hätten Sie es selbst verdient. Ich aber sehe dieses Geld mit ganz anderen Augen an. Geld ist an sich nicht schlecht. Es ist ein Tauschmedium. Aber an ihrem so stolz eingenommenen Überschuss kleben Schweiß und Blut und der Tod von unzählig vielen Tieren und ein Überdruck an die Bevölkerung, die immer mehr neben sich steht und zu einer neurotischen und unspirituellen Bevölkerung degradiert wird, weil sie kaum einmal zu sich kommt (es sei denn, die Menschen sind reich und können andere für sich arbeiten und sich ihre Freizeit schön gestalten lassen). Dafür nur einige Beispiele.

Ihr Geld stammt nicht nur aus Berufen, die sozial und kreativ sind, sondern aus:

den Ställen, in denen die Tiere dazu verurteilt sind, nicht einmal im Leben die Sonne und frische Wiesen sehen zu dürfen …

Es stammt auch aus:

den Tötungsmaschinierien, die einzig und allein dazu dienen, diejenige Bevölkerung zu ernähren (die sowieso schon zu viel isst, um überhaupt noch mit dem Stress ihres Lebens fertig zu werden und mit zu hohem Gewicht und unförmigen Körper herumläuft), die glaubt, dass sie Fleisch essen muss, um gesund zu bleiben und nicht weiß, dass unser Metabolismus nie dafür angelegt wurde, um die Giftstoffe des für uns fremden Blutes zu eliminieren: Nervenkrankheiten wie Multiple Sklerose u.a. sind die Folge, für die dann wiederum ein unheiliges Krankensystem herhalten muss.

Es stammt von den Kindern, die frühzeitig dazu verurteilt werden, in KITA’s zu gehen, damit ihre Mütter arbeiten können („arbeiten müssen“ wäre eigentlich das richtige Wort). Unsere Kinder müssen heutzutage schon frühzeitig ihr Nervensystem in den KITA’s auf die Dinge lenken, die ihnen nicht guttun. Sie haben kaum noch Zeit, um zu träumen und mit der Natur eins sein zu können. Sie haben überlastete Mütter und Väter, die keine Kraft mehr haben ihnen zuzuhören. Sie müssen sich in diesen KITA’s ganz und gar auf die Erwachsenenwelt einstellen und können auf diese Weise nicht zu eigenständig denkenden und fühlenden Menschen heranwachsen, die zu Freidenkern und Systemrebellen werden, durch die eine Evolution in der nächsten Generation doch erst gewährleistet wird. (Früher konnten wir auf der Straße spielen und uns von den Gedanken der Erwachsenen da distanzieren, wo es angebracht war.)

Ihr Finanzüberschuss stammt auch aus unseren Wäldern, in denen mittlerweile noch gesunde und junge Bäume getötet werden (alte gibt es ja bereits kaum noch), weil sie Geld – viel Geld – bringen  …

Es stammt auch aus unseren Militärschmieden, in denen Männer nicht gerade zu „Vätern der Welt“ erzogen werden …

Es stammt aus Verkäufen von Kriegsmaterial …

Meine Liste ließe sich erweitern. Ich will hier nur einige unheilige und unseelige Punkte benennen. Sie sollen eine Anregung dafür sein, sie selbst zu erweitern und an einer Verbesserung der Welt mitzuarbeiten und alle Dinge unter einem anderen Licht zu betrachten, als sie uns vorgegeben werden! Dafür ist meine Ideenschmiede für die Neue Zeit ja da!

 

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Am Donnerstag, den 27.4. waren Sie in „Die große Show der Naturwunder“ mit Frank Elstner und Ranga Yogeshwar als Prominente zu sehen, die den Waldarbeitern dabei half eine Buche zu fällen.

