Mütter und Väter der Welt

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Liebe Frau Merkel, auch nach dem Anschlag von Berlin hat man Sie wieder nicht in den Krankenhäusern gesehen, in denen die Opfer von einem erneuten Anschlag lagen. Sie haben Herrn Gauck geschickt – oder er hat seinen Besuch von allein entschieden?!

Ich schrieb bereits in meinem Blog mit dem Titel: „Frau Merkel, warum besuchen Sie nicht die Terroropfer in den Krankenhäusern, was hält Sie davon ab?“ vom 27. Juli 2016 (bitte rechts anklicken oder nach unten scrollen!) davon, dass ich es merkwürdig fand, dass Sie nicht in den Krankenhäusern zur Mitleidsbekundung zum Amoklauf in München zu finden gewesen waren. Jetzt waren die Opfer in Berlin Ihnen noch näher als damals; Sie hätten Sie sogar zu Fuß besuchen können, um sie zu trösten und ihnen die Hand halten zu können. In meinen Augen wirft Ihr Verhalten kein gutes Licht auf Sie. Sie haben mit Ihrer Flüchtlingspolitik nicht nur die wirklichen Opfer des Syrienkrieges, sondern auch Täter aus den verschiedensten Ländern zu uns ins Land kommen lassen und davor die Augen verschlossen, dass kriminelle und aggressive Männer und Psychopathen unter ihnen sein könnten! Sie nehmen noch immer keinen direkten Anteil an dem Leid der dadurch betroffenen unschuldigen Menschen. Man fühlt sich als Bürger nicht mehr von Ihnen und der gesamten Politik vertreten. Es scheint wirklich so zu sein, dass die meisten Politiker in einer Blase leben, durch die sie nicht mehr wahrnehmen, was wirklich um sie herum vorgeht; wie die Menschen dieses Landes denken und fühlen. Sie reagieren nur noch dann, wenn ihnen die Felle wegschwimmen und sie Angst davor haben, dass ihre Macht geschmälert wird.

Ich sehe auch durch Sie keine avantgardistischen Gedanken zur Zukunft mehr vertreten. Wir brauchen keine Politiker der alten Art mehr; wir brauchen Politiker, die sich nicht zu fein sind, die Hände ihrer Bürger zum Trost zu halten. Wir brauchen „Mütter und Väter der Welt“. Keine Politiker, die uns sagen, was wir zu denken haben und uns in sogenannte rechtspopulistische Gruppierungen einordnen, wenn wir es wagen, unseren Mund aufzumachen und das zu benennen, was wir täglich sehen (siehe Köln!)

Ich sehe, dass unsere eigene Kultur den Bach heruntergeht; dass immer mehr Menschen auf den Straßen leben und nicht mehr wissen, wie ihr Leben weitergehen soll. Ich sehe, wie es den Müttern geht, die allein stehen und wie es ihren Kindern geht, die in Armut kaum Weihnachten feiern können und vereinsamen. Ich sehe, dass die Gehälter der Politiker immer weiter nach oben gehen – und mittlerweile heimlich nach oben gehen, damit wir nicht opportunieren – und dass damit ihre Pensionen analog steigen. Ich sehe, dass unsere Natur täglich zerstört wird, trotz „der Grünen“!

Ich sehe so viel Leid!!! Und Sie?

Sie beten noch immer vor sich her: „Wir sind ein reiches Land!“ und „Wir schaffen das!“

Die Kirchenväter wollen, dass ihre Kirchen wieder voller werden. Wie schafft man das? Wen – welche Klientel – spricht man dafür an? Sie kommen da bereits auf grandiose Ideen. Verkaufen sie sich dabei aber nicht unter ihrem eigenen Wert?

Nachdem man Rocker auf ihren Motorrädern in die Kirchen gelockt hat, heißt das neueste Angebot:

Gottesdienst für Katz und Hund und Teddybär…

Seit fast einem Jahrzehnt ist es bereits gang und gäbe, Rocker in die Gotteshäuser zu locken. Dafür tauschen Pfarrer sogar ihre Talare mit dem Lederdress ihrer neu ins Visier genommenen Klientel. So kommt es heute nicht nur im Berliner Dom zu einem regelmäßigen Motorbiker-Gottesdienst, sondern auch in anderen Gotteshäusern. Mittlerweile dürfen viele Rockbands in den Kirchen spielen, um junge Klientel anzulocken, die anderweitig nie in die Kirchen kämen.
 
Nun gibt es auch einen Gottesdienst für Katz und Hund und Teddybär.
Die Idee war, mit diesem Gottesdienst dem heiligen Franziskus aus Assisi nachzufolgen, der vor ungef. 800 Jahren lebte. Er predigte nicht nur vor den Menschen, sondern auch vor den Tieren.
 
Neben den immer weniger gewordenen Hauptgottesdienstgängern, hat sich also eine neue Klientel entwickelt. Und das ist nicht schlecht, denn auf diese Weise können wenigstens noch ein paar neue zukünftige Gemeindemitglieder und Kirchengänger beworben werden. Verkaufen sich die PriesterInnen damit aber nicht unter ihrem Wert? Wird ihre neue Klientel später auch zu mündigen und verantwortungsvollen Bürgern und Gemeindemitgliedern? Oder öffnet die Kirche ihre Tore nur für diejenigen Menschen, die auf narzisstische Weise ihre eigenen Lebensumstände bestätigt haben wollen und ihr dann doch wieder den Rücken zukehren? Bleibt nicht der Rocker trotzdem ein Rocker und lebt sein Gedankengut unverhohlen aus und verbreitet mit seinem chauvinistischen Gehabe und seiner dunklen Montur weiterhin Angst?  Wird er darin noch unterstützt? Werden die Besitzer von Haustieren nun zu Vegetariern, weil ihnen die Kirchenmänner (und auch die Kirchenfrauen) nun auch von der Liebe zu allen Tieren und nicht nur zu ihren Haustieren predigen? Werden sie von den Kirchenvätern nun zu Rebellen gegen Schlachthöfe und zu Tierversuchsgegnern erzogen? Gehen sie mit ihnen gemeinsam gegen diese vor? Wird ihnen insgesamt eine neue Sichtweise über die Welt gepredigt? Sind unsere Kirchenoberhäupter überhaupt dazu fähig? Sprechen Sie nicht weiter große Worte über die Schöpfung und gehen nach Hause und essen ihren Schweinebraten? Unterstützen sie nicht weiterhin ein anthropozentrisches Weltbild?
 
