Mütter und Väter der Welt

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Liebe BlogleserInnen.

Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen. Denn unsere Kinder sind unsere Zukunft. Sie bestimmen, wie mit Mutter Erde zukünftig umgegangen wird; sie bestimmen darüber, wie glücklich die Welt wird und wie mit der Natur umgegangen wird. Sie sind maßgeblich am Überleben unserer Welt beteiligt.

Dafür ist die „Mütter und Väter der Welt-Ideenschmiede für die Neue Zeit“ja gedacht. Dass wir uns über sie möglichst alle Punkte unseres Lebens ansehen und diese zu bearbeiten lernen, und dass wir möglichst nicht nur auf dreidimensionaler, sondern auf multidimensionaler Ebene das bei uns falsch Gelaufene erkennen.

Es hatte in der Zeitgeschichte der Menschheit bereits zwei große Kinderklau’s gegeben. Das erste Mal war es zu den Endzeiten des Matriarchats gewesen, dass uns die Kinder weggenommen wurden. Da die Männer damals auf die Schwangerschaften der Frauen und ihr Mutter- und Priestersein eifersüchtig gewesen waren und noch nicht gewusst hatten, dass sie – und nicht die Götter – zu fünfzig Prozent an ihrer Mutterwerdung beteiligt gewesen waren und dass sie damit auch die genetischen Väter ihrer Kinder waren, wurden sie immer mehr auf ihre Stellung eiferüchtig. Tatsache war: Die Männer wurden von den Frauen maßgeblich zum Essen heranschaffen benutzt und hatten amsonsten nicht so viel zu sagen. Ihre Männerscharmützel konnten sie zwar austragen, aber nur irgendwo in einer Nische, sodass diese die Frauen nicht groß mitbekamen. Die Männer wehrten sich mit der Zeit. Sie begannen die Frauen zu schwächen, indem sie ihnen zuerst die Kinder wegnahmen; am Anfang noch vornehmlich die Jungen, denn die konnten sie nach Ihrem Bild von einem Mann erziehen. Sie erzogen sie zu Kriegern und zu noch späteren Zeiten zu Titanen. Später schwächten sie die Frauen noch mehr, indem sie ihnen auch ihre Priesterinnen und Richterinnenfunktionen streitig machten und sie allgemein immer weniger schätzten. Damit kam es zum Ende des Matriarchats.

Doch so nach und nach konnten sich die Frauen davon davon erholen, denn es hatte auch immer wieder Männer gegeben, die alten und weisen Seelen insbesondere, die die Frauen in ihrem ursprünglichen Muttersein – im matriarchalen Sinne! – unterstützt hatten.

Die Frauen erreichten eine neue Stärke, indem sie Heilerinnen und Visionärinnen wurden und ein enormes Wissen in der Kräuterheilkunde erreichten. Sie erreichten damit wieder Glanz und Würde, und es gab viele Menschen, die ihnen ihr Leben verdankten. Viele dieser Heilerinnen hatten ihr Wissen noch aus den Zeiten des Matriarchats mitgenommen und es nicht vergessen. Aber die nächste Schwächung stand für sie schon wieder vor der Tür. Sie fand zu den Zeiten des Mittelalters statt. Vornehmlich die Kirche mit ihren Priestern – also wieder die Männer – sah sich in dieser Zeit durch die Frauen in Gefahr, die eine Naturreligio (eine Naturrückbindung und eine Rückbindung zum Himmel) auszuführen, fähig waren. Sie rotteten diese Frauen dieses Mal durch Lügen, Hetze, Folterung und Verbrennung aus. Dadurch, dass den schönen und weisen Frauen zu dieser Zeit das Leben genommen wurde, wurden auch ihre Kinder zu Waisen gemacht. Auf diese Weise entstand der Kinderklau als eine Folge der Tötungen. Diese Kinder mussten nun oft ihr Leben frühzeitig beendet sehen, weil sie nirgends mehr Fuß fassen konnten. Sie wurden verjagt und kaum einer kümmerte sich noch um sie. Viele feige Männer verstießen nach der Ächtung und Tötung ihrer ehemaligen Frauen auch noch ihre Kinder, weil sie sich dafür schämten, sie einmal mit einer sogenannten „Hexe“ gezeugt und großgezogen zu haben. Sie vergaßen ihre Verantwortung für ihre eigenen Kinder nur all zu gerne. Sie begannen lieber neue Ehen einzugehen und damit neue Familien zu gründen. Die vorherige Frau war ja nach den Regeln der Kirche schlecht gewesen, so mussten die Kinder auch schlecht sein und man musste sich kein großes schlechtes Gewissen mehr darüber machen, wenn man die Kinder einer schlechten – vom Teufel besessenen Frau – nun auch für die Bestien Satans hielt, selbst wenn es die eigenen Kinder gewesen waren. Das war schließlich auch die Aussage der Kirchenmänner zu dieser Zeit gewesen, denen man nur all‘ zu gerne glaubte, weil man damit auch nachträglich noch einmal eine Rechtfertigung für die Tötungen ihrer Mütter bekam. Man konnte ja nun seelisch reinere Kinder, mit angepassteren – reineren und nicht so intelligenten und nicht so aufmüpfigen – Frauen, neu in die Welt setzen.