Ich möchte Sie mit diesem Blog nicht platt machen, obwohl ich schon wütend bin, denn jede Baumfällung tötet auch mich! Ich will auch höflich bleiben, denn schließlich haben Sie unseren Justizminister an Ihrer Seite, der mir meine Worte falsch auslegen könnte (das sage ich mit einem Augenzwinkern!) Ich möchte Ihnen aber gerne als spirituelle Lehrerin eine andere Sichtweise über die Welt mitgeben, als es die Schlaumänner gerne tun, die uns Frauen immer wieder gern ihr Wissen über die Welt überstülpen und uns damit sprach- und machtlos machen, ein Gegenmodell zu dem ihrigen zu entwickeln und dieses auch zu verteidigen und installieren zu können. Als sprach- und machtlos habe ich auch Sie gesehen. Ich glaube, Sie hätten die Buche viel lieber erhalten.

Ich spreche auch hier wieder in der Folge von der Inquisition gegen die Bäume!!!

So wie ich auch von der Inquisition der Tiere spreche, wenn ich über ihre Tötungen im Off – in den Ställen – schreibe, weil der Mensch auch damit infiltiert wurde, dass er Tiere zum Überleben unbedingt essen muss!

Früher gab es nicht so viel Brachland wie heute. Es gab noch viel Wald, viel, viel Urwald. Für die Menschen waren die Bäume noch heilig. Viele konnten sich mit ihnen verbinden, sich mit ihnen unterhalten, sie sprechen hören. Es war den Pflanzen damals noch leichter, die Luft und das Wasser zu reinigen. Sie hatten damit noch nicht so viel zu tun wie heute. Sie mussten das erst noch erlernen. Heute sind sie damit überfordert. Sie müssen unfreiwillig das von uns Menschen gemachte Gift in ihren Körpern genau so speichern, wie es unsere Körper speichern müssen. Es sind gerade die großen und alten Bäume, die das tun können. Aber sie werden trotz ihrer großen Lebensleistung gefällt, weil es Geld bringt. Viel Geld. Viel viel Geld bringt!

Wir SchamanInnen, die Botschafterinnen des Himmels, wir wissen, dass Bäume Lebewesen sind. Wir lieben sie wie unsere Schwestern und Brüder, oder noch besser gesagt, wie unsere Kinder! (Und für unsere Kinder würden wir alles tun!) Wir können mehr über sie erzählen, als es die sogenannten ausgeschriebenen Förster können, die eigentlich die Heger und damit Bewahrer unserer Wälder sein sollten und doch nicht einmal mehr ihr Ableben bedauern. Sie fällen sie kaltherzig, wie die Schlachter in den Ställen die Tiere kaltherzig schlachten. Sie sehen über ihren Tod hinweg, und sie stellen diejenigen, denen es einen tiefen Schreck versetzt, gerne als „Umwelthetzer“ dar. Sehen Sie, wie gefühllos und blauäugig alle geworden sind?

Sie hatten in der Sendung noch ein schlechtes Gewissen. Aber die Männer haben Ihnen das schon ausgetrieben. Sie haben Sie an die Säge gelassen, und Ihnen vermittelt, dass Sie so zu ihrer Gesellschaft gehören. Doch sie haben Sie damit nicht stark gemacht. Sie haben Sie geschwächt. Sie hatten keine Argumente gegen sie, weil uns die Argumente schon von Kindesbeinen ausgetrieben wurden. Uns wurde ein anthropozentrisches Weltbild von den Männern vermittelt, dass uns sprachlos gemacht hat. Noch schlimmer: Wir haben ihre Sprache angenommen und reden mittlerweile genauso gefühllos wie sie.

Ich kenne Sie als starke Frau mit einem großen Charisma. Und darum hoffe ich, dass Sie in der Zukunft Ihre Stärke auch den Bäumen schenken werden. Dass Sie mit Ihrer für die Sendung gemachten Erfahrung – und Ihrem nicht zugelassenen Schmerz – die Bäume bewahren und für unsere Schöpfung und unsere Mutter Erde eintreten werden.

Wir Frauen sind doch die Schwestern der Go(e)ttinnen im Himmel. Wir sind schließlich aus ihnen emaniert. Wir sind auch dazu da, die Männer von ihrem Siegerwillen – ihrem „komme was wolle Siegerwillen“ – herunterzubringen.