Natürlich gibt es Prediger, die Jesus in seiner Liebe nachfolgen und auch sich selbst immer wieder überprüfen?
Doch die meisten von ihnen haben uralte aufoktroyierte Glaubensstrukturen gerne angenommen und beten sie unermüdlich vor sich her. Sie sind nicht fähig eine „echte Religio“ – eine Rückbindung zum Himmel -, durch bestimmte Rückbindungstechniken zu pflegen -, durch die sie zu individuellen Sehern und Erforschern  der geistigen Welten werden könnten. Sie haben sich seit der Inquisitionszeit selbst den Grundstein dafür – durch das Töten der damalig lebenden Alten und Weisen Seelen (Natur-Priesterinnen und -Priester) selbst entzogen. Sie ziehen aus Angst ihre Schäfchen zu verlieren, auch gerne über die sogenannte esoterische Szene her (klauen aber besonders gern ihr Wissen für ihre Seminare, weil sie anders die Menschen nicht mehr erreichen können! Auch in biblischen TV-Sendungen kann man dieses Verhalten ausmachen!) Sie wollen nicht sehen, dass es gerade in dieser Szene Alte und Weise Seelen gibt, die sich durch Religotechniken  ein anderes Weltbild – aus der kosmischen Bewusstseinsuni heraus – erarbeitet haben und dieses auch durch Opferungen zu leben bereit sind; im Tierschutz, im Umweltschutz, gegen den Klimawandel, für eine Heilung durch ein „Zurück zur Natur“ u.v.a.m. Sie sehen nicht, dass diese Lichtarbeiter sind und ihnen als Beispiel gelten sollten.
Die Astrophysik und die Quantenphysik, sie machen ihre Fortschritte in Meilenstiefeln. Doch die Kirchen predigen noch immer die alten Worte aus der Bibel, ohne diese Fortschritte mit einzubeziehen. Dabei – und das prophezeie ich gerne – werden die neuen Priesterinnen für die Neue Zeit diejenigen PhysikerInnen und MystikerInnen werden, die fähig sind, die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit den Erkenntnissen aus der alten und neuen Mystik zu vereinbaren. Unsere Kirchenväter nehmen auch kaum mal  die Worte von ehemaligen MystikerInnen zu Hand, um über ehemalige weibliche Erklärugsmodelle für die Welt zu referieren. Nur wenige kennen Marguerite Porete, Mechthild von Gandersheim oder Theresa von Avila…
Frauen haben als Wissensgeberin für sie nie eine große Rolle gespielt.
Die heute lebenden MystikerInnen – die zum Teil auch schon in der Inquisitionszeit ihr Leben für ihr Gedankengut lassen mussten -, sie werden immer noch von den PriesterInnen unserer Kirchen weggebissen, weil sie Angst haben, durch sie neu werden zu müssen. Sie werden von ihnen als Feind/in empfunden, denn sie sind „Freigeister“. Sie müssen sie wegmobben, denn nähmen sie ihr neues Denken in ihr Visier, dann müssten sie ja ihr ganzes Leben umkrempeln. Damit käme ihr Wohlstand und ihr Ansehen in Gefahr. Denn was wäre denn, wenn sie von der Kanzel gegen Tierversuche und Tiertötungen zum Essen predigen würden. Würden ihnen die Menschen dann nicht weglaufen? Würden sie dann nicht von den Kichenobersten gerügt und von der Kanzel oder sogar ganz aus der Kirche verwiesen werden? Ständen Sie dann ohne Geld da?
Die Kirche wird sterben, auch wenn sie Rocker aufnimmt und Haus- und Plüschtiere segnet; wenn sie nicht bereit ist, die Errungenschaften der Naturwissenschaften in ihr Gedankengut mitaufzunehmen und ihren Glauben daran zu messen und upzudaten und wenn ihre Vertreter sich nicht mit den Techniken zur echten Rückbindung zum Himmel auseinandersetzen.
Es ist sicherlich nicht falsch, sich selbst anzubieten, um eine neue Klientel zu bekommen. Es ist aber falsch sich anzubiedern. Und ich fragte ja zu Anfang dieses Blogs bereits 2x, ob die Kirche sich nicht unter Wert verkauft? Unter Wert verkaufen kann sie sich aber nur, wenn sie bereit ist, sich selbst weiterzuentwickeln und wenn sie das Wissen aus der heutigen spirituellen Szene und der Naturwissenschaften annimmt. Wenn sie diejenigen zu Wort kommen lässt, die sich ein neues Gedankengut für die Neue Zeit erarbeitet haben. Das hat sie bis jetzt nicht, und deswegen kann sie auch nicht die Alten und Weisen Seelen unter uns ansprechen, die seit Jahrtausenden durch ihre vielzähligen und vielfältigen Inkarnationserfahrungen in den verschiedensten Ländern der Erde ihren eigenen Weg zu Gott – zur Schöpfung gefunden haben. Für sie (für uns) laufen ihre Worte ins Leere und werden zu wissenschaftlich nicht haltbaren und spirituell leeren Worthülsen.
Bitte klicken Sie rechts auch folgenden Blog zu diesem Thema an: „Religio – Die Heilung von Religionsfanatismus“

 

 

François Hollande, der französische Staatspräsident ist nach den Terroranschlägen binnen von Stunden bei den Opfern gewesen, aber Sie verkriechen sich heute in  der Uckermark. Es wird für Sie nicht nur eng im Amt, weil Ihre politischen Mitstreiter Sie kritisieren, auch dem Volk ist nicht Ihre Teilnahmslosigkeit gegenüber den Verletzten und ihren Angehörigen und den Angehörigen der Toten verborgen geblieben. Sie ziehen es vor, lieber am morgigen Tag einen großen Auftritt bei der Hauptstadtpresse zu haben, und Sie wollen wohl auch lieber an einem großen „unpersönlicheren“ Trauerakt für die Opfer des Amoklaufs in München teilnehmen. Den direkten Zugang zu den Opfern suchen Sie anscheinend nicht!
Was soll ein Volk über Sie denken, dass im Falle einer Flüchtlingsinvasion Herz  und Hilfe zeigen sollte, während Sie aber gerade beides vermissen lassen, wenn Menschen um ihr Leben ringen, die es nie hätten tun müssen, wären Sie und Ihre Mitstreiter mit ihrer Flüchtlingspolitik verantwortlicher umgegangen. Was soll das Ausland von Ihnen denken,  wenn Sie denjenigen Menschen, die bei ihrem Deutschlandbesuch ihre Gesundheit für den Rest ihres Lebens lassen mussten oder ihre Angehörigen verloren haben, nicht einmal die Hände schütteln? Wenn Sie aber gerne große Reisen in ihre Länder unternehmen, um die Wirtschaft anzutreiben? Auch wenn in Brüssel Probleme auftauchen, dann sind Sie sofort zur Stelle.