Der dritte große Kinderklau begann mit der Industrialisierung und hält bis heute an. Und von diesem – unserem letzten großen Kinderklau – möchte ich hier, in diesem Beitrag , in einem besonderem Maße sprechen:

Es ist ja nicht so, dass es heutzutage allen Kindern schlecht geht. Diejenigen Kinder, die in einem reichen Haushalt aufwachsen, haben es besser denn je, es sei denn, ihre Mütter und Väter sind fanatisch daran interessiert, diese Kinder zu Supermännern und Superfrauen heranziehen zu wollen, die später viele Sprachen sprechen und sich in der Wirtschaft gut durchbeißen können und die ihre Kinder deswegen permanent zusätzlich zum Schulstress zur Nachhilfe und zu anderen Lernprogrammen schicken. Diese Eltern sind schon so fanatisch damit, dass sie noch nicht einmal mehr sehen, dass ihre Kinder nicht mehr können und bereits unter einem Burn-out leiden.
Von diesen Kindern will ich nicht sprechen, obwohl ich weiß, dass es auch ihnen nicht gut geht. Sie haben aber wenigstens die Möglichkeit in ihrem späteren Leben zu entscheiden, wo die Reise mit ihnen hingeht. Sie haben oft das Geld dazu, auch einmal ein Sabbatical Year einzulegen – irgendwo surfen zu gehen oder als Assistent in Naturreservaten mitzulaufen und auch anderes zu tun.

Ich spreche hier von den Kindern, deren Eltern es finanziell schlecht geht und die ihrer Ausbeutung durch unsere Wirtschaftszwänge niemals mehr entkommen können. Und da es auch unserer Mittelschicht immer weniger gut geht, gehören auch die Kinder diese Schicht bereits in einem gewissen Maße dazu.

Als bei die KITAS und der KITAzwang und der Zwang der Mütter mitarbeiten zu müssen statuiert wurden, weil ihre Männer durch ihre Arbeit eine Familie nicht mehr allein ernähren konnten, wurde ihnen eingetrichtert, dass das nur getan wird, damit ihre Kinder bessere Bildungschancen haben. Die Wahrheit aber ist, dass es die KITAS gibt, damit

alle Frauen mitarbeiten sollen.

Was bedeutet das für die Kinder? Ein Kind sollte zu Hause bleiben können, bis es zwölf Jahre alt ist. Dann ist es klug genug und auch schon mehr abgenabelt, um in der Welt gut zurechtzukommen, und es geht dann auch mit Freuden anderen Interessen nach und kann mehr aus sich selbst heraus lernen. Dann ist auch sein Nervensystem erst dafür ausgerichtet. Heute wird unseren Kindern schon im Kleinkindesalter und in den ersten Schuljahren viel zu viel abverlangt. Sie müssen Dinge lernen, für die ihr Nervensystem, und vor allen Dingen auch ihr seelisches System, noch nicht ausgereift sind. Auf diese Weise übernehmen sie heute schon viel zu schnell die Werte – die falschen Werte! – der Erwachsenenwelt, und sie sind dann zwangsläufig in ihren späteren Jahren nicht mehr kritikfähig und zu Mitläufern geworden. So aber verändert sich unsere Gesellschaft nie zum Besseren.