Ich möchte Sie einladen, mit mir in meinen – mittlerweile auch kaputt gemachten Wald – zu gehen, um dort von mir mit meinen Druidenmethoden zu lernen, wie man die Bäume sprechen hören kann. Ich bin sicher, dass Sie das so tief beeindrucken wird, dass Sie nie mehr einen Baum fällen werden – und schon gar nicht für das bisschen „Noch-mehr-Berühmtheit!“, das Sie dafür erreichen. Aber Sie könnten Ihre Berühmtheit in der Zukunft dafür einsetzen, die anderen Bäume zu schützen. Sie könnten an die Öffentlichkeit gehen und den Menschen erzählen, wie es einem die Tränen in die Augen treiben kann, wenn man die Bäume als das erkennt, was Sie immer waren: Unsere Brüder und Schwestern, die unsere Gesundheit bewahren und uns Freude bringen wollen. Ja, mit jedem Baum der gefällt wird, mit jeder Pflanze die herausgerissen wird und mit jedem Strauch, der bis zur Unkenntlichkeit seiner Morphogenetik heruntergeschnitten wird, wird auch uns die Freude am Leben genommen.

Lernen Sie nicht von den Männern, die mittlerweile einen Waldvandalismus (meine Wortschöpfung, die sich aus dem „richtigen Hinsehen“ ergeben hat!) betreiben, dass man nicht mal mehr in ihn hineingehen mag, weil man es nicht mehr im Herzen erträgt, seiner Zerstörung zuzusehen. Lernen Sie von den Frauen und Männern, denen die Natur noch heilig ist und die ein anderes – ein Herzenswissen – haben.

Lernen Sie von denen, die die  Schöpfung bewahren wollen; auch für unsere Kinder, die bald keine alten Bäume mehr sehen werden.

Neulich habe ich auf einer Fällzange folgende Aufschrift gelesen: Wir fällen Sie alle! Ja, ja, sie kriegen sie noch alle. Die Vorhersehung des Häuptlings von Seattle, 1854 vor dem Kongress der USA vorgetragen, wird sich noch erfüllen. Schon Kleinstkindern sehen heutzutage in ihren Kinderbüchern als Beispiel für einen Wald die übriggebliebenen Stümpfe gefällter Bäume aufgezeichnet. In Zeitschriften über die Natur sieht man mittlerweile ganz unverblümt die Männer mit Sägen in den Wald(-kampf) ziehen. Sie sprechen lieber über einen Krieg im Wald – über den „Krieg der Bäume“ untereinander, wenn sich die Sorten nicht vertragen – als über das Symbioseverhalten der Bäume mit den Tieren und den anderen Pflanzen (welches häufiger vorkommt!)

Ich würde mich freuen, Sie kennenzulernen.

Bitte lesen Sie dazu auch meine Blogs: „Nicht nur für Kinder – Ich war einmal ein ganz kleiner Baum“ und „Erst wenn der letzte Baum gerodet…“ und „Kaum schlüpfen die Vögel…“

Man kann es mit der Angst bekommen, wenn man Ihnen beim Regieren zusieht; wie Sie sich abschotten und um sich schlagen. Doch so werden Sie die Welt nicht retten – im Gegenteil! Sie werden unsere Welt – und wir haben nur die eine, mittlerweile schon reichlich, kaputte!!! –  aus den Angeln heben. Gerade haben Sie das Budget für das Militär erhöht, anstatt das Geld in eine Erhaltung der Welt zu stecken.

Sie sind noch ganz und gar die Alte Zeit!

Die Neue Welt, die wir kreieren sollen, die sieht anders aus. Sicher, es wird dauern, auch sie hinzubekommen. Die vornehmliche Aufgabe unserer Neuen Zeit wird nicht sein, eine noch höhere Mauer gegen andere zu bauen, sondern sich global in Think-Tanks zu überlegen, wie man unsere Erdbevölkerung minimiert. Weniger Menschen auf der Erde würde bedeuten, wieder mehr Natur zur Verfügung zu haben, weniger Gifte auf die Erde zu bringen und vor allen Dingen freundlichere und zufriedene Menschen zu haben.