Die „Väter der Welt“ sind gerade dabei, sich genauso zu strukturieren, wie die „Mütter der Welt“. Wir werden sehen: Bald brauchen wir keine Parteien mehr, wir brauchen „Mütter und Väter der Welt“, Alte Weise Seelen, die ihr inneres Wissen durch viele Inkarnationen hindurch errungen haben.

Auch die „Väter der Welt“ haben sich wie die „Mütter der Welt“ in die Nischen begeben. Auch sie sind von ihrem Leben zu gefordert und überfordert, so dass sie sich zumeist verkriechen, um sich wenigstens noch ein wenig in ihrer Freizeit erneuern zu können.

Und doch machen auch diese „Väter der Welt“ wie die „Mütter der Welt“ immer weiter; trotz gesundheiltlicher Einschränkungen. Nicht umsonst leiden sie so häufig unter Herz- und Gefäßerkrankungen. Ich möchte wieder das Lachen von Männern hören. Das Lachen von Männern und Frauen gemeinsam! Ich setze meine Hoffnung auf diejenigen Männer, die Frauen für ihr Frausein schätzen und sie lieben und schützen. Und die dasselbe mit der Natur machen. Sie brauche ich für meine „Ideenschmiede für die Neue Zeit“. Eines Tages werden wir am ovalen Tisch – dem ovalen Tisch aus der Arthus-Sage gleich -sitzen und mit unseren himmlischen Lehrern zusammen eine neue Welt heranbilden. Das ist der Wille unserer geistigen LehrerInnen für die Neue Zeit, dem wir uns nicht verschließen können.

Liebe Blog-LeserInnen: Bitte klicken Sie rechts meinen Beitrag „Eine himmlische Universität“ an, wenn Sie noch mehr darüber erfahren wollen, was der Urgrund meiner Ideenschmiede gewesen war – sowie meinen Beitrag „Zuerst war die „Mutter der Welt“ da“.

 

Ich möchte mit diesem Blogartikel meinen LeserInnen Stéfane Hessel’s kleine Streitschrift „Empört Euch“, 2014 im Ullstein Verlag erschienen*, zu lesen ans Herz legen.

Der französische Diplomat und Mitautor der Menschenrechtserklärung – der Buchenwald überlebt hat – rief mit dieser kleinen Schrift noch kurz vor seinem Tod „zum friedlichen Widerstand gegen die Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft auf“ (Zitat aus dem Vorwort zum o.g. Buch). Er sah die Werte unserer heutigen Zivilisation mehr als bedroht. Er prangerte die Menschenrechte an, den Finanzkapitalismus sowie unsere zunehmende Umweltzerstörung – und er verurteite die israelische Politik im Gaza-Streifen.

Auch ich werde weiterhin zur Empörung aufrufen und Dinge benennen, die mir auf dem Herzen brennen: Wie die „Arbeitswelt der Frauen und Männer“, den „Kinderklau durch die KITAS“, „die Ausbeutung durch die Geldfragen“,“die seelisch/geistige und spirituelle Deformierung des Menschen durch unsere sozialen und politischen Umstände“; aber auch immer wieder unseren Lebensstil hinterfragen. Ich sehe mich als Heilpraktikerin, Umweltschützerin und Autorin und Verlegerin darin als eine geistige Nachfahrin dieses großartigen Schriftstellers, der sich noch mit über 90 Jahren viele Gedanken zur Welt machte und zu einem friedlichen Widerstand aufrief. Meine Gedanken dazu sind etwas anders als seine. Ich bin ein Kind einer anderen Zeit sowie eine Frau und eine spirituelle Lehrerin, und ich besitze die Fähigkeit, nicht nur an den großen Dingen, sondern insbesondere an den kleinsten Dingen in der Welt ihre Zerstörung auszumachen. Diese Fähigkeit soll in meinen Blogs zum Ausdruck kommem!

*Originalausgabe Indignez-vous! erschienen bei Indigène éditions, Montpellier

Manchmal sagen die Menschen: Das ist ein Engel, weil Ihnen jemand geholfen hat oder er oder sie ein feingeistiges Aussehen hat und ein feines Wesen besitzt.

Doch das ist nicht immer richtig. Gerade wenn Menschen sich noch in ihren jungen Jahren befinden, können sie auch noch das Aussehen eines Engels tragen. Insbesondere diejenigen, die es in ihrem Zuhause gut haben und von anderen Menschen anerkannt und geliebt worden sind.

Doch wenn das so ist, woran lässt sich dann ein Engel ausmachen?

Natürlich besitzt ein Engel o.g. Attribute, wie ein feingeistiges Aussehen und ein feines Wesen, denn schließlich entstammt er dem Himmelsadel. Aber das kann sich für ihn ein wenig ändern, wenn er/sie auf der Erde zu vielen Belastungen ausgesetzt ist. Und daran insbesondere kann man als erstes erkennen, ob es sich um einen Engel handelt; nämlich, wie er mit Stress umgehen kann und inwieweit er sich den Begebenheiten unserer Umwelt anzupassen bereit ist, denn Engel sind körperlich nicht besonders belastbar. Sie sind mehr spielerisch.* Sie wollen zwar für die Welt nur Gutes leisten, aber wenn diese ihnen zu viel dafür abverlangt, dann ziehen sie sich schnell in sich selbst zurück. Aber an noch weiteren Merkmalen lässt sich erkennen, ob es sich bei jemandem um einen Engel handelt oder nicht:

  • Engel lieben die Natur und haben noch die Fähigkeit das kleine zarte Volk in ihr zu erkennen und mit diesem Volk zu kommunizieren.
  • Engel sind nie korrumpierbar, wenn es um Gerechtigkeit geht.
  • Sie sind im Archetyp zumeist Helfer, Heiler, Künstler und Erfinder.
  • Sie sind mehr in ruhigen Nischen zu finden als in lauten Ecken.
  • Sie sind zartwüchsig.
  • Sie sind selbstbestimmt.
  • Sie beteiligen sich nie an Mobbingveranstaltungen, denn sie betrachten andere Menschen immer mit den Augen der Liebe; sie erkennen schon schnell ihre Fähigkeiten und ihre Vorlieben und Vorzüge. (Das beinhaltet aber, dass sie zumeist kaum fähig sind, das Böse in jemandem zu erkennen. Sie wollen einfach nur das Gute in jedem Menschen sehen. Sie sind ja nur Gutes aus der geistigen Welt gewohnt. Deshalb ist es für viele von ihnen ein großer Schock, dass es auf der Erde mit den Menschen so ganz anders aussehen kann! ich weiß, wovon ich spreche.)
  • Sie sind in der Schule in ihren jungen Jahren nicht unbedingt die Klassenbesten, wenn es um Lernfächer geht (Einstein war und ist dafür ein gutes Beispiel!) Sie sind aber die Klassenbesten, wenn es um feingeistige und die Welt verstehende und beschreibende Fächer geht, die mit dem Leben und dem sozialen Verhalten der Menschen untereinander zu tun haben. Deshalb haben sie in bestimmten Künsten und Wissenschaften die Nase vorn.
  • Sie sind in ihrem späteren Leben nicht besonders arbeitsfähig und daher für unsere jetzige Arbeitswelt ganz besonders ungeeignet, weshalb sich viele als Künstler, Gelehrte und Erfinder ihren Weg bahnen. Haben sie das geschafft, dann haben sie auch die Kraft zu arbeiten, weil sie sich ihr Leben einteilen und ihr Inneres nach Außen kehren können – denn sie haben viel Fantasie und viel geistiges Wissen aus der geistigen Welt mitgebracht, die sie umsetzen sollen und auch umsetzen wollen. Deshalb ist es wichtig, EngelInnen zu unterstützen, wenn sie Hilfe brauchen. Sie brauchen unbedingt Mentoren und Mäzene (nicht umsonst kann man diese in wissenschaftlichen und in Künstlerkreisen finden, es ist vom Kosmos so gewollt, dass sie Unterstützung erhalten!) Engel geben immer auf ihre Weise Hilfe zurück, indem sie lange soziologische Gespräche führen, damit jemand erkennt, warum es ihm in dieser Welt so schlecht geht, oder sie leisten Krankenarbeit oder sie beten mit jemandem gemeinsam. Und sie verbreiten viel Licht, das in ihnen insbesondere angelegt ist. Allein ihr Licht ist schon für viele Menschen heilsam und dieser Trost soll auch so sein.
  • Engel haben in einer besonderen Weise die Fähigkeit die Menschen zu lesen und ihnen die Werte der geistigen Welt zu vermitteln.
  • Sie sind leider aber auch vielen Neidern ausgesetzt, die ihnen  ihre geistige Schönheit und Anmut – ihr besonderes Licht – neiden. Dazu mehr in meinem Blog zum Thema: „Entsteht der Wunsch zu mobben – etwas weghaben zu wollen – aus spirituellem Neid?“ Leider wissen viele inkarnierte Engel heutzutage nicht mehr, dass sie Engel sind oder sie ahnen es nur (unsere Religionen und soziologischen Gegebenheiten verbieten es ihnen so etwas von sich selbst zu denken); was für sie oft eine Qual ist, weil sie dadurch viel zu wenig von sich selbst wissen und weil sie dadurch auch ihre Neider nie verstehen können. Sie sind mit so viel Liebe auf die Welt gekommen, warum wird ihnen diese ständig vergällt? Sie haben einen Seelenauftrag auf die Erde mitbekommen, warum lässt man ihnen den nicht einfach erfüllen?
  • Noch ein Punkt ist mir wichtig zu erwähnen. Engel zeichnen sich auf der Erde auch dadurch aus, dass sie bestimmte Dinge nicht richtig anfassen und sie ihnen aus der Hand fallen. Das liegt daran, dass sie gerade in verinnerlichten Momenten vergessen, dass in unserer 3-D-Welt Sachen oft fester angefasst werden oder auch getragen werden müssen als in ihrem geistigen Zuhause. In der geistigen Welt geht alles das viel leichter vonstatten. Auch wenn wir in der geistigen Welt irgendwohin wollen, müssen wir ja nicht kilometerweit laufen. Wir denken uns da einfach hin und schon sind wir da!

* Alles Schöpferische ist im höchsten Maße mit Freude verbunden. Engel drücken diese freudvolle Schöpferkraft aus, sie können nicht anders. Sie sind ja aus dieser Freude heraus geboren worden.

pentēkostē  „der fünfzigste Tag“ wird als Gleichnis von Jesus Kreuzigung bis zu seinem Aufstieg zu Pfingsten benutzt. Damit kommt noch das Wissen alter Naturreligionen – von allen anderen Interpretationen der Kirchen und Philosophien abgesehen – zum Ausdruck. Nämlich: dass eine Seele, die ihren Leib verlassen hat, um etwa 50 Tage in der Zwischenwelt braucht, bis sie ihren weiteren Aufstieg zur höheren geistigen Welt vornehmen kann (im tibetischen Totenbuch, das die Zeit in diesem Zwischenraum begleitet, werden für das Reich des Bardo 49 Tage angesetzt). Diese Zwischenwelt ist als ein sehr nötiger Schonraum zu bezeichnen, damit sich die Seele an ihren körperlichen Tod gewöhnen und ihr Leben repetieren und sich mit denjenigen anderen Seelen treffen kann, mit denen sie noch einen Abschied vollziehen möchte. Erst dann kann sie sich an ihren weiteren Aufstieg wagen.

 

 

Der Krieg der Männer gegen die Natur und ihre Wütigkeit und Uneinsichtigkeit!

Bald ist wieder Mai, die Bäume schlagen aus und schon sieht man Männer mit der Giftspritze durch ihre Gärten und Höfe und auf den dazugehörigen Gehwegen herumlaufen, um sogenanntes „Unkraut“ totzuspritzen.

Anstatt das „Unkraut“ aus der Erde zu ziehen – so wie man es früher machte -, haben sie sich zum Handlanger der Chemieindustrie gemacht und versprühen Gifte, die nicht nur die Vögel krank machen, sondern auch uns. Dieses Gift geht ja nicht einfach so verloren. Seine Abbaurate ist oft sehr lang. Es wandert nach einem Regen in unsere Kanäle in unsere Abwässer und Gewässer und dann irgendwann in uns hinein.

Empört Euch! Ruft diese Männer solange dazu auf, Mutter Erde wertzuschätzen, bis sie keine Lust mehr haben Euren Diskussionen standzuhalten. Empört Euch und erklärt ihnen den Weg, den diese Gifte nehmen. Schaut nicht weg! Erklärt ihnen auch, dass die Vögel gerne im Sand baden und den Samen aufpicken und dass ihr Garten, ihr Hof, ihnen nicht allein gehört. Sagt ihnen, dass es kaum noch Insekten gibt – eben weil so viel gespritzt wird. Erklärt ihnen, dass mit jedem getöteten Insekt auch ein Teil von uns stirbt und uns unsere Lebensfreude nimmt! Denn alles ist mit Allem verbunden!

Ich weiß, das ist nicht leicht. Denn diese Männer hören zumeist nicht zu, sind grob, und sie haben immer Recht, und sie sind gänzlich von der Natur abgetrennt. Oft spritzen sie dann aus Wut erst recht.