Jugendliche müssen unbedingt aufmüpfig sein; sie sind mit ihrer Kritik an der Welt die Bewahrer unserer Evolution!

Diese aufmüpfigen Jugendlichen gab es zuletzt während meiner Generation: der  68er-Generation. Das Schöne an uns Jugendlichen war, dass wir unser Anderssein auch noch in unsere Erwachsenenzeit mitgenommen haben. Selbst dann, wenn wir uns anpassen mussten, weil wir Familien gegründet hatten, behielten wir in der Ecke unseres Herzens immer unsere Andersartigkeit. Wir zeigten sie im Umweltschutz und in der Nichtanpassung an unsere sozialen und politischen Gegebenheiten und in der Nichtanpassung durch unsere Wortwahl und unsere Kleidung und in Glaubensdingen. Gerade unsere sogenannte „Esoterik“ wurde durch uns zu einer neuen und wichtigen „Mode“ gemacht.
Aber heute sind die meisten der 68er-Generation leider schon fast ausgestorben.

Die neuen „freien“ Generationen aber müssten uns nun bereits gefolgt sein. Sie können das aber nicht, wenn sie durch unsere KITA- und Schul- und familiären Denkzwänge schon zu frühzeitig auf „Gehorsamkeit“ und „Angepasstsein“getrimmt werden. Nach dem Krieg waren viele von uns Schlüsselkinder, und wir konnten viel für uns allein sein – in der Natur und auf der Straße. Und wir konnten uns den anderen Kindern anschließen. Und das war nicht schlecht, denn so konnten wir uns dem Druck, genauso denken zu müssen wie unsere Vorväter, entziehen und uns unsere eigenen Gedanken zur Welt machen. Auf diese Weise konnten wir zu einer ganz eigenen Generation heranwachsen, die entschied, was mit ihren Eltern und Großeltern  gut gewesen war und was nicht. Wir konnten uns genau ansehen, auf welchen Feldern unsere Eltern Fehler begangen hatten, denn schließlich war es nur wenige Jahre nach dem II. Weltkrieg gewesen. Wir konnten für uns entscheiden: Das und das will ich einmal anders machen, das mache ich nicht mit.

Nur so ist die Evoltuion bei uns gewährleistet; nicht durch Zwänge in der Schule und im Beruf und durch das genauso denken müssen wie unsere Eltern und andere Ahnen und der Durchschnitt der Gesellschaft. Nach unserem letzten großen Krieg war dieses Anderssein und Andersdenkenwollen natürlich besonders stark ausgeprägt. So stark ausgeprägt muss es heute nicht mehr sein, weil viele Eltern seitdem liberaler geworden sind. Aber selbst liberale Eltern entkommen den Zwängen des Arbeiten- und Geldverdienenmüssens nicht mehr. Auch sie müssen – es sei denn der Mann hat ein hohes Einkommen – ihre Kinder viel zu frühzeitig zwangsmäßig in die KITA’s abgeben, wenn sie überleben wollen. Dementsprechend viele genervte junge Mütter und Väter sieht man heute, die zur und von der Arbeit hetzen und man sieht auch kaum einmal ein Lächeln auf ihrem Gesicht. Und dementsprechend viele Kinder sieht man heutzutage, die auch nicht einmal mehr zurücklächeln können, wenn man sie anlächelt, weil sie zusammen mit ihren Eltern einem steigen Zeitdruck  ausgesetzt sind. Doch es gäbe eine Lösung, und zwar dann, wenn die Menschen endlich aufstehen und sich wehren und nicht mehr alles mit sich machen lassen würden.

Dazu empfehle ich unbedingt die kleine Streitschrift

des verstorbenen französischen Schriftstellers und Philosophen Stéphane Hessel

Empört Euch

Ullstein Streitschrift

(Stéphane Hessel war auch ehemaliger Vertreter Frankreichs bei den Vereinten Nationen in New York. Er ruft in seiner von mir genannten Schrift zu einem frieedlichen Widerstand gegen die Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft auf. Er benennt insbesondere: die Finanzdiktatur, die Unterdrückung von Minderheiten und die Umweltzerstörung.)