Um eine Neue Zeit einleiten zu können, ist es wichtig, dass man seine eigenen Kränkungen hintanstellt und mit Hilfe von Therapeuten bearbeitet. Man merkt Ihnen Ihren Hass aufs Establishment an! Sie teilen diesen Hass mit allen Menschen, die das Gefühl hatten, nie groß genug gewesen zu sein.

Ein großer Mensch ist bescheiden und schlägt nicht wild um sich.

Müssen wir wieder neue Kriege durchleben, bevor der Mensch wieder mal aufwacht? Wir haben doch bereits Menschen genug, die sich eine neue Welt vorstellen und an ihr arbeiten. Warum lernen Sie nicht von denen? Warum hören Sie denen nicht zu? Warum umgeben Sie sich mit Männern und Frauen, die das Feuer des Hasses, das in Ihrem Herzen loht, noch mehr zu schüren bereit stehen?

Schade, dass Sie nichts von den Seelenaltern verstehen. Ihre Seele ist noch zu jung an Erderfahrungen, um daraus die Rechtfertigung zu ziehen, andere regieren zu können, aber alt genug, um Macht und immer Recht haben zu wollen – das teilen sie leider mit anderen Machthabern.

Dazu mein Kapitel:

„Entsteht der Wunsch zu mobben – jemanden weghaben zu wollen – aus sprituellem Neid? Und was haben die Seelenalter damit zu tun?“

Den Frauen geht es schlecht – den Männern geht es schlecht!

Ich, die Autorin und Verlegerin spiritueller und medizinischer Bücher (bitte dafür rechts meinen Verlag LILA anklicken!) und Verfasserin nachfolgender Blogs, halte ab nächstes Jahr Vorträge und Seminare zur Lage unserer sozialpolitischen Situation. Ich habe mich über die letzten Jahrzehnte dahingehend ausgebildet und ausbilden lassen, als „Mutter der Welt “ (Nicholas Rörichs und seiner Frau Helena’s „Mutter der Welt“- bitte lesen Sie dazu auch: „Zuerst war die „Mutter der Welt da“) unsere uns aufoktroyierten Lebenssituationen auf eine neue Weise durchleuchten zu können und ihnen durch ein neues soziologisches und spirituelles Wissen entgegenzusteuern.  Ich möchte die Menschen in eine andere Lesart ihres Lebens mitnehmen, damit sie die Fähigkeit entwickeln, sich eine neue lebbare Welt zu erarbeiten.

Wir dürfen uns nicht weiter an unserer aufoktroyierten „Immer-höher-immer-schneller-Welt“ beteiligen, noch uns an ihr bis zur völligen Erschöpfung abarbeiten. Nur wir sind es, die die Politiker zur Einsicht bringen können, dass es sich selbst für sie nicht mehr lohnt, so weiterzumachen wie bisher und dass diese Lebenshaltung auch unsere Mutter Erde bereits an den Rand ihrer Erschöpfung gebracht hat.

Folgende Themen werden deshalb von mir u.a. zur Sprache gebracht:

Die Schwächung der Frauen vom Ende des Matriarchats beginnend bis zu heutigen Zeit und wie die Schwächung noch weiter voranschreiten wird.

Warum gerade die KITAS’s eine Schwächung und nicht eine Stärkung der Frau darstellen.

Die Schwächung der gutherzigen Männer durch Kriegermänner vom Matriarchat beginnend bis zur heutigen Zeit und wie ihre Schwächung noch weiter voranschreiten wird.

Wie wir uns gegenseitig auf eine neue Weise unterstützen können. Wie wir alle zu „Müttern und Vätern der Welt“ werden und diese Funktion in kleinen Schritten ausfüllen können …


 

Was mich dafür prädestiniert?