Aber je mehr Menschen sich an eine Diskussion mit ihnen machen, umso mehr besteht die Chance, dass sie doch einsichtig werden. Vor allen Dingen die Männer sollten ihnen das erklären, denen sie mehr zuhören als uns Frauen. Männer können ihrer Wütigkeit auch mehr standhalten als Frauen.

Wo sind eigentlich „die Grünen“, die sich mal der Umwelt verschrieben haben?

Das Positive muss benannt werden:

  • Wir lernten Mitgefühl zu haben.
  • Uns mit anderen Kulturen und ihre Andersartigkeit anzunehmen.
  • Wir lernten zu teilen.
  • Wir konnten neue Freundschaften schließen.
  • Manche lernten die arabische Sprache.
  • Manche studierten den Koran.
  • Manche nahmen sie in ihrer Familie oder in ihrem Haus auf.
  • Manche lernten arabisch zu kochen.

Das Negative muss benannt werden:

  • Viele bekamen Angst vor den Flüchtlingen, weil so viel Männer kamen.
  • Viele bekamen Angst davor, dass unsere Sozialabsicherungssysteme durch  die Flüchtlinge geschmälert werden könnten; dass sie der Invasion durch sie nicht standhalten könnten.
  • Die Kölner Sylvesternacht schürte berechtigte Ängste vor den sexistischen und ungebildeten und unverschämten Männern, die unsere Gastliebe zerstörten.
  • Viele fürchten, unsere Umwelt könnte durch die Füchtlinge belastet und regional sogar zerstört werden.
  • Viele haben Angst, dass ihre Kinder in den Schulen durch die Flüchtlinge im Lehrstoff ausgebremst und sozial kaum noch wahrgenommen werden.
  • Viele befürchten, dass die späteren Generationen der Einwanderer unsere christliche und europäische Kultur verdrängen werden und nur noch mit dem Kopftuch herumlaufen und uns mit dem Koran in der Hand belehren und unsere Gedanken auf ihre Mittelalterlichkeit lenken könnten und uns damit von unserer eigenen freigeistigen spirituellen Entwicklung abbringen, die heutzutage ganz besonders durch die Fragen und Antworten aus der Physik getragen wird. (Wir können nur in eine „Neue Zeit“ gehen, wenn wir uns vowärts bewegen. Wir müssen die alten Fragen und Antworten zur Welt nicht wegwerfen, aber wir müssen sie entrümpeln! Unsere neue Physik – insbesondere die Astro- und Quantenphysik werden es sein, die uns den Weg dahin weisen. Die PhysikerInnen dieser Sparten werden zu den neuen PriesterInnen der „Neuen Zeit“ werden und unsere Religionen stark aufzumischen und zu verändern wissen und so soll es sein!)

Ich kann die genannten Ängste vor der Füchtlingseinwanderung nicht nehmen.

Sie sind real. Aber die Welt ist dermaßen aus den Fugen geraten, dass wir nicht mehr umhin kommen, die Augen nicht davor zu verschließen, dass Millionen Menschen aus den verschiedensten Gründen auf der Flucht sind. Wir müssen unbedingt darüber nachdenken, warum wir so reich sind und sie so arm. Wir brauchen eine neue weltweite Politik, um das zu ändern. Wir müssen die Männer mit Kriegsgswillen umpolen und Waffenlieferungen müssten zu einem absoluten no go für alle Staaten werden. Solange das nicht geschieht, wird es keine Heilung für unsere Erde geben. Wir brauchen „Mütter und Väter für die Welt“, keine wütigen Knaben – unreife Seelen – denen wir gegen Geld Kriegsspielzeug liefern, mit dem sie verheerende Zerstörungen auslösen können. Wir brauchen keine Mehreinnahmen durch daran verdiente Steuern! Wir brauchen keine Doppelzüngigkeit!

Ich plädiere für eine Volksbefragung zu diesem Thema!

Bitte sehen Sie sich zum Thema auch den Artikel: „Religio – Die Heilung von Religionsfanatismus“ an

 

 „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken,
dass man Geld nicht essen kann.“

Dieser Ausspruch des großen Indianerhäuptlings von Seattle, der als eine große Vorhersehung angesehen werden sollte, läuft seiner Erfüllung bereits mit Riesenschritten zu.

Unsere Natur wird unwiederbringlich zerstört; viele große Tiere, aber auch Kleinstlebewesen wurden bereits dermaßen dezimiert, dass sich ihr Genpool nie mehr erholen kann oder sie wurden ganz und gar ausgerottet. Der Mensch hat sich die Erde auf seine Bedürfnisse zugeschnitten und dabei die ihn umgebende Natur außer Acht gelassen. Fast jedes Quadrat der Erde ist zu einem Planquadrat für das Katasteramt und den narzisstischen Menschen geworden, der noch nicht einmal fähig ist seine eigene Anzahl zu verringern und sich immer mehr nimmt.

Bitte sehen Sie sich für dieses Thema den Film „Den Bäumen gewidmet“ unter der Adresse:

Die Menschheit benötigt neue Blickwinkel

https://weltverbessernblog.wordpress.com

mit dem Arbeitstitel: „Die Menschheit benötigt neue Blickwinkel“ an.

Ich werde in der nächsten Zeit Videos und Bilder auf diese Website stellen, die den Untergang der Natur in meiner kleinen Heimatstadt Bad Bevensen dokumentieren.

Ich wohne seit vierzehn Jahren in dieser Stadt und konnte dem Verfall und dem Untergang der Tier- und Pflanzenwelt genau zusehen. Ich war in diese Stadt gezogen, weil in ihr noch Leben und Freude und Natur war. Mit dem Untergang der Natur aber sind auch die Freude und der Glanz des Ortes verschwunden. Tief im Herzen spüre ich seitdem, was es für die Natur bedeutet, sich nicht mehr von den Menschen erholen zu können, was es aber auch bedeutet, mit seiner Liebe für jedes Tier und jeden Baum allein dazustehen, wenn wieder die Sägen kreischen und uralten Bäumen das Leben und Vögeln ihre Heimstatt und ihre Lebensfreude genommen wird.

Mein Ort ist nur ein Mikrokosmos im Makrokosmos der Natur der Erde.

Doch bietet er sich als ein wundervolles Beispiel für die

Zerstörung aller unserer Lebensräume  an.

Ich werde die Dinge beim Namen nennen und mit Bildern (Fotos und Videos) die Zerstörungen aufzeigen, die sich von mir dokumentieren lassen. Ich werde das in der Hoffnung machen, auf diese Weise diejenigen Menschen anzusprechen, die wie ich eine große Liebe für unsere Natur der Erde mitbringen. Ich möchte sie damit anregen, genauso wie ich als Fürsprecher für die Natur in ihrer Umgebung zu agieren und Dinge anders zu machen als bisher und sich mutiger denjenigen entgegenzustellen, die die Natur unwiederbringlich zerstören.