 

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Nicht alles ist bei uns schlecht. Aber Gottes Evolution kann nur angeheizt und vollzogen werden, wenn die jungen Leute noch freier in ihrem Fühlen und Denken sind als die älteren. Sie sind es ja, die die neuen Evolutionsanordnungen unseres Superdesigners auszuführen haben. Die älteren Menschen sollten ihnen gute moralische Anweisungen zur Verbesserung der Welt mitgeben. Unsere Kinder sind nicht dazu da, für unsere politischen und wirtschaftlichen Zwänge ausgenutzt zu werden! Ja, ausgebeutet zu werden, bis zur Unkenntlichmachung ihrer Seele – die einst so wertvoll war und mit großer Lust auf die Welt gekommen war, um für Gott zu sein und zu wachsen. Und nicht für unsere politischen und wirtschaftliche Systeme allzeit bereitstehen zu müssen, die ganz und gar krank sind und dadurch nur noch zu einer bald in sich zusammenfallenden Hybris heranwachsen können. Ein Kind, das in der KITA ständig sein Augenmerk auf die Wünsche der Erzieher und anderen Kinder ausgerichtet bekommt, lernt schon schnell sich der geistigen Welt zu entfremden – der es ja gerade erst entstiegen ist. Es verlernt seiner Hellsichtig- und Hellfühlig- und Hellhörigkeit zu misstrauen und sie schließlich ganz zu negieren und wird dadurch zu einem eingeschränkten Erwachsenen. Es lernt nie, alle Dinge des Lebens zu hinterfragen: es sei denn, im täglichen Leben gibt es noch Vorreiter, die es zum Denken anregen. Ansonsten kann es sich kaum den gängigen Meinungen entziehen, wenn es ständig von Massen umgeben ist, die aufoktroyierend wirken.

Viele gute Gedanken zur Welt hat ein Kind noch aus sich selbst heraus, denn es hat sie ja einst aus der geistigen Welt mitgebracht. Äußert es diese Gedanken, dann wird es schnell kaltgestellt. Natürlich ist ein Kind verbal noch nicht stark genug, um gute Argumente in der Hand zu haben und so lernt es sich den gängigen Meinungen ganz und gar zu unterstellen. Es bedarf schon einer sehr Alten Weisen Seele, um trotzdem zu einem wichtigen Systemrebellen heranzuwachsen. Heute müssen sich die Kinder ganz anders durchzubeißen lernen, als früher die Kinder, die noch auf der Straße spielten. Sie konnten den aggressiveren Kindern noch aus dem Weg gehen und sich neue Freunde suchen. Sie konnten noch ihren eigenen Gedanken nachhängen konnten, wenn sie das wollten. KITA’s und Schulen werden – aus ihrer Masse und ihrer Führungsschwäche heraus – darum schnell zu Brutstätten der später mobbenden Erwachsenen. Denkt jemand anders als sie, dann ist dieser Mensch schlecht und er muss weg! Natürlich ist es so, dass KITA’s nicht generell schlecht sind. Aber solange sie Verwahranstalten für die von der Wirtschaft doppelt ausgenutzten Mütter sind (sie hatten ja schon mit ihrem Muttersein für die Erhaltung der Bevölkerung beigetragen und böse gesagt: zukünftige Steuerzahler produziert, nun sollen sie den Staat auch noch durch ihre Arbeitsleistung unterstützen), können sie nie gut genug sein. Kindergärten und -horte sollte es durchaus geben. Aber sie sollten die Mütter nur in ihrer Erziehung stundenweise unterstützen (insbesondere die, die für die Erziehung von ihrem Seelenalter noch nicht so geeignet sind) und um den Kindern den Umgang mit vielen anderen Kindern zu erleichtern helfen. Denn – natürlich ist es auch gut, andere Denkanstöße, als nur die von Zuhause zu bekommen. Aber KITA’s sollten nie Aufbewahrungsstellen für unsere Wirtschaft sein. Unsere Familienministerin ist stolz darauf, bereits die erste 24Stunden-KITA zur Verfügung gestellt zu haben. Worauf kann sie ihren Stolz eigentlich berufen?, so frage ich mich. Hat der etwas mit ihrer Liebe zu Kindern zu tun, oder mit ihrer Liebe zur Politik, die der Wirtschaft die Fahne hält, damit die Steuereinnahmen noch mehr werden können (und damit auch zum Erhalt ihrer Position beiträgt?) Kleine Kinder gehören doch nach Hause zu ihrer Mutter und in ihr Bett!