Ich habe versucht mit meinem Leben tapfer zu bleiben und allem Unsäglichen als Freigeist entgegenzusteuern und dabei eine verantwortungsvolle und liebende Mutter zu bleiben. Nicht nur eine Mutter für mein Kind, sondern in meiner Praxis als Heilpraktikerin auch eine Mutter für meine Patienten zu sein und auch als Selbständige genug Geld zu verdienen, um zu zweit überleben zu können. Ich weiß was es bedeutet, jeden Tag Angst ums Überleben zu haben und sein Geld doppelt und dreifach auszählen zu müssen. Ich weiß das auch, weil ich ein Nachkriegs- und Flüchtlingsfamilienkind aus Ostpreußen gewesen war und Armut und Hunger und eine – durch den Krieg – in sich zerbrechende Familie kennenlernte.

Ich habe die 68er Emanzipationsbewegung miterlebt und versucht,  für mich die guten pazifistischen Ideen dieser Bewegung zu adaptieren, bis ich feststellte, dass Alice Schwarzer und Co. nicht zur Stärkung der Frau, sondern noch weiter zu ihrer Schwächung beigetragen hatten: durch unselige Aufrufe zu Abtreibungen, die die Männer nur noch mehr in ihren verantwortungslosen Bettgeschichten unterstützt hatten („wer einmal mit derselben pennt, der gehört schon zum Establishment!“), und durch eine „berufliche Emanzipation“, die für die Frauen nur Doppelbelastung zu tragen und mit einem schlechten Gewissen gegenüber ihren Kindern zu leben hieß.

In den 90er Jahren, als eine vermehrte göttliche Einstrahlung auf unseren Planeten zu einer erneuten großen Evolutionsanhebung eintraf, machte ich mich auf, um durch weise Frauen „das Frausein“ noch einmal auf eine andere Weise zu begreifen. Ich lernte dadurch eine  – „spirituelle Emanzipation“ – kennen. So erfuhr ich durch diese Frauen von der ehemaligen Position von uns Frauen im Matriarchat als Priesterinnen und durch Rückführungen von meinen eigenen vielfältigen Priesterinnenstellungen  zu dieser Zeit. Und ich lernte, dass diese sich damals noch als „Schwestern der Gottinnen im Himmel“* betrachteten.

Auch heute verstehe ich mich wieder als „Schwester und Tochter der Gottinnen im Himmel“. Und ich habe die von der geistigen Welt an mich geschenkte Lebensaufgabe für meine restliche Zeit meines Lebens angenommen, nun als Trösterin und neuartige Denkerin eine neue Emanzipation der Frauen und liebenden Männer auf die Welt zu bringen und deren Leben dadurch ein wenig auszubalancieren zu helfen. Dafür schreibe ich auch meine Bücher.

* Ich schreibe ganz bewusst nicht „Göttinnen“, weil dieser Begriff mit Götzenanbetung gleichgesetzt wird und auch nicht die gleichwertige Stellung zu Gott unserem Superdesigner ausdrückt. Bitte lesen Sie dazu auch meinen Blog: „Zuerst war die Mutter der Welt da“.

Liebe Frau Merkel, auch nach dem Anschlag von Berlin hat man Sie wieder nicht in den Krankenhäusern gesehen, in denen die Opfer von einem erneuten Anschlag lagen. Sie haben Herrn Gauck geschickt – oder er hat seinen Besuch von allein entschieden?!

Ich schrieb bereits in meinem Blog mit dem Titel: „Frau Merkel, warum besuchen Sie nicht die Terroropfer in den Krankenhäusern, was hält Sie davon ab?“ vom 27. Juli 2016 (bitte rechts anklicken oder nach unten scrollen!) davon, dass ich es merkwürdig fand, dass Sie nicht in den Krankenhäusern zur Mitleidsbekundung zum Amoklauf in München zu finden gewesen waren. Jetzt waren die Opfer in Berlin Ihnen noch näher als damals; Sie hätten Sie sogar zu Fuß besuchen können, um sie zu trösten und ihnen die Hand halten zu können. In meinen Augen wirft Ihr Verhalten kein gutes Licht auf Sie. Sie haben mit Ihrer Flüchtlingspolitik nicht nur die wirklichen Opfer des Syrienkrieges, sondern auch Täter aus den verschiedensten Ländern zu uns ins Land kommen lassen und davor die Augen verschlossen, dass kriminelle und aggressive Männer und Psychopathen unter ihnen sein könnten! Sie nehmen noch immer keinen direkten Anteil an dem Leid der dadurch betroffenen unschuldigen Menschen. Man fühlt sich als Bürger nicht mehr von Ihnen und der gesamten Politik vertreten. Es scheint wirklich so zu sein, dass die meisten Politiker in einer Blase leben, durch die sie nicht mehr wahrnehmen, was wirklich um sie herum vorgeht; wie die Menschen dieses Landes denken und fühlen. Sie reagieren nur noch dann, wenn ihnen die Felle wegschwimmen und sie Angst davor haben, dass ihre Macht geschmälert wird.