Für diesen Schulungsblog für die „Mütter und Väter der Welt – Ideenschmiede für die Neue Zeit“ werde ich in der Folge erarbeiten, was man alles besser machen kann, damit es doch noch zu einer Umkehr kommt und der Mensch nicht schon bald den letzten Baum fällt und nur noch Geld in seinen Taschen hat, das man nicht essen kann.

Ich war einmal ein ganz kleiner Baum…

Als ich ganz jung war,
da waren die Menschen noch sehr freundlich.
Ich stand in einem großen Garten
mit vielen anderen Bäumen,
und ich durfte wachsen und wachsen …

Die anderen Bäume waren alle schon viel größer als ich
und ein Baum davon war meine Mutter,
eine sehr alte Eiche.

Sie erzählte immer all‘ zu gerne davon,
dass sie schon über dreihundert Jahre alt sei
und dass sie noch Bäume gesehen hatte,
die noch viel älter, ja sogar
über tausend Jahre alt, gewesen waren.

Ich hatte auch einen Freund,
einen Apfelbaum, der war nur ein wenig größer als ich.
Er stand in meiner Nähe und
wir erzählten uns immer gern viele Geschichten.
Wir lachten viel und freuten uns auf jeden Tag,
denn wir liebten uns und das Leben.

In dem Garten, in dem ich stand,
gab es auch ein kleines Häuschen,
in dem wohnte ein Ehepaar mit drei Kindern.

Auch sie liebten sich alle sehr und das Leben.
Und sie mochten auch uns.
Sie hätten uns nie gefällt
oder von uns Zweige abgerissen –
sie wussten noch,
dass auch wir wie sie jeden Schmerz fühlten.

Darum holten sie im Winter,
wenn sie es warm haben wollten,
nur das Holz aus dem Wald,
das auf dem Boden lag.
Sie hätten dafür nie einen Baum getötet.
Es ging uns wirklich gut mit ihnen.
Das Leben wurde aber für das Ehepaar mit den Jahren härter.
Ihre Kinder waren groß geworden
und aus dem Haus gegangen.
Sie konnten das Haus nicht mehr bezahlen.
Und weil sie alt und krank geworden waren
und auch ihre Kinder nicht genug Geld verdienten,
um für sie zu sorgen,
entschieden sie, es zu verkaufen.

Eines Tages kam ein großes Auto vorgefahren
und es stieg ein Mann mit finsterer Miene
und einem Aktenkoffer unter dem Arm aus,
der sich sehr wichtig nahm.

Er wollte das Haus für die alten Leute verkaufen
und selbst daran viel Geld verdienen,
damit er sich ein noch größeres Auto leisten konnte.

Er fand auch schnell ein junges Pärchen,
das das Haus sofort haben wollte.
Sie legten gleich das ganze Geld dafür auf den Tisch –
und sie zogen schon schnell ein.

Sie hatten kein Mitleid mit den alten Menschen,
die nun sofort ihre Sachen packen
und in ein Altersheim gehen mussten.

Als das junge Pärchen eingezogen war,
war es auch schon schnell vorbei mit unserer Ruhe.
Meine Mutter, die Eiche, die viel vom Leben verstand
und auch die Menschensprache gut verstehen konnte,
mochte es uns zuerst gar nicht sagen,
aber weil wir ihr Ächzen, Stöhnen und Klagen
ja nicht überhören konnten,
bestanden wir natürlich darauf,
dass wir ihre Sorgen teilen durften.

So sagte sie uns – nach längerem Zögern –,
dass die Menschen beschlossen hätten, uns zu fällen
und dass dafür schon die Sägen bereit gestellt worden seien.

Ich verstand natürlich gar nicht, was damit gemeint war.
Ich war noch so klein und so glücklich.
Was sollte das denn nun bedeuten – tot zu sein?

Da sich natürlich alles Lebendige
im Garten miteinander verständigen konnte,
wussten es auch schon schnell nicht nur wir Bäume,
sondern auch die Vögel, die Bienen, die Käfer und die Blumen
und auch die Feen und die Elfen,
die sich bei uns immer gut gefühlt hatten.

Und es begann bei uns ein Weinen und ein Klagen,
denn wir wussten,
die Menschen machten doch mit uns
was sie wollten.

Es war an einem Montag im Mai,
frühmorgens um Sieben,
da kamen ein paar Männer,
und sie packten ihre Geräte aus.
Die Sägen kreischten
und die schöne Wiese mit den Wildblumen,
die wir immer so geliebt hatten,
wurde eiligst mit einem großen Bagger umgegraben.

Alles floh was fliehen konnte,
aber alles, was keine Beine oder Flügel hatte,
war verurteilt auf seinen Tod zu warten.

Die Menschen merkten gar nicht,
wie es uns ging,
sie lachten beim Sägen,
und wenn sie einmal eine Pause machten,
dann aßen sie von unserem Tod völlig unberührt ihre Butterstullen
oder sie rauchten ihre Zigaretten.

Zum Schluss blieb nur noch ich.
Die Menschen sagten, dass ich bleiben müsste,
weil ich in der Mitte des Gartens so dekorativ aussähe
und dass man nun einen englischen Rasen säen wollte,
damit endlich Ordnung in dem Garten herrschte.

Ich schrie, weinte und flehte
auch mich zu töten,
damit die Qual endlich ein Ende nimmt,
doch sie hörten mich nicht.
Ich beklagte den Tod von allen,
meiner Mutter, meinen Geschwistern,
den Wildblumen und den Tod meines liebsten Freundes,
den Apfelbaum,
den man mit nur zwei Händen
aus der Erde gerissen hatte.

Ich weiß nicht, wie ich meine ersten Monate
in meinem großen Schmerz verbrachte –
ich hatte ja nun niemanden mehr,
mit dem ich reden und den ich lieben konnte
und der mich liebte.

Später kam ab und zu eine Biene vorbei,
die sich es jetzt mit ihren Geschwistern
woanders eingerichtet hatte,
und sie sagte, dass sie nicht so sicher sei,
dass sie dort lange bleiben könnten,
wo sie jetzt wohnten,
weil die Menschen auch dort alles bald abholzen würden,
um Straßen und Fabriken zu bauen.
Und manchmal kam in der Nacht
auch eine Nachtfee zu mir,
um mich zu trösten.
Und das half mir doch wieder ein wenig
das Leben zu lieben und zu wachsen.