 

Ich bin als Frau auf die Erde gekommen,

um eines Tages eine Mutter zu sein,

aber nicht, um eine Mutter zu sein,

der das Kind schon schnell entrissen wird,

damit ich außerdem auch noch

zum Bruttosozialprodukt meines Landes beizutragen habe.

Ich will nicht, dass mein Kind von anderen Menschen

erzogen wird,

die ich noch nicht einmal kenne.

Ich will diejenige sein, die es tröstet,

wenn es weint, die mit ihm lacht

und auch manchmal mit ihm traurig ist.

Ich will nicht, dass mein Kind eine Mutter hat,

die ausgebeutet ständig kurz vor’m Burn-out steht

und keine Kraft mehr hat, ihm zuzuhören.

Ich will eine Mutter sein, die sich selbst um ihr Kind kümmert

und selbst über ihr Kind entscheidet,

und darüber entscheidet,

ob und wann es in die KITA zu mir fremden Menschen kommt

und dass das nicht die Politiker und Wirtschaftsbosse übernehmen und

das Hoheitsrecht über mein Kind erhalten.

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Auch die Kostenübernahme für das Einfrieren von Eizellen von Frauen gehört zum Thema „Kinderklau“. Und das Schlimme ist, die Frauen goutieren sogar noch die Vorschläge von Facebook und Apple. Es müsste doch ein Sturm durch ihre Reihen gehen. Aber sie sind mittlerweile schon dermaßen in ihre wirtschaftlichen Zwänge und in ihr Berufsleben eingebunden, dass sie sich noch nicht einmal mehr dagegen wehren, dass sie nicht mehr zum richtigen Zeitpunkt zu Müttern werden können und dass Firmen die Frechheit haben, ihnen anzubieten ihre Eizellen einzufrieren, damit sie ihre Mutterschaft auf einen späteren – einen für die Firma angenehmeren – Zeitpunkt verschieben können. Sicher ist es so, dass manche Frauen ihren Beruf sehr lieben und sich ein Kind zu bekommen überhaupt nicht vorstellen können. Aber für die meisten jungen Frauen gehört das „Kinderkriegen“ einfach dazu. Die Sehnsucht ein Kind zu bekommen, steigt mit dem günstigsten Zeitpunkt ihres Hormonspiegels für eine Schwangerschaft. Das hat die Natur nicht ohne Grund so gewollt! Und es ist von der Natur sicher auch nicht ohne Grund gedacht gewesen, dass Frauen möglichst noch jung Kinder bekommen sollten, damit ihre Eizellen jung und frisch und auch sie noch jung und frisch genug sind, damit das Baby gesund zur Welt kommen kann. Wenn sich Frauen mit ungefähr 25 Jahren ihre Eizellen entnehmen und diese einfrieren lassen und sie nach etwa 10-15 Jahren wieder aufgetaut und für eine Einpflanzung vorbereitet werden, dann ist nicht sichergestellt, dass sie noch für eine Fortpflanzung zu gebrauchen sind. Und dann ist es auch nicht garantiert, dass diese sich in der Gebärmutter einnisten werden. Nur ungefähr 10 Prozent der Eier schaffen den vorgegebenen Weg vom Einfriervorgang über das Auftauen und die Besamung und die Einnistung in die Gebärmutter. D.h. real: Es können durchaus mal mehr sein, aber es kann auch passieren, dass alle Eizellen nicht mehr benutzt werden können. Eine Garantie kann nie gegeben werden. Eine Frau, die bereits an Jahren älter ist, schafft das Kinderkriegen ohne Zuhilfenahme einer Hormontherapie zumeist nicht mehr – nicht auf natürlichem Weg und schon gar nicht unter der Mithilfe der Reproduktionsmedizin, die ihr viel körperlichen sowie seelischen Stress bei dem Einnistungsversuch der Eizellen zumutet. Aber nicht nur diese beiden Stressarten mutet sie ihr zu, sondern, nachdem sie ihre Arbeitskraft noch weitere 10-15 Jahre dem Arbeitgeber gegeben hat, muss sie sich nun auch mit der Würdelosigkeit des „Kindermachens“ auseinandersetzen, denn im Labor spielt es keine Rolle, ob sich Mama und Papa bei der Erzeugung des neuen Lebens lieben und dabei die Seele des Kindes zeitgleich vom Himmel holen.