Ich sehe auch durch Sie keine avantgardistischen Gedanken zur Zukunft mehr vertreten. Wir brauchen keine Politiker der alten Art mehr; wir brauchen Politiker, die sich nicht zu fein sind, die Hände ihrer Bürger zum Trost zu halten. Wir brauchen „Mütter und Väter der Welt“. Keine Politiker, die uns sagen, was wir zu denken haben und uns in sogenannte rechtspopulistische Gruppierungen einordnen, wenn wir es wagen, unseren Mund aufzumachen und das zu benennen, was wir täglich sehen (siehe Köln!)

Ich sehe, dass unsere eigene Kultur den Bach heruntergeht; dass immer mehr Menschen auf den Straßen leben und nicht mehr wissen, wie ihr Leben weitergehen soll. Ich sehe, wie es den Müttern geht, die allein stehen und wie es ihren Kindern geht, die in Armut kaum Weihnachten feiern können und vereinsamen. Ich sehe, dass die Gehälter der Politiker immer weiter nach oben gehen – und mittlerweile heimlich nach oben gehen, damit wir nicht opportunieren – und dass damit ihre Pensionen analog steigen. Ich sehe, dass unsere Natur täglich zerstört wird, trotz „der Grünen“!

Ich sehe so viel Leid!!! Und Sie?

Sie beten noch immer vor sich her: „Wir sind ein reiches Land!“ und „Wir schaffen das!“

Die Kirchenväter wollen, dass ihre Kirchen wieder voller werden. Wie schafft man das? Wen – welche Klientel – spricht man dafür an? Sie kommen da bereits auf grandiose Ideen. Verkaufen sie sich dabei aber nicht unter ihrem eigenen Wert?

Nachdem man Rocker auf ihren Motorrädern in die Kirchen gelockt hat, heißt das neueste Angebot:

Gottesdienst für Katz und Hund und Teddybär…

Seit fast einem Jahrzehnt ist es bereits gang und gäbe, Rocker in die Gotteshäuser zu locken. Dafür tauschen Pfarrer sogar ihre Talare mit dem Lederdress ihrer neu ins Visier genommenen Klientel. So kommt es heute nicht nur im Berliner Dom zu einem regelmäßigen Motorbiker-Gottesdienst, sondern auch in anderen Gotteshäusern. Mittlerweile dürfen viele Rockbands in den Kirchen spielen, um junge Klientel anzulocken, die anderweitig nie in die Kirchen kämen.
 
Nun gibt es auch einen Gottesdienst für Katz und Hund und Teddybär.
Die Idee war, mit diesem Gottesdienst dem heiligen Franziskus aus Assisi nachzufolgen, der vor ungef. 800 Jahren lebte. Er predigte nicht nur vor den Menschen, sondern auch vor den Tieren.
 