Das ist nun zwanzig Jahre her,
seitdem bin ich groß geworden.
Viel hat sich um mich herum verändert.
Eine Straße wurde direkt an unserem Zaun gebaut,
und eine Fabrik war in der Nähe entstanden,
und eine Tankstelle gab es nun auch,
gleich gegenüber.
Alles ist laut und unruhig geworden.
Und in der Nacht beleuchten uns die Laternen,
so dass ich kaum mal einen Stern erkennen
und seinen Namen erraten kann,
was früher eines meiner liebsten Gedankenspiele war.

Drei Mal hat seitdem das Haus seine Besitzer gewechselt.
Die letzten waren sogar wieder sehr nett gewesen.
Und weil sie die Natur so liebten,
hatten sie auch wieder eine bunte Wiese hergerichtet
und sie hatten auch wunderschöne Rosenstöcke gepflanzt.

Aber auch sie konnten das Haus nicht für lange halten,
auch sie verdienten nicht genug.

Das Haus ist jetzt wieder leer.
Die beiden alten Leute von einst kommen manchmal hier her
und dann stehen sie am Zaun,
und sie betrauern mich, der ich so allein hier stehe,
und sie schicken mir tröstende Worte.

Und ab und an
kommt auch der Mann mit seinem großen Auto wieder,
um das Haus erneut zu verkaufen,
das nun aber ziemlich verfallen ist,
weil schon lange keiner mehr drin gewohnt hat.
Er preist es deswegen nun „als sehr billig“ und „modernisierbar“ an.

Doch die meisten Leute sagen,
dass sie so eine leerstehende Baracke nicht kaufen wollen
und dass ihnen auch der Verkehr und die Fabrik zu laut seien.
Und das ist nun meine Chance.

Nun werfe ich jeden Herbst ganz viele Eicheln
auf den wieder bunt gewordenen Wiesenteppich
mit den wilden Blumen,
um möglichst viele Kinder zu bekommen,
damit ich nicht mehr alleine bin
und ihnen eines Tages davon erzählen kann,
dass ihre Großmutter noch über dreihundert Jahre alt geworden war.
Und dass es damals viel weniger Menschen auf der Welt
und große Wälder mit majestätisch großen Bäumen
und auch noch Menschen gegeben hat,
die wussten, dass wir Lebewesen sind,
und die uns liebten und
die uns auch sprechen hören konnten.

Nun haben die Rosenstöcke mit mir
beschlossen schnell zu wachsen,
damit das Grundstück, auf dem wir stehen,
schon sehr bald für niemanden
mehr einsehbar und unverkäuflich ist,
damit wir Wachsen und Ruhen können –
und dass wir erst dann wieder
auf die Menschen aufmerksam werden müssen,
wenn sie uns wieder lieb haben und verehren.

Wir haben gehört,
dass es schon bald wieder einige davon geben soll.

copyright ©die Autorin und Verlegerin des Blogs

Das Wort Religion stammt vom Wort Religio (Rückbindung) ab – und doch haben beide nicht mehr viel miteinander zutun.

Religo – eine Rückbindung zur geistigen Welt – beherrschten die Menschen noch zu früher Zeit. Insbesondere die Frauen, die Heilerinnen und Priesterinnen gewesen waren, hatten damals noch die Fähigkeit, sich in der Rückbindung zu üben. Die Kirchen hatten diese Frauen – aber auch die Männer, die als Heiler und Priester mit ihnen lebten und sich genauso gut in der Religio auskannten – durch die Zeiten der Inquisition hindurch ausgemerzt. Danach taten die Menschen in den Zeiten des Humanismus sowie in den Zeiten der Aufklärung ihr Übriges, um die Rückbindung zur geistigen Welt zu verhindern, die man nur durch bestimmte geistige Techniken erreichen kann.  Nach den Zeiten der Aufklärung trat unsere Industrialisierung und damit vermehrt aufkommende kapitalistische Einstellung zur Welt noch einmal die Rückbindungsmöglichkeit zur geistigen Welt mit Füßen und versuchte sie ganz in Vergessenheit zu bringen und diejenigen handvoll Menschen, die diese Fähigkeit noch hatten, bloßzustellen und mit einer dreidimensionalen Sichtweise über die Welt zuzudeckeln. Heutzutage wissen die meisten Menschen darum nicht mehr, dass es überhaupt so etwas wie eine Religio gibt und dass man durch bestimmte erlernbare Techniken zu den verschiedensten Dimensionen des Himmels kommen und die in ihnen lebenden LehrerInnen zu vielen Themen des Lebens befragen kann.

Unsere Religionen können nur geheilt werden, wenn alle Menschen es lernen würden, sich zum Himmel  zurückzubinden und wenn sie dadurch verstehen würden, wie der Himmel wirklich aufgebaut ist.

Dann käme es nicht mehr dazu, dass einige Menschen sagen, dass sie von diesen oder jenen Wesen im Himmel aufgesucht wurden und „dass das irgendwie komisch war“. Dann würden auch Kinder nicht schon früh in die Religionen ihrer Eltern gedrängt, und ihnen ein Glauben aufoktroyiert werden, den sie nie mehr ablegen können.

Nicht alles an den Religionen – von dem, was von ihnen übriggeblieben ist – ist schlecht. Aber gerade durch eine Religio könnten auch endlich die religionsfanatischen Menschen demütig gegenüber dem Himmel werden und sich nicht als Gotteskämpfer missbrauchen lassen.

Mehr zu diesem Thema in meinem neuen Buch „Die Himmelssurferin“ das im März 2016 erscheint. Mehr dazu unter meiner Verlagsseite: http://www.verlag-lila-das-goettliche-spiel.de

 Gralsburg

 

 

Der Begriff Pneu griechisch pneuma „Luft, Atem und auch Wind“ wird heutzutage vielfältig benutzt.

Z.B. für Luftreifen oder einen Pneumothorax.

Pneu bedeutet ursprünglich aber: „Luft, Atmung und Bewegung= Wind“ und nimmt damit eine besondere Bedeutung im Falle unserer Luftverschmutzungen ein.

Alles was wir in die Luft schleudern, kommt auf uns zurück.

In England war das zu Beginn des industriellen Zeitalters sehr lange der Fall, dass aller Ruß in die Luft geschleudert wurde, weil es noch keine Abgasfilter gab. Da mussten auch diejenigen Menschen darunter leiden, die nichts dafür konnten, dass die Luft ihre Atmung schädigte und dass damit nicht nur ihr körperliches, sondern auch ihr seelisches Wohlbefinden beeinträchtigt war. Aber selbst heute – unter der Entwicklung verschiedenster Abgastechniken – sind einige Völker, wie die Chinesen, von Abgasproblemen so stark betroffen, dass sie nicht mehr richtig atmen können und ihre Lungen geschädigt und ihr Wohlbefinden stark angegriffen ist.

Unsere Luft brauchen wir aber nicht nur für unsere Lungen und unseren Körper allgemein.