Ich habe mir vom Himmel erklären lassen, was bei diesem Vorgang geschieht. Hier die Worte:

„Es ist angesagt, dass wir das erklären. Es ist auch für uns nicht einfach das zu erklären, weil es bei so einem Inkarnationsvorgang der Seele auch bei uns zu einem Wirrwarr kommt; denn alle unsere alten Maßnahmen zur Hilfestellung fassen da nicht mehr.
Normalerweise freut sich die Seele in einen neuen Körper einzugehen, denn bei Euch auf der Erde ist es auch schön und alle Dinge können in stofflicher Form erlebt werden. Ihr könnt fühlen, atmen, riechen, schmecken, tasten, sehen, hören, lieben usw.
Doch wenn die Eizelle gefroren wurde und auch der Samenspender auf künstlichem Wege dazukommt, dann kann keine richtige Freude in der Seele auf ihre Inkarnation aufkommen. Die Seele wird zwar heruntergezwungen, aber es müssen dabei immer wieder Überbrückungen überwunden werden, die es bei normalen Inkarnationsvorgängen nicht gibt. Sie müssen ihr erst zugestanden werden, um sich überhaupt in die Eizelle einnisten zu können. Diese Überbrückungen gab es früher nicht. Darum mussten sie von allen Seelen, die diesen Weg bereits gehen mussten, neu erkannt und erlernt werden. Sie sind sehr schmerzlich und mit sehr vielen Ängsten und einem hohen Kräfteverbrauch verbunden.

Wenn diese Seele freudloser als die anderen Seelen und mit vielen Ängsten und einem enormen Kräfteverbrauch in einen irdischen Leib übergehen muss, dann muss sie konsequenterweise auch zukünftig freudloser als die anderen Menschen durch ihr Leben gehen. Es sei denn, sie bekommt sehr gute Eltern, dann können diese das wieder ein wenig reparieren. Aber wenn diese Seele als Mensch ein nicht so leichtes Leben hat, dann kann sie schnell des Lebens müde werden, denn sie hat ihre meiste Lebenskraft bereits für das Inkarnieren verbraucht; sie hat dabei zu viel mitmachen müssen und sich dabei zu allein gefühlt. Sie hat die Lebenskälte und nicht die Lebenswärme gefühlt. So wie man sich eben fühlen muss, wenn man als menschlicher Körper in einem Labor entsteht und nicht durch zwei warme Körper, die ineinanderfließen und miteinander verschränkt sind und eine Seele willkommen heißen.

Diese Seelen haben aber auch noch ein anderes Problem zu ertragen. Sie bringen schnell Gendefekte mit. Nicht immer kommen diese in ihrem jetzigen Leben zum Ausdruck und sind für Genetiker sichtbar; sie sind bei künstlich gezeugten Seelen eher noch in der ersten Generation verschleiert. Sie kommen erst in den darauffolgenden Generationen zum Ausdruck.

Und doch spürt diese Seele, dass mit ihr etwas nicht stimmt und dass sie nicht genau so ist wie die anderen Menschen. Sie ist damit als eine bereits verbrauchte und kraftlose Seele zu bezeichnen. Sie bleibt deshalb auch immer ein wenig hilflos und respektlos gegenüber dem Leben an sich, und diese Hilflosig- und Respektlosigkeit gegenüber dem Leben macht es, dass sie die Neigung hat, schnell wieder aus dem Leben herausflüchten zu wollen.“

 

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Ingeborg Christel Spiess

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