Neben den immer weniger gewordenen Hauptgottesdienstgängern, hat sich also eine neue Klientel entwickelt. Und das ist nicht schlecht, denn auf diese Weise können wenigstens noch ein paar neue zukünftige Gemeindemitglieder und Kirchengänger beworben werden. Verkaufen sich die PriesterInnen damit aber nicht unter ihrem Wert? Wird ihre neue Klientel später auch zu mündigen und verantwortungsvollen Bürgern und Gemeindemitgliedern? Oder öffnet die Kirche ihre Tore nur für diejenigen Menschen, die auf narzisstische Weise ihre eigenen Lebensumstände bestätigt haben wollen und ihr dann doch wieder den Rücken zukehren? Bleibt nicht der Rocker trotzdem ein Rocker und lebt sein Gedankengut unverhohlen aus und verbreitet mit seinem chauvinistischen Gehabe und seiner dunklen Montur weiterhin Angst?  Wird er darin noch unterstützt? Werden die Besitzer von Haustieren nun zu Vegetariern, weil ihnen die Kirchenmänner (und auch die Kirchenfrauen) nun auch von der Liebe zu allen Tieren und nicht nur zu ihren Haustieren predigen? Werden sie von den Kirchenvätern nun zu Rebellen gegen Schlachthöfe und zu Tierversuchsgegnern erzogen? Gehen sie mit ihnen gemeinsam gegen diese vor? Wird ihnen insgesamt eine neue Sichtweise über die Welt gepredigt? Sind unsere Kirchenoberhäupter überhaupt dazu fähig? Sprechen Sie nicht weiter große Worte über die Schöpfung und gehen nach Hause und essen ihren Schweinebraten? Unterstützen sie nicht weiterhin ein anthropozentrisches Weltbild?
 
Natürlich gibt es Prediger, die Jesus in seiner Liebe nachfolgen und auch sich selbst immer wieder überprüfen?
Doch die meisten von ihnen haben uralte aufoktroyierte Glaubensstrukturen gerne angenommen und beten sie unermüdlich vor sich her. Sie sind nicht fähig eine „echte Religio“ – eine Rückbindung zum Himmel -, durch bestimmte Rückbindungstechniken zu pflegen -, durch die sie zu individuellen Sehern und Erforschern  der geistigen Welten werden könnten. Sie haben sich seit der Inquisitionszeit selbst den Grundstein dafür – durch das Töten der damalig lebenden Alten und Weisen Seelen (Natur-Priesterinnen und -Priester) selbst entzogen. Sie ziehen aus Angst ihre Schäfchen zu verlieren, auch gerne über die sogenannte esoterische Szene her (klauen aber besonders gern ihr Wissen für ihre Seminare, weil sie anders die Menschen nicht mehr erreichen können! Auch in biblischen TV-Sendungen kann man dieses Verhalten ausmachen!) Sie wollen nicht sehen, dass es gerade in dieser Szene Alte und Weise Seelen gibt, die sich durch Religotechniken  ein anderes Weltbild – aus der kosmischen Bewusstseinsuni heraus – erarbeitet haben und dieses auch durch Opferungen zu leben bereit sind; im Tierschutz, im Umweltschutz, gegen den Klimawandel, für eine Heilung durch ein „Zurück zur Natur“ u.v.a.m. Sie sehen nicht, dass diese Lichtarbeiter sind und ihnen als Beispiel gelten sollten.
Die Astrophysik und die Quantenphysik, sie machen ihre Fortschritte in Meilenstiefeln. Doch die Kirchen predigen noch immer die alten Worte aus der Bibel, ohne diese Fortschritte mit einzubeziehen. Dabei – und das prophezeie ich gerne – werden die neuen Priesterinnen für die Neue Zeit diejenigen PhysikerInnen und MystikerInnen werden, die fähig sind, die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit den Erkenntnissen aus der alten und neuen Mystik zu vereinbaren. Unsere Kirchenväter nehmen auch kaum mal  die Worte von ehemaligen MystikerInnen zu Hand, um über ehemalige weibliche Erklärugsmodelle für die Welt zu referieren. Nur wenige kennen Marguerite Porete, Mechthild von Gandersheim oder Theresa von Avila…
Frauen haben als Wissensgeberin für sie nie eine große Rolle gespielt.
Die heute lebenden MystikerInnen – die zum Teil auch schon in der Inquisitionszeit ihr Leben für ihr Gedankengut lassen mussten -, sie werden immer noch von den PriesterInnen unserer Kirchen weggebissen, weil sie Angst haben, durch sie neu werden zu müssen. Sie werden von ihnen als Feind/in empfunden, denn sie sind „Freigeister“. Sie müssen sie wegmobben, denn nähmen sie ihr neues Denken in ihr Visier, dann müssten sie ja ihr ganzes Leben umkrempeln. Damit käme ihr Wohlstand und ihr Ansehen in Gefahr. Denn was wäre denn, wenn sie von der Kanzel gegen Tierversuche und Tiertötungen zum Essen predigen würden. Würden ihnen die Menschen dann nicht weglaufen? Würden sie dann nicht von den Kichenobersten gerügt und von der Kanzel oder sogar ganz aus der Kirche verwiesen werden? Ständen Sie dann ohne Geld da?
Die Kirche wird sterben, auch wenn sie Rocker aufnimmt und Haus- und Plüschtiere segnet; wenn sie nicht bereit ist, die Errungenschaften der Naturwissenschaften in ihr Gedankengut mitaufzunehmen und ihren Glauben daran zu messen und upzudaten und wenn ihre Vertreter sich nicht mit den Techniken zur echten Rückbindung zum Himmel auseinandersetzen.
Es ist sicherlich nicht falsch, sich selbst anzubieten, um eine neue Klientel zu bekommen. Es ist aber falsch sich anzubiedern. Und ich fragte ja zu Anfang dieses Blogs bereits 2x, ob die Kirche sich nicht unter Wert verkauft? Unter Wert verkaufen kann sie sich aber nur, wenn sie bereit ist, sich selbst weiterzuentwickeln und wenn sie das Wissen aus der heutigen spirituellen Szene und der Naturwissenschaften annimmt. Wenn sie diejenigen zu Wort kommen lässt, die sich ein neues Gedankengut für die Neue Zeit erarbeitet haben. Das hat sie bis jetzt nicht, und deswegen kann sie auch nicht die Alten und Weisen Seelen unter uns ansprechen, die seit Jahrtausenden durch ihre vielzähligen und vielfältigen Inkarnationserfahrungen in den verschiedensten Ländern der Erde ihren eigenen Weg zu Gott – zur Schöpfung gefunden haben. Für sie (für uns) laufen ihre Worte ins Leere und werden zu wissenschaftlich nicht haltbaren und spirituell leeren Worthülsen.
Bitte klicken Sie rechts auch folgenden Blog zu diesem Thema an: „Religio – Die Heilung von Religionsfanatismus“