Sie hat auch einen seelischen Einfluss auf uns. In der Antike wusste man noch: Atmen wir sauberere Luft, bekommt auch unsere Seele wieder einen anderen Stellenwert – wir werden fröhlicher und damit „pneumonal gewichtiger“. Das heißt, um zu gesunden, ist für uns die Lichtdusche der gesunden Luft besonders wichtig, denn, auch unsere Luft ist ein gewichtiger Gral, den wir kaum noch irgendwo haben; außer auf den Bergen oder weit entfernt vom Ufer auf der See. Aber auch dort nur noch begrenzt.

Pneu bedeutet aber auch: Atmung und Bewegung und darum sind wir alle, seitdem wir unsere Luft immer mehr verunreinigt haben, auch in unserer Bewegung eingeschränkt. Wenn Kinder hüpfen und dabei froh sind – dann funktioniert ihr Frohsein über das Pneu. Wir sehen Kinder aber kaum noch hüpfen. Es ist das Fehlen einer guten Atemluft, warum wir alle nicht mehr fröhlich sein und kaum noch hüpfen können. Nur wenn wir am Meer sind oder in einer relativ reinen Gegend auf dem Land, dann bewegen wir uns mehr und können auch wieder fröhlicher sein.

Wer Vögel beobachtet, kann sehen, inwieweit auch Vögel durch das Fehlen einer guten Atemluft in ihrem Flug eingeschränkt sind. In der Stadt fliegen sie kaum noch, und sie haben auch Schwierigkeiten damit die Aufwinde zu benutzen, um sich mit ihren Brüder und Schwestern gemeinsam von den Lüften hochtragen zu lassen. Die Luft ist für die Aufwinde an Abgaspartikeln zu schwer geworden und auch die Häuser und die Unruhe des Verkehrs stören sie dabei. Aber selbst, wenn sie es schaffen die Aufwinde gut zu nutzen, dann ist aber noch immer ihre Atmung eingeschränkt, wie unsere, wenn wir uns in der Stadt befinden und deswegen kann in ihnen auch nicht derselbe Spaß aufkommen, den die Vögel noch in ländlichen Gegenden mit dem Fliegen haben. Wenn man Vögel in der Stadt bei ihren abendlichen Flügen beobachtet, dann hört man, wie sie schwer atmen und auch ihre Stimmen zeigen auf, dass ihnen alles schwer fällt; im Gegensatz zu den Vögeln auf dem Land, die mit der Luft freudig spielen können und deren Stimmen noch lachen.

Aber selbst in den entlegensten Winkeln der Erde haben wir nicht mehr dieselbe Luft, wie zu alter Zeit, die uns in Bewegung hält. Und damit kann sie sich auch nicht mehr in derselben Weise reinigen wie damals.

Es sind die alten Bäume, die die Fähigkeit haben unsere Luft zu reinigen. Die jungen Bäume müssen das von ihnen noch lernen. Aber was passiert? Sie werden herzlos und gehirnlos getötet. Insbesondere von denjenigen Menschen, die sie besitzen. Die glauben, weil sie die Besitzer eines Land- oder Gartenstücks sind, sich alles herausnehmen zu können und sie töten zu müssen (und leider auch zu dürfen!), weil sie ihnen im Weg stehen oder nicht kompatibel sind mit ihrem Bild von einer „sauberen Natur“. Die stolz darauf sind, dass sie die Techniken des „Fällens“ beherrschen (leider machen heutzutage auch die Frauen da gerne mit), aber nie gelernt haben, die Bäume und die Natur insgesamt als „heilig“ zu betrachten. Um das zu lehren, dafür habe ich meine „Ideenschmiede für die Neue Zeit“ gegründet, die ich über dieses Internetportal verbreite und für die ich ab dem nächsten Jahr wieder Seminare veranstalten werde  – zur Zeit arbeite ich noch an meinem Buch „Die Himmelssurferin“, siehe auch meine Verlagsseite http://www.verlag-lila-das-goettliche-spiel.de

Die „Mütter und Väter der Welt – Heilungs- und Ideenschmiede für die Neue Zeit“ soll eine neue Art von Bewusstseinsuniversität werden. Eine Universität (von Universum kommend!), in der nicht nur die Alten Weisen Seelen hier auf der Erde die Lehrer für die Welt sind, weil sie in ihren Inkarnationen vielschichtige Erfahrungen auf ihr gemacht haben. Das wirklich neue an dieser Bewusstseinsuni ist, dass unsere Professoren und Professorinnen des Himmels uns begleiten und wir ihnen nachfolgen. Dazu bedarf es schamanischer Kenntnisse, um mit ihnen in Verbindung zu gehen.

Ohne meine Channelmethoden und mein mir vom Himmel durchgegebenes Wissen, könnte ich heute nicht als diejenige wirken, die ich werden durfte. Ohne schamanisches Wissen und ohne unsere geistigen Lehrer, die im Himmel seit Jahrtausenden für uns bereitstehen, werden wir es zu keiner Heilung der Erde bringen.

Der Mensch war zu früherer Zeit noch fähig gewesen, sich mit dem Himmel zu verbinden. Er kannte noch die Dimensionen und Hierarchien, denen die einzelnen Lehrer untergeordnet sind, er wusste noch, dass es viele Gotte –  Designer des Himmels – gibt. Er nannte sie Götter und dieser Begriff bekam im Laufe der Menschheitsgeschichte einen schalen Beigeschmack. Wir verwechselten ihn mit Götzen anbeten, weil uns das heute noch bestehende monotheistische Weltbild nahezu eingebleut worden war. Doch der Mensch hat sich intellektuell weiterentwickelt und soll jetzt die Himmelshierarchien zu unterscheiden lernen und mit ihnen zusammenarbeiten.

Heute, in einer Zeit, in der sich viele Physiker – auch wenn diese das nicht gerne zugeben mögen – wieder mehr den alten Neturreligionen zuwenden und sich auch gerne mit altem mystischen Wissen beschäftigen, um die Welt auf beide Arten – mystisch und physikalisch – erklären zu können, ist die Zeit gekommen, altes schamanisches Wissen und neuestes Wissen aus der Physik  zu vereinen und die Menschen zu lehren, dass sie nur erfolgreich in ihrer Entwicklung weitergehen können, wenn sie nicht mehr alles allein machen wollen, sondern sich den himmlischen Lehrern mit ihrer Bewusstseinsuniversität unterstellen wollen, die einen größeren Einblick in die Abläufe der Welt haben als wir.
Dazu ist es wichtig sich in der Religio, in der Rückbindung zu ihnen zu üben (wie das geht, das lehre ich in meinen Seminaren!) Den Rest des Beitrags lesen »

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Ingeborg Christel Spiess

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