 

 

François Hollande, der französische Staatspräsident ist nach den Terroranschlägen binnen von Stunden bei den Opfern gewesen, aber Sie verkriechen sich heute in  der Uckermark. Es wird für Sie nicht nur eng im Amt, weil Ihre politischen Mitstreiter Sie kritisieren, auch dem Volk ist nicht Ihre Teilnahmslosigkeit gegenüber den Verletzten und ihren Angehörigen und den Angehörigen der Toten verborgen geblieben. Sie ziehen es vor, lieber am morgigen Tag einen großen Auftritt bei der Hauptstadtpresse zu haben, und Sie wollen wohl auch lieber an einem großen „unpersönlicheren“ Trauerakt für die Opfer des Amoklaufs in München teilnehmen. Den direkten Zugang zu den Opfern suchen Sie anscheinend nicht!
Was soll ein Volk über Sie denken, dass im Falle einer Flüchtlingsinvasion Herz  und Hilfe zeigen sollte, während Sie aber gerade beides vermissen lassen, wenn Menschen um ihr Leben ringen, die es nie hätten tun müssen, wären Sie und Ihre Mitstreiter mit ihrer Flüchtlingspolitik verantwortlicher umgegangen. Was soll das Ausland von Ihnen denken,  wenn Sie denjenigen Menschen, die bei ihrem Deutschlandbesuch ihre Gesundheit für den Rest ihres Lebens lassen mussten oder ihre Angehörigen verloren haben, nicht einmal die Hände schütteln? Wenn Sie aber gerne große Reisen in ihre Länder unternehmen, um die Wirtschaft anzutreiben? Auch wenn in Brüssel Probleme auftauchen, dann sind Sie sofort zur Stelle.

Ingeborg Christel Spiess

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